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Trump setzt EU Zoll-Frist: Neuer Makrodruck für Bitcoin?

Neue Zolldrohungen aus Washington treffen nicht nur Europa, sondern womöglich auch den Kryptomarkt. Denn wenn der Handelsstreit die Inflation erneut anheizt, könnte die FED länger auf Zinssenkungen verzichten. Warum das auch für Bitcoin relevant ist.

Der Zollstreit zwischen den USA und der EU könnte für Bitcoin zum neuen Makro-Risiko werden. US-Präsident Donald Trump hat Brüssel eine Frist bis zum 4. Juli gesetzt. Sollte die EU ihren Teil des Handelsabkommens bis dahin nicht umsetzen, drohen deutlich höhere Zölle auf EU-Waren. Zuvor hatte Trump bereits mit einer Anhebung der Zölle auf EU-Autos von 15 auf 25 Prozent gedroht.

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Zölle können die Inflation anheizen. Das wiederum würde den Spielraum der US-Notenbank für Zinssenkungen begrenzen. Genau das wäre Gegenwind für Bitcoin und andere Risikoanlagen. Eine Fed-Analyse vom April kommt zu dem Ergebnis, dass die bis November 2025 eingeführten Zölle die US-Kerninflation bis Februar 2026 um 0,8 Prozentpunkte erhöht haben. Eine neue Studie der Dallas Fed bestätigt für März eine ähnlich große Wirkung.

Warum das für Bitcoin wichtig ist

Das Europäische Parlament hatte die Umsetzung des Handelsdeals Ende März zwar vorangebracht, aber nur mit Schutzklauseln bis März 2028 und ein Mechanismus zur Aussetzung der Zugeständnisse, falls Washington neue Zölle verhängt. Die nächste wichtige Verhandlungsrunde ist für den 19. Mai angesetzt.

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Solange der Zollkonflikt offen bleibt, bleibt auch die Gefahr eines neuen Inflationsschubs bestehen. Das würde den Makrodruck auf Bitcoin erhöhen, weil die Fed länger vorsichtig bleiben müsste und die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen sinken würde. Nicht nur ETF-Zuflüsse und Regulierung, sondern auch die Handelspolitik aus Washington kann den Kryptomarkt in den kommenden Wochen bewegen.

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