Trump bestätigt Handelskrieg mit China: Bitcoin und Co. fallen
Der Zollkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China spitzt sich zu. Dies bestätigt US-Präsident Trump gegenüber Reportern.
Das Hin und Her im Handelskonflikt zwischen den USA und China geht in die nächste Runde, nachdem US-Präsident Donald Trump auf die Frage, ob die zwei Länder auf einen längeren Handelskrieg zusteuern, antwortete: “Nun, jetzt bist du in einem.”
“Wenn wir keine Zölle hätten, würden wir als Nichts dastehen und hätten keine Verteidigung”, erklärte der Republikaner und bezeichnete die Zölle als wichtige Maßnahme für die nationale Sicherheit Amerikas.
US-Finanzminister Scott Bessent kritisierte am Mittwoch Chinas Handelstaktik und behauptete, Chinas Maßnahmen würden nach hinten losgehen, wenn sie die Exportkontrollen nicht lockern: “Wenn einige in der chinesischen Regierung die Weltwirtschaft durch enttäuschende Maßnahmen und wirtschaftlichen Zwang bremsen wollen, wird die chinesische Wirtschaft am meisten darunter leiden.”
Weiter erklärte er: “Das ist China gegen die Welt. Wir und unsere Verbündeten werden uns weder von einer Gruppe von Bürokraten in Peking kommandieren noch kontrollieren lassen”.
Während US-Aktien-Futures leicht im Grünen notieren, fällt Bitcoin in diesem Zuge zwischenzeitlich auf 110.300 US-Dollar, kann sich in der Folge jedoch wieder auf rund 111.400 US-Dollar erholen. Damit notiert die Krypto-Leitwährung auf Sicht der vergangenen 24 Stunden knapp ein Prozent tiefer.
Ethereum, das zum Zeitpunkt des Schreibens bei über 4.000 US-Dollar gehandelt wird, hat in diesem Zeitraum mehr als 2 Prozent eingebüßt – bei Solana sind es sogar fast 5 Prozent. Größter Verlierer auf dem Altcoin-Markt ist derweil Bittensor, das um mehr als 15 Prozent einbricht.
Für diesen Monat ist jedoch weiterhin ein Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping geplant. Scott Bessent hatte zudem angemerkt, dass eine Verlängerung der Zollpause möglich sei.
Gold hat währenddessen bei über 4.200 US-Dollar erneut ein neues Allzeithoch erreicht. Einige Analysten spekulieren, dass Bitcoin auch dieses Mal die Underperformance gegenüber dem physischen Pendant wieder wettmacht. Bereits im vergangenen Frühling sowie in 2020 folgte auf die Gold-Rallye eine Kursexplosion bei BTC.
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