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Ölpreise geben leicht nach - IEA senkt Prognose für Nachfrage

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach einer Prognosesenkung der Internationalen Energieagentur (IEA) für die Rohölnachfrage leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete 65,87 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im September fiel um 32 Cent auf 62,84 Dollar (Dollarkurs).

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Offshore-Plattform (Symbolbild).
Quelle: - © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images:
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Die IEA reduzierte ihre Prognose für die Nachfrage nach Rohöl auf dem Weltmarkt weiter. Für das laufende Jahr rechnet der Interessenverband westlicher Industriestaaten nur noch mit einem Nachfrageanstieg um durchschnittlich 680.000 Barrel pro Tag, wie aus dem Monatsbericht hervorgeht. Bisher waren es 700.000 Barrel gewesen. Im Verlauf des Jahres hat der Interessenverband bereits mehrfach die Prognose für 2025 gesenkt.

Belastet wurden die Notierungen am Ölmarkt auch durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. Der Interessenverband American Petroleum Institute (API) hatte in der vergangenen Woche einen Anstieg der amerikanischen Lagerbestände an Rohöl um 1,5 Millionen Barrel verzeichnet.

Am Nachmittag werden die offiziellen Daten der US-Regierung zu den Ölreserven erwartet. Steigende Ölvorräte in der größten Volkswirtschaft der Welt belasten in der Regel die Ölpreise.

Generell warten die Anleger am Ölmarkt aber auf ein Treffen der Präsidenten der USA und von Russland, bei dem am Freitag im US-Bundesstaat Alaska über eine mögliche Waffenruhe im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verhandelt werden soll. Dabei könnte es auch um die Frage von möglichen Sanktionen der USA gegen Russland gehen, die den russischen Ölhandel betreffen.

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Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) ist die Wahrscheinlichkeit schärferer Russland-Sanktionen, wie sie noch vor einer Woche im Raum standen, zuletzt gesunken. Zudem sei es unwahrscheinlich, dass US-Präsident Donald Trump vor dem Treffen mit Putin Länder wegen ihrer Käufe von russischem Öl mit Sekundärzöllen belegt, heißt es in einer jüngst veröffentlichten Analyse./jkr/jsl/mis

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