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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne trotz drohenden US-'Shutdowns'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am Tag vor einem möglichen "Shutdown" in den USA haben sich Aktienanleger in Deutschland vorsichtig optimistisch gezeigt. Nach einem wechselhaften Handelsverlauf schloss der Dax am Dienstag 0,57 Prozent fester mit 23.880,72 Punkten.

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Sowohl im September als auch im dritten Quartal trat der deutsche Leitindex damit zwar fast auf der Stelle. Im bisherigen Jahresverlauf steht er aber 20 Prozent im Plus. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Dienstag 0,50 Prozent auf 30.267,49 Punkte.

In Europa legten die Kurse ebenfalls zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verabschiedete sich 0,4 Prozent höher. In London und mehr noch in Zürich ging es ebenfalls bergauf. Am US-Aktienmarkt standen die wichtigsten Indizes zum europäischen Handelsende hingegen moderat in der Verlustzone.

Wegen des möglichen Arbeitsstillstands der US-Regierungsbehörden "bereiten sich die Märkte auf eine mögliche Verzögerung wichtiger Wirtschaftsdaten vor, darunter auch der am Freitag erwartete Arbeitsmarktbericht", schrieb Blerina Uruci, US-Chefvolkswirtin beim Finanzdienstleister T. Rowe Price. Komme es zum Shutdown, könnte die datenabhängige US-Notenbank Fed gezwungen sein, ihre Geldpolitik auf weniger umfassende Arbeitsmarkt-Indikatoren wie den Monatsbericht des Dienstleister ADP für die Privatwirtschaft sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zu stützen.

Drohende Haushaltssperren seien meistens in letzter Sekunde abgewendet werden, erinnerte Marktanalyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. Doch es "kann nicht garantiert werden, dass es auch dieses Mal so kommt". Wer unsicher sei, kaufe Gold (Goldkurs). Das Edelmetall hatte denn auch am Dienstag seine Rekordjagd zwischenzeitlich beschleunigt fortgesetzt. Die Marktbeobachter der UBS betonten indes - ähnlich wie zuletzt schon andere Experten -, Shutdowns hätten in der Vergangenheit keinen dauerhaften Kurseinfluss gehabt.

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Überraschend hohe Inflationsdaten aus Deutschland dämpften Ökonomen zufolge zwar die Erwartungen an Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank. Die Märkte ließ das aber ähnlich kalt wie Konjunkturnachrichten aus den Vereinigten Staaten.

Am deutschen Aktienmarkt stach Hornbach Holding (Hornbach Holding Aktie) mit einem Kursrückgang um 5 Prozent heraus. Damit waren die Aktien Schlusslicht im Nebenwerte-Index SDax . Die Muttergesellschaft der Baumarktkette Hornbach steigerte zwar den Umsatz im zweiten Geschäftsquartal weiter. Allerdings belasteten höhere Personalkosten das Ergebnis. Die Erlös- und Gewinnkennziffern blieben Händlern zufolge hinter den Erwartungen zurück.

Für MDax-Schlusslicht Lufthansa ging es um 7,1 Prozent bergab. Die Aktien büßten somit die Gewinne der vergangenen Tage komplett ein. Schon zu Wochenbeginn hatte die Vorstellung ambitionierter mittelfristiger Ziele letztlich kaum noch gestützt. Am Dienstag rutschten die Akten dann ab - und das schon, bevor das positive Abstimmungsergebnis der Lufthansa-Piloten über einen möglichen Streik bekannt geworden war.

An der Indexspitze hingegen zogen die Papiere von Puma nach einer mehrtägigen Schwächephase um 4,6 Prozent an. Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) hatte ihre negative Einschätzung aufgegeben. Analyst Warwick Okines sieht den Sportwarenhersteller in einer Sondersituation. Die Trendwende könnte zwar schwieriger werden als beim Rivalen Adidas . Es komme jedoch auch mögliches Übernahmeinteresse ins Spiel.

Auto1 gewannen 2,9 Prozent. Der Gebrauchtwagenhändler hatte eine Ausweitung seiner Aufbereitungskapazitäten um drei Standorte in Italien, Österreich und den Niederlanden gemeldet./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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