Offshore-Plattform in der Nordsee (Symbolbild).
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Ölpreise sinken etwas nach kräftigem Anstieg - Iran im Fokus

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag ihren Anstieg nach der Zuspitzung der Lage im wichtigen Förderland Iran vorerst gestoppt. Nachdem sich die Notierungen im frühen Handel zunächst behaupten konnten, sind sie am Nachmittag leicht in die Verlustzone gerutscht. Für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März wurden 63,06 US-Dollar gezahlt und damit 28 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Februar fiel um 41 Cent auf 58,71 Dollar (Dollarkurs).

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In den vergangenen beiden Handelstagen waren die Ölpreise noch zum Teil deutlich gestiegen. Am Donnerstagmorgen hatten beide Ölsorten jeweils rund drei Dollar weniger gekostet, bevor die Lage im Ölstaat Iran weiter eskalierte. Aktuell gehen die Massenproteste gegen das Regime in Teheran trotz wachsender Todeszahlen, exzessiver Drohungen des Sicherheitsapparats und einer nahezu vollständigen Internetsperre weiter.

Zuletzt hatte sich auch US-Präsident Donald Trump zu Wort gemeldet. Nachdem Trump der Führung in Teheran zunächst gedroht hatte, gibt es nun Hinweise auf neue Kontakte. Man werde sich möglicherweise mit Vertretern des Regimes treffen, ein entsprechendes Gespräch werde vorbereitet, sagte der US-Präsident vor Journalisten. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führte Trump nicht aus.

Am Ölmarkt haben die Anleger aber auch die Lage in Venezuela nach dem US-Angriff weiter im Blick. Trump drängte Führungskräfte von US-Ölkonzernen, sich in dem südamerikanischen Land zu engagieren. Allerdings dürfte es eine Weile dauern, die marode Ölinfrastruktur von Venezuela, das über die weltweit größten Ölreserven verfügt, wieder aufzubauen./jkr/men


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