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Ölpreise steigen leicht - Stabilisierung nach Verlusten vom Vortag

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch etwas gestiegen. Nach einem deutlichen Rückgang am Vortag stabilisierten sich die Notierungen vorerst unter der Marke von 100 US-Dollar. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Juni kostete 95,33 Dollar (Dollarkurs) und damit etwa ein halbes Prozent mehr als am Vortag.

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An den Finanzmärkten besteht Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs. "Ich glaube, er ist fast vorbei", sagte US-Präsident Donald Trump dem US-Fernsehsender Fox News. Zuvor hatte Trump vage Andeutungen über eine weitere Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran gemacht. Derzeit gilt eine zweiwöchige Waffenruhe.

Im März war der Preis für Rohöl der Sorte Brent nach einer Unterbrechung von Öllieferungen aus den Förderregionen am Persischen Golf zeitweise bis auf knapp 120 Dollar gestiegen. Mit der Waffenruhe und der Hoffnung auf eine Wiederaufnahme von Öltransporten durch die Straße von Hormus sind die Notierungen am Ölmarkt wieder unter 100 Dollar gefallen.

Den jüngsten Rückgang der Ölpreise erklärte Rohstoffanalyst Ole Hvalbye von der schwedischen SEB Bank damit, dass Hoffnungen auf Diplomatie in den Vordergrund gerückt seien. Sie hätten Sorge vor einer Eskalation verdrängt. Auch Analystin Dilin Wu vom Handelshaus Pepperstone sagte, dass derzeit auf eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Iran-Kriegs spekuliert wird. Ihrer Einschätzung nach dürfte sich der Ölpreis in den kommenden Tagen eher seitwärts bewegen, mit einer leicht schwächeren Tendenz.

Selbst wenn die geopolitischen Spannungen nachlassen sollten, dürfte eine nennenswerte Erholung des physischen Angebots aber nur verzögert eintreten, gab Expertin Wu zu Bedenken. Lieferengpässe durch die Straße von Hormus würden die Preise weiterhin stützen./jkr/la/jha/

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