Die Produzenten reagieren damit nach eigenen Angaben auf die global stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der Kurs werde wie zuletzt üblich monatlich neu bestimmt. Es seien je nach Marktbedingungen Anpassungen möglich, hieß es.
In den vergangenen Jahren hatten die acht Kernstaaten des Kartells, darunter Saudi-Arabien und Russland, ihre Produktion um 2,2 Millionen Barrel gedrosselt. Seit April hat die Gruppe damit begonnen, diese Kürzungen wieder schrittweise rückgängig zu machen.
Opec+ vereint die in Wien ansässige Organisation erdölexportierender Länder (Opec) unter der Führung Saudi-Arabiens mit Kooperationspartnern wie Russland. Gemeinsam sind sie für etwa 40 Prozent der globalen Ölförderung verantwortlich. Laut den jüngsten Daten der Gruppe produzierte die Opec+ im April rund 40,9 Millionen Barrel pro Tag.
Unter dem Druck des Krieges zwischen Israel und dem Iran waren die Ölpreise zumindest vorübergehend gestiegen. Die Kernstaaten wollen sich am 3. August erneut beraten, um über die Ölproduktion für September zu beraten./mrd/DP/he
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