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Ölpreise legen nach Einbruch am Vortag zu - Waffenruhe im Iran-Krieg brüchig

LONDON/NEW YORK (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach dem Einbruch am Vortag im Zuge der Waffenruhe im Iran-Krieg wieder leicht gestiegen. Die Waffenruhe erscheint brüchig und die für den Transport von Öl (Rohöl) und Gas besonders wichtige Meerenge, die Straße von Hormus, bleibt für die meisten Schiffe so gut wie unpassierbar.

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Luftaufnahme Ölraffinerie, Raffinerieanlage, Raffineriefabrik
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Nach Israels Luftangriffen im Libanon droht der Iran, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. Die USA müssten sich entscheiden - "entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel. Sie können nicht beides haben", schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.

Am Morgen kostete ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni 97,24 US-Dollar und damit 2,6 Prozent mehr als am Vortag. Der Preis war tags zuvor im Zuge der Waffenruhe im Iran-Krieg mit fast 90 Dollar (Dollarkurs) auf das tiefste Niveau seit Mitte März gesackt. Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legte am Donnerstagmorgen wieder zu. Die Ölpreise bleiben derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt./jha/stw


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