Der Rücksetzer ist unter anderem eine Reaktion auf die Sitzung der US-Notenbank vom Mittwoch. Die Federal Reserve beließ den Leitzinskorridor bei 3,50 bis 3,75 Prozent und hob gleichzeitig ihre Inflationsprognose für 2026 auf 2,7 Prozent an. Im Dot-Plot signalisiert die Notenbank weiterhin lediglich einen Zinsschritt. Bitcoin fiel unmittelbar danach um rund fünf Prozent.
Zudem zeigen Derivatedaten eine klare Verschiebung im Markt. Der Verkaufsdruck an den Futures-Märkten nahm zu, während die Spot-Nachfrage nachließ. Der Coinbase-Premium-Index drehte ins Negative und deutet auf eine schwächere Nachfrage aus den USA hin.
Hinzu kamen umfangreiche Liquidationen. Innerhalb von 24 Stunden wurden Krypto-Positionen im Wert von rund 450 Millionen US-Dollar aufgelöst. Davon entfielen etwa 380 Millionen US-Dollar auf Long-Positionen. Auf Bitcoin allein kamen rund 150 Millionen US-Dollar an Long-Liquidationen.
Auch die Aktienmärkte reagierten zunächst mit Verlusten. Der S&P 500 und der Nasdaq 100 gaben intraday jeweils rund 1,4 Prozent nach, bevor eine teilweise Erholung einsetzte.
Steigende Öl-Preise diktieren zurzeit die Richtung an den Finanzmärkten. Kursrücksetzer in den US-Aktienindizes wirken als zusätzlicher Gegenwind für die Krypto-Leitwährung. Warum Bitcoin aktuell ins Schlingern gerät und welche Chartniveaus in den kommenden Tagen entscheidend werden, erfahrt ihr hier: Bitcoin-Prognose: Droht eine Fortsetzung der Hängepartie?
Bitcoin und zahlreiche weitere Kryptowährungen können über die Krypto-Börse Coinbase gehandelt werden. Neukunden sichern sich aktuell 30 Euro in Bitcoin, sobald sie mindestens den gleichen Betrag investieren.

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