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Umfrage: Kaum Einfluss Berlins auf Nahost-Friedensbemühungen

BERLIN (dpa-AFX) - Mehr als drei von vier Deutschen glauben nicht, dass die Bundesregierung einen substanziellen Beitrag zur Befriedung der explosiven Lage im Nahen Osten leistet. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.

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Auf die Frage "Wie stark, wenn überhaupt, ist Ihrer Meinung nach der Einfluss der deutschen Bundesregierung auf die internationalen Bemühungen zu Friedensgesprächen im Krieg zwischen den USA und dem Iran im Nahen Osten?" antworteten 42 Prozent der Teilnehmer mit "überhaupt nicht stark". 35 Prozent der Wahlberechtigten schätzen den Einfluss laut Umfrage "eher nicht stark" ein.

Nur neun Prozent sehen starken Einfluss Berlins

Lediglich sieben Prozent der erwachsenen Bundesbürger halten den Einfluss der Regierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf die Verhandlungen für eher stark. Einen sehr starken Einfluss sehen sogar nur zwei Prozent der Menschen, die sich zwischen Freitag und Montag an der Umfrage beteiligten. 14 Prozent der Befragten trauten sich hier kein Urteil zu.

Waffenruhe bis zum 22. April

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Der jüngste Krieg begann am 28. Februar mit massiven Luftangriffen der USA und Israel auf iranische Ziele, bei denen auch Revolutionsführer Ali Chamenei getötet wurde. Der Iran, flankiert von der schiitischen Hisbollah-Miliz im Libanon, reagierte mit Gegenangriffen. Neben Zielen in Israel wurden auch US-Militärstützpunkte sowie weitere Ziele in arabischen Golfstaaten getroffen.

Aktuell gilt eine zweiwöchige Waffenruhe bis zum 22. April. Über eine dauerhafte Lösung wird zwischen den USA und Israel unter Vermittlung Pakistans verhandelt - bisher aber noch ohne Ergebnis. Israel fühlt sich, was seine Luftangriffe und Bodentruppen im Libanon angeht, nicht an die Waffenruhe gebunden. Die Hisbollah feuert weiter Raketen auf Israel ab./abc/DP/zb

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