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Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert - Nvidia-Impuls nicht eindeutig

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dreitägiger Erholung dürfte sich am Donnerstag im Dax zunächst wenig tun. Mit Spannung war der Quartalsbericht des KI-Konzerns Nvidia (Nvidia Aktie) erwartet worden, der am späten Mittwochabend nach Börsenschluss in den USA aber zunächst keine eindeutigen Impulse mit sich brachte.

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Der X-Dax signalisierte für den deutschen Leitindex knapp eine Stunde vor dem Börsenstart ein kleines Minus von 0,1 Prozent auf 24.713 Punkte. Tags zuvor war der Dax zeitweise bis auf 24.885 Punkte gestiegen, kam aber nicht ganz an sein Monatshoch bei 25.152 Punkten heran. Vor Bekanntgabe der Nvidia-Zahlen waren die US-Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 sogar wieder an ihre jüngsten Rekorde herangerückt.

Nvidia musste hohen Erwartungen entsprechen, konnte offenbar zunächst vor allem nur die Analysten überzeugen. Denn nach Einschätzung des Jefferies-Analysten Blayne Curtis hat Nvidia in jeglicher Hinsicht abgeliefert. Die Erwartungen am Markt waren aber offenbar noch etwas höher angesiedelt, nachdem die Aktien seit Ende März um gut ein Drittel gestiegen waren. Sie gaben nachbörslich etwas nach.

Vor diesem Hintergrund könnte am Donnerstag auch die jüngste Rally bei europäischen Chipwerten hinterfragt werden. Auf dem höchsten Niveau seit dem Jahr 2000 stehend, wurden vorbörslich bei Infineon (Infineon Aktie) aber nochmals etwas höhere Kurse gezahlt. Auch die frisch vorgelegten Resultate des US-Konzerns Analog Devices (Analog Devices Aktie) könnten für den deutschen Halbleiterhersteller relevant sein.

Die Aktien von RWE und Evonik liegen vorbörslich jedoch im Minus infolge von Analystenabstufungen. Für den Energiekonzern RWE gab die französische Investmentbank Exane BNP nach dem guten Lauf der vergangenen Monate ihr optimistisches Votum auf. Mit dem Ende April erreichten Hoch seit 2010 hatten sich die Titel seit Ende 2024 mehr als verdoppelt.

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Bei dem Chemiekonzern Evonik konterte Barclays die Jefferies-Hochstufung vom Vortag. Durch die Erholung seit März sei die Bewertung nun fair, argumentierte der Analyst Anil Shenoy. Wie auch andere Chemiewerte hatte Evonik zuletzt als Profiteur der Verwerfungen im Zuge des Nahost-Kriegs gegolten. Dies sei nun eingepreist./tih/zb

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