Im Blick bleibt das Treffen der wichtigsten Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und ihrer Verbündeten am Samstag. Dort dürften die sogenannte Opec+ eine weitere deutliche Produktionserhöhung beschließen. Darauf deuten auch Aussagen von Delegierten hin. Dabei dürfte es um 411.000 Barrel pro Tag gehen.
Die Ölpreise könnten angesichts der erwarteten Produktionserhöhung in den kommenden Wochen aber unter Druck geraten, schreibt Commerzbank-Expertin Barbara Lambrecht. "Die Ausweitung der Produktion wird zwar erwartet und ist in diesem Sinne bereits eingepreist", schreibt Lambrecht. "Die neuen Prognosen der US-Energiebehörde EIA und der Internationalen Energieagentur IEA, die im Laufe der nächsten Woche veröffentlicht werden, dürften jedoch erneut in den Fokus rücken, dass dem Markt in den kommenden Monaten eine deutliche Überversorgung droht."/jsl/jha/
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