Die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung machte den Großteil der Abflüsse aus. Knapp 1,44 Milliarden US-Dollar zogen Anleger aus entsprechenden Produkten. Laut CoinShares stellt das den größten Outflow seit Jahresbeginn dar.
Zwar verzeichneten Krypto-ETFs und ETNs weltweit seit Januar 1,2 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen. Grund zur Freude ist das allerdings nicht. Vor zwei Wochen lag der Wert noch bei 3,9 Milliarden US-Dollar.
Auch Ethereum verzeichnete deutliche Mittelabflüsse. Aus Ethereum-Produkten flossen 257 Millionen US-Dollar ab. Bei den Altcoins nahm die Beteiligung institutioneller Investoren ebenfalls ab. Während vor drei Wochen noch elf verschiedene Altcoins positive Kapitalzuflüsse verbuchten, waren es zuletzt nur noch fünf. Zu den wenigen Gewinnern gehörten XRP mit Zuflüssen von 20,3 Millionen US-Dollar, Hyperliquid mit 10,8 Millionen US-Dollar sowie Near mit 7,6 Millionen US-Dollar.
Hauptverantwortlich für die anhaltenden Mittelabflüsse sind wenig überraschend die USA. Mit den Bitcoin- und Ethereum-ETFs handeln die finanzstärksten Krypto-Anlageprodukte an der Wall Street. Insgesamt entfielen fast 98 Prozent der Outflows auf die Vereinigten Staaten.
Gleichzeitig sank das von den Anbietern verwaltete Vermögen von 148 Milliarden auf 141 Milliarden US-Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Anfang April.
Für den Vermögensverwalter ist die Ursache klar: Der Iran-Krieg führt weiterhin zu Risk-off-Bewegungen an den globalen Krypto-Märkten. Kurzzeitige Lichtblicke, wie etwa der Fortschritt beim Clarity Act, seien vollständig egalisiert worden.
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