ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Gewinne - Sinkende Ölpreise stützen

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 825
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Blick auf die morgendliche Skyline des Finanzviertels in Frankfurt, Deutschland
- ©iStock

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dank der anhaltenden Entspannung am Ölmarkt ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Zudem stützten die Börsen in Asien. Positiv wirkten sich dort die Gespräche zwischen Vertretern von China und den Vereinigten Staaten vor dem in dieser Woche geplanten Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping aus.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Der Leitindex Dax stieg im frühen Handel um 0,7 Prozent auf 25.485 Punkte. Damit gelang dem Börsenbarometer die Stabilisierung an seiner 100-Tage-Durchschnittslinie, an die es am Freitag mit einem Tagestief von 25.285 Punkten zurückgefallen war. Sie beschreibt den mittel- bis langfristigen Trend und hatte den Dax am noch schwächeren Dienstag schon einmal aufgefangen. Insgesamt verzeichnete der Leitindex nach seinem Rekord von 26.618 Punkten nun drei schwache Wochen. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,2 Prozent auf 31.131 Zähler.

Die Ölpreise standen zum Wochenstart weiter unter Druck und gaben den vierten Handelstag in Folge nach. Marktteilnehmer haben weiterhin die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran im Blick.

Hauptgesprächsthema sind aber zunächst ohnehin die Ausgänge der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin - mit Siegen der Rechts- und Linkspopulisten. Der Druck auf den Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU steigt, nachdem die Christdemokraten in Mecklenburg-Vorpommern sogar erstmals aus einem Landesparlament geflogen sind. Er machte aber noch am Abend deutlich, dass er weitermachen will und auf den eingeschlagenen Reformkurs der Regierung setzt.

Unter den Einzelwerten blickten die Anleger angesichts des Wahlausgangs in der Hauptstadt auf den Immobilienkonzern Vonovia (Vonovia Aktie) . Wahlsiegerin Elif Eralp von den Linken will große Wohnungsunternehmen enteignen und einen Mietendeckel für landeseigene Wohnungen einführen.

Werte aus dem Artikel:
DAX 40 25.352,11 -1,14%
MDAX (Performance) 30.170,9 -1,57%

Experten sehen aber bei einer geplanten Enteignung hohe rechtliche, politische und finanzielle Hürden. Zudem wäre rechnerisch auch eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD und damit unter Ausschluss der Linken möglich. Die Papiere von Vonovia schwankten im frühen Handel und notierten zuletzt 0,8 Prozent im Minus.

Die Aktien von Volkswagen (VW) und besonders dem kontrollierenden Großaktionär Porsche SE litten unter einem Analystenkommentar von Kepler Cheuvreux. So fielen die Vorzugsaktien von VW um 0,2 Prozent und die Anteilsscheine von Porsche SE um 2,6 Prozent. Im Sog verloren die Papiere des Sportwagenbauers Porsche AG 2,3 Prozent.

Porsche SE habe weiterhin das Problem, gleichzeitig das Investmentportfolio zu diversifizieren, Schulden abzubauen und den Anlegern attraktive Dividenden auszuschütten, schrieben die Experten der Investmentbank. Die Ausschüttungen von VW und der Porsche AG seien "ihr Lebenselexier". Die Analysten kappten nach der jüngsten Gewinnwarnung aus Wolfsburg aber ihre Finanzprognosen - und eben auch die Dividendenerwartungen. Damit verliere Porsche SE an Flexibilität im Umbau.

Für die Anteilsscheine von Berentzen ging es um fast 22 Prozent nach oben. Der niedersächsische Schnaps- und Getränkehersteller steht kurz vor der Übernahme durch den auf Whiskey spezialisierten US-Konkurrenten Sazerac. Mit dem Branchenriesen wurde eine Zusammenschlussvereinbarung unterzeichnet./la/stk


Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG9CW14 , DE000NB52K31 , DE000NB59M81 , DE000NB635W0 , DE000NB7CS21 , DE000NB41P63 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren