Warum Tether jetzt auf Bitcoin und Stablecoin-Infrastruktur zugleich setzt

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Münzen, die repräsentativ für Ethereum stehen.
- © Lightboxx/iStock / Getty Images Plus/Getty Images

Stablecoins haben 2025 ein Rekordjahr hingelegt. Das Transaktionsvolumen stieg auf 33 Billionen US-Dollar und damit um 72 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Stablecoins werden damit immer seltener nur als Parkposition für Trader genutzt, stattdessen gewinnen sie bei Zahlungen, im Settlement und bei der Nutzung digitaler US-Dollar im Alltag an Bedeutung. Entscheidend ist nicht mehr nur, wer den Stablecoin emittiert, sondern auch, wer die Schienen kontrolliert, über die diese digitalen US-Dollar bewegt werden.

Stablecoins werden zur Finanzschiene

Eine Bloomberg-Analyse zeigt, dass Stablecoins 2025 immer stärker über den klassischen Krypto-Handel hinaus genutzt wurden. USDC kam demnach auf 18,3 Billionen US-Dollar Transaktionsvolumen, USDT auf 13,3 Billionen US-Dollar. Zugleich lief ein kleinerer Teil der Transaktionen über dezentrale Krypto-Plattformen. Das spricht dafür, dass Stablecoins zunehmend auch in breiteren Zahlungs- und Abwicklungsprozessen zum Einsatz kommen.

Für Tether ist das eine strategisch günstige Ausgangslage, denn USDT bleibt nach Marktkapitalisierung mit großem Abstand der wichtigste Stablecoin am Markt. Doch je größer Stablecoins als globale Finanzschiene werden, desto wichtiger werden Wallets, Nutzerzugang und Infrastruktur. Genau dort setzt Tether nun sichtbar an.

Tether mit neuer Wallet

Werte aus dem Artikel:
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Mit tether.wallet bringt Tether erstmals ein eigenes Verbraucherprodukt an den Start. Bislang agierte das Unternehmen vor allem im Hintergrund als Emittent von USDT und als zentrale Infrastruktur im Stablecoin-Markt. Die neue Wallet verschiebt diese Rolle nun näher an den Nutzer.

Laut Tether ist die Anwendung vollständig self-custodial aufgebaut. Private Keys und Recovery Phrase bleiben also auf dem Gerät des Nutzers. Unterstützt werden zum Start USDT, USAT, XAUt (Tether Gold) und Bitcoin. Hinzu kommen Funktionen, die typische Hürden bei der Nutzung digitaler Assets verringern sollen. Dazu zählen lesbare Adressen wie name@tether.me, Gebührenzahlungen ohne separates Gas-Token und die Unterstützung mehrerer Netzwerke im Hintergrund.

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