Alex Thorn, der Forschungsleiter bei Galaxy, will nun einen ersten Konsens in der Bitcoin-Community in Hinblick auf den Umgang mit den Satoshi-Beständen ausfindig gemacht haben. “Satoshis Coins (P2PK) sollten nicht angetastet werden. Eine Verletzung seiner Eigentumsrechte könnte verheerende Folgen für das Kernversprechen von Bitcoin haben”, schreibt Thorn in einem neuen X-Post. Bei zahlreichen Gesprächen auf der Konferenz in Las Vegas habe man zudem festgestellt, dass das Risiko geringer ist, als viele glauben, denn die Coins befinden sich auf etwa 22.000 Adressen mit jeweils 50 BTC. Ein Angreifer müsste über einen längeren Zeitraum hinweg “alle diese Adressen knacken”.
Doch selbst, wenn die Quantencomputer-Angriffe erfolgreich wären, würde dies keine Katastrophe auslösen. Thorn verweist darauf, dass die “Bitcoin-Märkte regelmäßig über 1 Million BTC absorbieren – allein schon vom 25. Oktober bis heute”. Einen kurzfristigen BTC-Kursrückgang von 50 Prozent in Kauf zu nehmen, um die grundlegenden Eigentumsrechte von Bitcoin zu wahren, wäre für die meisten Hodler wohl ein annehmbarer Trade-Off.
Nichtsdestotrotz sei “Quantum” seinem Eindruck nach ein Problem, an dem es sich zu arbeiten lohnt, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit, dass es jemals “Auswirkungen auf Bitcoin haben wird, nur bei 1 Prozent liegt”. Die Warnungen vor der Dringlichkeit der Sache mögen übertrieben gewesen sein, könnten letztlich aber positiv dazu beigetragen haben, die Diskussion voranzutreiben. Welche polarisierende Gegenmeinung Michael Saylor vertritt, lest ihr hier: “Der Bitcoin-Quantensprung wird eine massive Deflation auslösen“.
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