Devisen: Eurokurs gibt etwas nach zum US-Dollar

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Donnerstag nach den Kursgewinnen vom Vortag wieder leicht gefallen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1617 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend.

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Am Mittwoch hatte der Euro noch von der Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs und einer allgemein freundlichen Stimmung an den Märkten profitiert. US-Präsident Donald Trump verschob vorerst einen neuen Angriff auf den Iran mit der Begründung, dass es ernsthafte Verhandlungen gebe. Er sprach von einer positiven Entwicklung.

Im weiteren Handelsverlauf dürften neben den geopolitischen Entwicklungen auch Konjunkturdaten stärker in den Fokus der Anleger am Devisenmarkt rücken. Auf dem Programm stehen Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone.

"Der Konflikt im Nahen Osten bleibt das bestimmende Thema für die europäischen Stimmungsindikatoren", heißt es in einem Marktkommentar der Dekabank. Erst substanzielle Fortschritten zur Beilegung des Konflikts bei einer spürbaren Entspannung an den Energiemärkten dürften die Stimmung in den Unternehmen wieder nachhaltig verbessern.

Vergleichbar wenig Kursbewegung zeigte sich am Morgen auch beim Handel mit dem japanischen Yen. Japans Exporte waren im April angetrieben von einer anhaltend starken Nachfrage aus China und Europa erneut kräftig gestiegen. Das Volumen der Ausfuhren legte im Jahresvergleich um 14,8 Prozent zu. Damit beschleunigte sich das Exportwachstum überraschend. Im März waren die Ausfuhren um revidierte 11,5 Prozent gestiegen./jkr/stk

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