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Jack Dorsey will die Bitcoin-Adoption revolutionieren

Mit Lightning-Zahlungen, optionaler Fiat-Umwandlung und regelmäßigen BTC-Investments bringt Jack Dorsey's Square Bitcoin aus der Theorie in die Praxis – und in den Alltag von Millionen Menschen.

Das Fintech-Unternehmen Square von Jack Dorsey, eine Geschäftseinheit von Block Inc., bringt Bitcoin-Zahlungen ins echte Leben: Über vier Millionen Händler in den USA können künftig mit BTC über das Lightning Network zahlen. Dabei dürfen die Händler entscheiden, ob sie Bitcoin direkt empfangen oder zum Zeitpunkt der Transaktion direkt in US-Dollar umwandeln möchten. Das Verfahren ist einfach, schnell und ohne hohen Kostenaufwand.

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Bitcoin als Zahlungsmittel im Alltag

Square ist eine Zahlungsplattform, die jährlich ein Zahlungsvolumen von 200 Milliarden US-Dollar verarbeitet. Sie könnte Bitcoin in den USA zur Mainstream-Nutzung verhelfen. Zuletzt fand die wertvollste Kryptowährung vor allem bei Institutionen und großen Unternehmen Anklang, aber wurde kaum von den Bürgern als Zahlungsmittel genutzt. Von einer flächendeckenden Akzeptanz kann daher noch lange nicht die Rede sein.

Genau hier setzt Square an. Das Unternehmen will frühere Hindernisse beseitigen, darunter hohe Gebühren, langsame Bestätigungen und Volatilitätsrisiken. Dafür bietet die Firma des früheren Twitter-Gründers ein nahezu sofortiges, kostengünstiges Zahlungserlebnis, während BTC trotzdem in seiner ursprünglichen Form verbleibt. Aktuell befindet sich die Integration der Bitcoin-Zahlungen noch in der Testphase, soll dann aber 2026 für den Mainstream verfügbar werden.

Bitcoin als Teil der Unternehmens-DNA

Der Zahlungsdienstleister überzeugte zuletzt nicht nur durch technologische Innovationen, sondern auch durch wirtschaftlichen Erfolg. Kürzlich wurde die Aktie in den S&P 500 aufgenommen und ist damit nach Coinbase erst das zweite Krypto-Unternehmen im Index. Dies unterstreicht das Vertrauen institutioneller Anleger und erhöht die Reputation der Firma. Aktuell steht die Square-Aktie bei 79 US-Dollar und konnte seit der Aufnahme in den S&P 500 um beachtliche 8 Prozent zulegen.

Jack Dorsey gilt seit Jahren als überzeugter Bitcoin-Maximalist. Manch einer spekuliert sogar, dass er Satoshi Nakamoto sei, der mysteriöse BTC-Erfinder – eine Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht. Neben der Verwendung der Krypto-Leitwährung als Zahlungsmittel investiert sein Unternehmen auch für die eigene Bilanz in BTC.  

Bereits im April letzten Jahres hat Square damit begonnen, zehn Prozent des monatlichen Bruttogewinns aus der hauseigenen Bitcoin-Sparte für den Kauf zusätzlicher BTC zu verwenden. Aktuell besitzt das Unternehmen 8.584 BTC und belegt damit Platz 13 der Bitcoin-Treasury-Firmen. Zudem investiert Square nach der  “Dollar Cost Averaging” (DCA) Methode und investiert somit in regelmäßigen Abständen in BTC.

Tabelle mit den Unternehmen mit den größten Bitcoin-Beständen, die die Akzeptanz von Bitcoin verdeutlicht. Microstrategy steht mit 601.550 Bitcoin an erster Stelle, gefolgt von MARA Holdings, Square und XXII.
Top 15 Bitcoin-Treasury-Unternehmen / Quelle: BitcoinTreasuries

Mit der Integration von Lightning-Zahlungen bringt Square nun Bitcoin näher an den Alltag von Millionen Menschen und ebnet dadurch den Weg für eine breitere Nutzung als Zahlungsmittel. Die Aufnahme in den S&P 500 und die strategische Bitcoin-Investitionspolitik unterstreichen den langfristigen BTC-Fokus des Unternehmens. Jack Dorsey positioniert die Firma als Vorreiter einer künftigen Bitcoin-basierten Finanzinfrastruktur – davon profitieren nicht zuletzt die Square-Aktionäre.

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