Für Aufmerksamkeit sorgte in dieser Woche ein Verkauf von 32 Bitcoin im Wert von rund 2,5 Millionen US-Dollar. Strategy hatte die Transaktion selbst bekannt gegeben. Gemessen am Gesamtbestand von 843.706 Bitcoin fällt der Verkauf zwar kaum ins Gewicht, dennoch wertet Pandl den Schritt als Belastungsfaktor für die ohnehin angespannte Marktstimmung.
Im Mittelpunkt steht dabei auch Strategys Vorzugsaktie STRC. Das Wertpapier wurde ursprünglich so konzipiert, dass es nahe der Marke von 100 US-Dollar gehandelt wird. Seit Mitte Mai notiert die Aktie jedoch unter diesem Niveau. Nach Ansicht von Grayscale könnte das den finanziellen Druck auf das Unternehmen erhöhen.
Pandl sieht die Entwicklung nicht nur als Herausforderung für Strategy, sondern auch für den Bitcoin-Markt insgesamt. Das stark auf Bitcoin ausgerichtete und fremdfinanzierte Geschäftsmodell des Unternehmens stehe derzeit unter Druck, was sich auch in einer höheren Marktvolatilität widerspiegele.
Da Strategy in den vergangenen Jahren zu den größten Käufern der Kryptowährung zählte, könnte seine Rolle künftig kleiner ausfallen. Für eine nachhaltige Stabilisierung des Bitcoin-Kurses seien deshalb andere Investoren gefragt, die als zusätzliche Nachfragequelle auftreten.
“Kurz gesagt: Das auf Hebeleffekten basierende Geschäftsmodell von Strategy steht unter Druck, was die Volatilität des gesamten BTC-Marktes erhöht hat”, heißt es in der Mitteilung. “Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass Strategy – das in der Vergangenheit ein Netto-Käufer von BTC war – bei den aktuellen Aktienkursen von STRC und MSTR nur begrenzt in der Lage sein wird, weitere Token zu erwerben”, so Pandl.
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