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Unionsfraktionsvize befürchtet Ausweitung der Energiekrise

BERLIN (dpa-AFX) - Die aktuelle Energiekrise könnte sich nach Einschätzung von Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) noch erheblich ausweiten. Man bereite sich auf weitere Maßnahmen vor, sagte der Co-Chef der Taskforce der schwarz-roten Koalition zu den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs in Berlin.

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"Aktuell diskutieren wir die Spritpreise. Es redet keiner über ausgehendes Kerosin. Es spricht keiner über Helium, welches Bestandteil von Chips ist", merkte Müller an. "Wenn die ersten Chipfabriken in der Welt ankündigen, dass in sechseinhalb Wochen keine Chips mehr produziert werden, dann werden im dritten und vierten Quartal wir große Herausforderungen bekommen, unter anderem in der Automobilindustrie."

Wenn die Krise länger andauere, seien nicht mehr nur Pendler und Mittelstand in Deutschland betroffen, sondern jeder Einzelne, warnte Müller. Man werde nicht alles abfedern können, aber versuchen, strukturelle Veränderungen zu erreichen, darunter weniger Importe fossiler Energieträger und den Ausbau erneuerbarer Energien./hrz/DP/nas


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