- Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen erstmals Nettoabflüsse.
- Die Federal Reserve ließ den Leitzins unverändert.
- Brent-Ölpreis stieg über 110 US-Dollar je Barrel.
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Die jüngste Rallye bei Bitcoin-ETFs hat einen abrupten Dämpfer erhalten. Nach sieben aufeinanderfolgenden Tagen mit kräftigen Zuflüssen verzeichneten in den USA gelistete Spot-Bitcoin-ETFs erstmals wieder Nettoabflüsse.
Rund 1,16 Milliarden US-Dollar flossen zuvor innerhalb einer Woche in die Produkte, bevor am Mittwoch Abflüsse in Höhe von etwa 129 Millionen US-Dollar registriert wurden. Insgesamt summierten sich die Zuflüsse in Bitcoin-ETFs über vier Wochen dennoch auf rund 2,52 Milliarden US-Dollar.
Ethereum-ETFs ziehen mit
Parallel zur Entwicklung bei Bitcoin verzeichneten auch Ethereum-ETFs zuletzt ordentlich Zuflüsse. Über die vergangenen sechs Tage summieren sich diese auf mehr als 385 Millionen US-Dollar. Damit befinden sich Ethereum-ETFs bereits in der vierten Woche in Folge im positiven Bereich.
Aber auch Ethereum-ETFs beendeten den gestrigen Tag mit 55,5 Millionen US-Dollar Abflüssen.
Zinssorgen verdrängen ETF-Euphorie
Der Bitcoin-Kurs fällt am Donnerstag unter 71.000 US-Dollar, nachdem er zu Wochenbeginn noch nahe 75.600 US-Dollar notiert hatte.
Auslöser für die Korrektur war die jüngste Entscheidung der US-Notenbank. Die Federal Reserve beließ den Leitzins unverändert in einer Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent und signalisierte gleichzeitig, dass die Inflation hartnäckiger bleiben dürfte als bislang erwartet.
Fed-Chef Jerome Powell betonte, man rechne zwar mit Fortschritten bei der Inflationsbekämpfung, "jedoch nicht in dem Ausmaß, wie wir es erhofft hatten".
Ölpreisschock verschärft Lage
Zusätzlichen Druck erzeugte ein sprunghafter Anstieg der Energiepreise. Der Ölpreis der Sorte Brent stieg über 110 US-Dollar je Barrel, nachdem sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verschärft hatten. Angriffe auf Energieinfrastruktur, darunter auch iranische Attacken auf eine wichtige Anlage in Katar, sorgten für Verunsicherung an den Märkten.
In Kombination mit stärker als erwarteten Produzentenpreisdaten führte dies dazu, dass Anleger ihre Erwartungen an baldige Zinssenkungen deutlich zurückschraubten.
Arbeitsmarkt- und Frühindikatoren im Fokus
Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf die Konjunkturdaten. Erwartet wird ein leichter Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe von 213.000 auf 215.000 sowie ein Rückgang des Philadelphia-Fed-Index von 16,3 auf 8,4 Punkte. Die Daten könnten entscheidend dafür sein, ob sich die Inflationssorgen weiter verfestigen.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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