dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 353

Ölpreise geben nach - IEA senkt Prognose für Nachfrage

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete 65,33 US-Dollar. Das waren 78 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im September fiel um 89 Cent auf 62,28 Dollar (Dollarkurs).

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Offshore-Plattform (Symbolbild).
Quelle: - ©pixabay.com:
Brent Crude Rohöl ICE Rolling 110,9389 $ Brent Crude Rohöl ICE Rolling Chart -0,51%
Zugehörige Wertpapiere:
WTI Rohöl NYMEX Rolling 105,1772 $ WTI Rohöl NYMEX Rolling Chart -2,39%
Zugehörige Wertpapiere:

Die Internationalen Energieagentur (IEA) reduzierte ihre Prognose für die Nachfrage nach Rohöl auf dem Weltmarkt weiter. Für das laufende Jahr rechnet der Interessenverband westlicher Industriestaaten nur noch mit einem Nachfrageanstieg um durchschnittlich 680.000 Barrel pro Tag, wie aus dem Monatsbericht hervorgeht. Bisher waren es 700.000 Barrel gewesen. Im Verlauf des Jahres hat der Interessenverband bereits mehrfach die Prognose gesenkt.

Belastet wurden die Preise auch durch die zuletzt in den USA gestiegenen Rohöllagerbestände. Laut Energieministerium legten die Bestände in der vergangenen Woche um drei Millionen auf 426,7 Millionen Barrel zu. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang gerechnet. Steigende Ölvorräte in der größten Volkswirtschaft der Welt belasten in der Regel die Ölpreise.

Generell warten die Anleger am Ölmarkt aber auf ein Treffen der Präsidenten der USA und von Russland, bei dem am Freitag im US-Bundesstaat Alaska über eine mögliche Waffenruhe im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verhandelt werden soll. Dabei könnte es auch um die Frage von möglichen Sanktionen der USA gegen Russland gehen, die den russischen Ölhandel betreffen.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) ist die Wahrscheinlichkeit schärferer Russland-Sanktionen, wie sie noch vor einer Woche im Raum standen, zuletzt gesunken. Zudem sei es unwahrscheinlich, dass US-Präsident Donald Trump vor dem Treffen mit Putin Länder wegen ihrer Käufe von russischem Öl mit Sekundärzöllen belegt, heißt es in einer Analyse./jsl/jha/

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend