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Aktien Frankfurt: Anleger vor nächstem Ukraine-Gipfel etwas vorsichtiger

FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem nächsten Ukraine-Gipfel in Washington warten Aktien-Anleger am Montag lieber etwas ab. Der Dax gab gegen Mittag um 0,28 Prozent auf 24.292 Punkte nach. Der MDax notierte knapp im Plus bei 30.965 Punkten. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent nach unten.

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Vor dem Wochenende war der Dax erneut an seiner Charthürde um 24.500 Punkte gescheitert, nachdem Anleger zunächst noch mit großem Optimismus in das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin gegangen waren. Letztlich war der Gipfel in Alaska ohne Äußerungen zu einem möglichen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg beendet worden. Trump empfängt nun am Montag den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Mehrere europäische Spitzenpolitiker begleiten ihn.

Marktteilnehmer schienen diesem Folgetreffen mit gemischten Gefühlen entgegenzusehen, schrieb Aktienexperte Andreas Lipkow. Es sei offen, ob und wann es zu einer Waffenruhe in der Ukraine kommen werde und diese Unwägbarkeiten lasteten derzeit etwas auf den europäischen Finanzmärkten.

Rüstungswerte legten indes den Vorwärtsgang ein. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) verteuerten sich an der Dax-Spitze um 3,2 Prozent. Hensoldt und Renk verbuchten im MDax Aufschläge von bis zu 2,9 Prozent. Ohne konkrete Friedensbekundungen seitens des Kreml fühlen sich Anleger offenbar wieder von der Branche angelockt.

Die Papiere der Commerzbank (Commerzbank Aktie) sanken am Dax-Ende um 3,6 Prozent. Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) hatte nach dem starken Lauf der Papiere ihre Kaufempfehlung gestrichen und stuft sie nun mit "Hold" ein. Auch Lanxess wurden von einer negativen Analysteneinschätzung belastet, und zwar von den Experten von Van Lanschot Kempen. Die Anteile des Chemiekonzerns verloren 2,7 Prozent.

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Aktien von Windkraftturbinen-Produzenten waren derweil gefragt. Hierzulande gewannen Nordex 2,8 Prozent. Analysten verwiesen auf neue US-Subventionsrichtlinien für Wind- und Solarenergie als Treiber. Sie seien weniger schlimm als befürchtet. Die Kursgewinne für SMA Solar von 8,8 Prozent lassen sich damit ebenfalls begründen./ajx/mis

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