- Die Ölpreise stoppten ihren Anstieg am Montag.
- Brent fiel auf 63,06 USD, WTI auf 58,71 USD.
- Proteste im Iran dauern trotz eskalierender Lage an.
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In den vergangenen beiden Handelstagen waren die Ölpreise noch zum Teil deutlich gestiegen. Am Donnerstagmorgen hatten beide Ölsorten jeweils rund drei Dollar weniger gekostet, bevor die Lage im Ölstaat Iran weiter eskalierte. Aktuell gehen die Massenproteste gegen das Regime in Teheran trotz wachsender Todeszahlen, exzessiver Drohungen des Sicherheitsapparats und einer nahezu vollständigen Internetsperre weiter.
Zuletzt hatte sich auch US-Präsident Donald Trump zu Wort gemeldet. Nachdem Trump der Führung in Teheran zunächst gedroht hatte, gibt es nun Hinweise auf neue Kontakte. Man werde sich möglicherweise mit Vertretern des Regimes treffen, ein entsprechendes Gespräch werde vorbereitet, sagte der US-Präsident vor Journalisten. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führte Trump nicht aus.
Am Ölmarkt haben die Anleger aber auch die Lage in Venezuela nach dem US-Angriff weiter im Blick. Trump drängte Führungskräfte von US-Ölkonzernen, sich in dem südamerikanischen Land zu engagieren. Allerdings dürfte es eine Weile dauern, die marode Ölinfrastruktur von Venezuela, das über die weltweit größten Ölreserven verfügt, wieder aufzubauen./jkr/men
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