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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax mit Kursgewinnen im Feiertagshandel

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Donnerstag höher in den Feiertagshandel gestartet. Im frühen Handel auf Xetra legte der deutsche Leitindex um 1,09 Prozent auf 24.400 Zähler zu. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann 0,88 Prozent auf 31.675 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,7 Prozent.

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Blick auf die morgendliche Skyline des Finanzviertels in Frankfurt, Deutschland
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Nach heißen Tagen der Berichtssaison geht es unternehmensseitig am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag ruhig zu. Im Dax werden BMW , Deutsche Börse und Heidelberg Materials mit Dividendenabschlag gehandelt, die Kurse erscheinen also nur optisch niedriger.

Technologie- und Automobilwerte waren gefragt. Volkswagen waren mit plus drei Prozent unter den größten Gewinnern im Dax. Die Papiere des Chipherstellers Infineon (Infineon Aktie) setzten ihre Kursrally fort und gewannen 2,7 Prozent. Ein starker Ausblick des US-Netzwerkausrüsters Cisco gab dem Techsektor insgesamt Auftrieb. Rüstungswerte erholten sich etwas von ihrer jüngsten Schwäche: Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) verbuchten Aufschläge von 3 Prozent.

Im Blick steht am Donnerstag der Besuch von US-Präsident Donald Trump in China. Dort haben sich beide Seiten mit betont freundlichen Worten um ein stabileres Verhältnis der Großmächte bemüht. Chinas Staatschef Xi Jinping warnte im Gespräch mit Trump allerdings vor einem Konflikt um Taiwan. Sollte die Taiwan-Frage schlecht gehandhabt werden, käme es zu Spannungen oder sogar Konflikten zwischen beiden Ländern, sagte Xi nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua in Peking.

Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners, schrieb am Morgen, die Anleger setzten auf verbesserte Wirtschaftsbeziehungen und eine Ausweitung des Handels zwischen den beiden Supermächten. Doch wo hohe Erwartungen vorherrschten, gebe es auch immer ein hohes Enttäuschungspotenzial. So seien angesichts der Rekordhöhen an den US-Börsen die Risiken im Fall enttäuschender Nachrichten aus China hoch.

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Bei dem Treffen der beiden Staatschefs dürfte auch der Iran-Krieg eine Rolle spielen, nachdem mit der Straße von Hormus auch eine für China wichtige Handelsroute aus dem Persischen Golf seit Kriegsbeginn Ende Februar faktisch geschlossen ist. Die Ölpreise - für Anleger seit Kriegsbeginn noch mehr als sonst Indikator für Konjunkturhoffnungen oder -sorgen - haben sich zuletzt mit deutlich über 100 Dollar (Dollarkurs) für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent auf hohem Niveau gehalten./ajx/jha/

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