Linke fordert Sanktionen gegen USA wegen Vorgehens gegen Venezuela
BERLIN (dpa-AFX) - Wegen der Eskalation zwischen den USA und Venezuela bringt die Linke Sanktionen gegen Washington ins Gespräch. Hintergrund ist, dass US-Präsident Donald Trump auch den Einsatz von Bodentruppen nicht ausgeschlossen hat. "Das ist ein Skandal", sagte Linken-Chef Jan van Aken der Deutschen Presse-Agentur. "Das wäre so, als ob China droht, in Vietnam einzumarschieren. Das würden alle scharf kritisieren und sofort nach Sanktionen rufen - und das zu Recht."
Nun sei der richtige Zeitpunkt, auch "laut über Sanktionen gegen die USA nachzudenken", sagte van Aken. Denn Sanktionen seien dazu gedacht, einen Staat zum Einlenken zu bringen, "wenn er internationale Verträge bricht oder das Völkerrecht missachtet, und genau damit droht Trump gerade". Die Bundesregierung müsse zeigen, dass sie nicht mit zweierlei Maß messe.
Die USA sind für Deutschland der wichtigste Nato-Verbündete. Sanktionen sind deshalb extrem unwahrscheinlich.
Die US-Regierung hat in der Karibik Militär zusammengezogen, darunter das größte Kriegsschiff der Welt. Zunächst argumentierte Trump mit dem Kampf gegen Drogenschmuggel, inzwischen spielen auch die großen Ölvorkommen in Venezuela eine Rolle. Trump hat eine "totale Blockade" sanktionierter venezolanischer Öltanker angekündigt./vsr/DP/jha
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