500 Bitcoin aus einem Drogenfall bewegen sich nach Jahren plötzlich wieder

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Die irischen Behörden haben erneut Zugriff auf 500 Bitcoin erhalten, die mit dem verurteilten Drogendealer Clifton Collins in Verbindung stehen. Die Kryptowährungen galten über Jahre als verloren, nachdem Collins die privaten Schlüssel seiner Wallets nach eigenen Angaben nicht mehr finden konnte. Mit Unterstützung des Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der Cyberkriminalität von Europol gelang es den Ermittlern nun, eine weitere Wallet zu öffnen.

CAB, supported by Europol's European Cybercrime Centre, confirm the seizure of a further 500 BTC, current valuation of approx. €27 million. 

This brings to a total of 1500 BTC representing the proceeds of crime seized by the Bureau in 2026.https://t.co/Zvc8vS7LhF pic.twitter.com/vIpUpVrrid

Es handelt sich bereits um den dritten erfolgreichen Zugriff auf einen Teil des Bestands. Insgesamt konnten die Behörden damit inzwischen 1.500 Bitcoin sicherstellen. Die Wallets gehörten ursprünglich zu einem Bestand von 6.000 Bitcoin, den Collins zwischen 2011 und 2012 mit Erlösen aus dem Cannabishandel gekauft hatte. Ein Großteil der Bestände bleibt weiterhin unzugänglich.

Bitcoin-Bestand bleibt größtenteils verschlossen

Clifton Collins hatte die privaten Schlüssel seiner Wallets auf Papier ausgedruckt und in einem Angelrutenkoffer versteckt. Nach seiner Festnahme verschwanden die Unterlagen, weshalb die Bitcoin lange als dauerhaft verloren galten. Erst durch die Zusammenarbeit der irischen Ermittlungsbehörden mit Europol konnte nun schrittweise wieder auf einzelne Wallets zugegriffen werden.

Werte aus dem Artikel:
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Wie die Behörden den Zugang zu den Wallets wiederherstellen konnten, wurde bislang nicht veröffentlicht. Europol spricht lediglich von umfangreicher technischer Unterstützung und speziellen Entschlüsselungsressourcen. Weitere Details halten die Ermittler vermutlich aus ermittlungstaktischen Gründen unter Verschluss.

Blockchain-Daten zeigen, dass die sichergestellten BTC anschließend auf regulierte Verwahrungslösungen übertragen wurden. Bereits die ersten beiden Wallets waren nach ihrer Sicherstellung auf diese Weise bewegt worden. Die übrigen 4.500 Bitcoin sind bislang weiterhin nicht zugänglich und gelten offiziell als gesperrt.

Der Fall zählt zu den bekanntesten Bitcoin-Geschichten der vergangenen Jahre. Er zeigt, dass verlorene Wallets in Ausnahmefällen doch noch zugänglich werden können


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