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Bitcoin fällt auf 67.000 US-Dollar: Diese Investoren liquidieren ihre BTC-Bestände

Kurzzeit-Investoren senden 27.000 BTC im Wert von 1,8 Milliarden USD zu Krypto-Börsen. Warum der Bitcoin-Kurs nun erneut ins Wanken gerät.

Gelang Bitcoin noch zur Wochenmitte ein Ausbruch über die psychologisch wichtige 70.000 US-Dollarmarke, geht es seit Freitagnachmittag wieder deutlich nach unten Im Moment des Schreibens notiert die Krypto-Leitwährung bei 67.300 US-Dollar, was einen Kursverlust von 1,2 Prozent gegenüber dem Vortag bedeutet. Nach Angaben von CryptoQuant könnten Short-Term-Holder für den neuen Verkaufsdruck verantwortlich zeichnen, das heißt BTC-Adressen, die ihre Coins seit höchstens 155 Tagen halten.

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“In den letzten 24 Stunden haben STHs mehr als 27.000 BTC an Gewinnen an Börsen überwiesen, was zu den höchsten Werten der letzten Monate zählt”, schreibt die On-Chain-Analysefirma in einem X-Post. Die verwendete “Short Term Holder Profit and Loss to Exchanges”-Kennzahl misst, ob kurzfristige Marktteilnehmer ihre Bitcoin an Krypto-Börsen transferieren, um Gewinne zu realisieren. Steigt der Wert deutlich an, deutet das darauf hin, dass es zu vermehrten Abverkäufen kommt.

Bitcoin-Verkäufe: Kurzfristig bearish, aber langfristig bullish?

Gewinnmitnahmen von Short-Term-Holdern treten häufig nach kurzfristigen Erholungsphasen auf und müssen nicht zwangsläufig eine größere Trendwende nach unten einleiten. In früheren Marktzyklen konnte Bitcoin ähnliche Verkaufswellen oft problemlos absorbieren, solange der BTC-Kurs nicht klar unter wichtige Unterstützungen fiel. In manchen Fällen wandelte sich die Phase sogar in ein konträres Kaufsignal, sobald die Verkäufer aus dem Markt gespült waren und neue Nachfrage einsetzte.

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Dass der Bitcoin-Kurs kurzfristig ins Wanken gerät, hält einige Krypto-Experten nicht von extrem optimistischen Langzeitprognosen ab. Wenn es nach Brian Dixon, dem CEO des Asset-Managers “Off The Chain Capital” geht, wirkt die Kryptowährung insbesondere in Zeiten geopolitischer Krisen als eine regelrechte “Kriegsversicherung”, die Menschen finanzielle Freiheit verschaffen kann.

Viele Großbanken und Vermögensverwalter würden zudem weiterhin auf klare regulatorische Rahmenbedingungen warten und sobald diese geschaffen seien, dürfte Bitcoin massiv profitieren. Seine kühne Prognose: “Ich habe keinen Zweifel, dass wir zu unseren Lebzeiten sehen werden, wie Bitcoin 10, 15 oder sogar 20 Millionen US-Dollar erreicht.

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