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Witkoff: Iran prahlte mit elf Atombomben in Reichweite

WASHINGTON (dpa-AFX) - Noch während der Atomverhandlungen mit den USA hat sich der Iran nach Darstellung Washingtons gerühmt, genug hochangereichertes Uran für elf Atombomben zu besitzen. Dies berichtet der US-Sondergesandte Steve Witkoff nun in einem Interview mit dem US-Sender Fox News.

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Die Skyline von Teheran der Hauptstadt und größten Stadt des Iran, das sowohl ein politisches als auch kulturelles Zentrum des Landes darstellt.
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"Beide iranischen Unterhändler sagten ganz offen und ohne Scham, dass sie 460 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertes Uran kontrollierten und sich bewusst seien, dass damit elf Atombomben hergestellt werden könnten", berichtete Witkoff. "Sie waren stolz darauf, dass sie alle möglichen Kontrollmechanismen umgangen hatten, um an einen Punkt zu gelangen, an dem sie elf Atombomben hätten herstellen können."

Witkoff hatte zusammen mit dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, die inzwischen gescheiterten Atomverhandlungen für die US-Seite geführt. Seit Samstag greifen die USA und Israel Ziele im Iran an. Teheran reagiert mit Angriffen auf Israel sowie auf die Golfregion.

Waffenfähiges Uran binnen weniger Tage möglich

Gleich zu Beginn der Gespräche habe Teheran auf sein "unveräußerliches Recht" zur Anreicherung seines Kernbrennstoffs bestanden, berichtete Witkoff. Er und Kushner hätten entgegnet, der US-Präsident habe das Recht, den Iran daran zu hindern. Witkoff bekräftigte seine Behauptung, dass sich Irans hochangereichertes Uran binnen sieben bis zehn Tagen zu waffenfähigem Material hätte weiter anreichern lassen können.

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Bereits im Sommer 2025 hatte Israel Ziele im Iran bombardiert. Teheran feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel. Die USA griffen gut eine Woche später ein und bombardierten im Militäreinsatz "Mitternachtshammer" Anreicherungsanlagen in Natans und Fordo sowie eine Atomeinrichtung in Isfahan. Trump sprach damals von einer völligen Zerstörung der Anlagen.

Teheran lehnte US-Angebot ab

Witkoff beschrieb die jüngsten, erfolglosen Bemühungen um ein Abkommen: Trump habe ihn und Kushner zu den Gesprächen mit den Iranern geschickt, "um festzustellen, ob sie ernsthaft an einem Abkommen interessiert waren". Die USA hätten Teheran eine zehnjährige, vollständige Aussetzung der Urananreicherung vorgeschlagen. "Sie lehnten ab. Das zeigte uns in diesem Moment, dass sie nicht die Absicht hatten, etwas anderes zu tun als die Anreicherung fortzusetzen, mit dem Ziel einer Bewaffnung."

Details zu dem US-Angebot nannte Witkoff nicht. "Wir sind dort hineingegangen und haben versucht, mit ihnen ein faires Abkommen zu schließen". Doch spätestens am Ende des zweiten Treffens sei klar gewesen, dass das unmöglich sei./ddo/DP/mis

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