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Ölpreise stabil über 100 US-Dollar - Preissprung im März

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag trotz Hinweisen auf ein mögliches Ende des Iran-Kriegs kaum verändert auf hohem Niveau gehalten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni kostete 107,42 US-Dollar. Der Preis hielt sich damit nahezu auf dem gleichen Niveau wie am Vortag. Die Notierung für Rohöl der US-Sorte WTI mit Lieferung im Mai stand ebenfalls kaum verändert bei 102,86 Dollar (Dollarkurs).

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Offshore-Plattform in der Nordsee (Symbolbild).
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Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hat sich Rohöl der Nordseesorte Brent um fast 60 Prozent verteuert. Zeitweise war der Preis bis auf knapp 120 Dollar je Barrel gestiegen.

Meldungen, denen zufolge die USA ein Ende des Iran-Kriegs anstreben, bremsten die Notierungen am Ölmarkt. Wie die Zeitung "Wall Street Journal" berichtet, soll US-Präsident Donald Trump seinen Beratern mitgeteilt haben, er sei bereit, den Militäreinsatz im Iran zu beenden. Dies gelte auch, wenn die strategisch wichtige Straße von Hormus weiterhin weitgehend gesperrt bleibe.

Allerdings hat sich Trump in den vergangenen Wochen immer wieder wankelmütig bei seinen Aussagen zum weiteren Verlauf des Iran-Kriegs gezeigt. Am Montag hatte Trump noch erklärt, dass die USA die Angriffe verstärken könnten, falls der Iran die Straße von Hormus nicht wieder öffne.

Unterdessen gehen Experten der Energiemarktberatung "FGE NexantECA" davon aus, dass der Ölpreis bis auf 150 oder 200 Dollar pro Barrel steigen könnte, sollte die nahezu vollständige Blockade der Straße von Hormus in den nächsten sechs bis acht Wochen anhalten. "Wöchentlich gehen 100 Millionen Barrel Öl verloren, monatlich 400 Millionen Barrel", sagte Experte Fereidun Fesharaki dem Sender Bloomberg TV./jkr/jsl/jha/

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