Durchbruch für Netflix: Warner Bros. Discovery will Paramount-Offerte ablehnen

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Netflix AG ist ein international führendes Streaming-Unternehmen, das eine breite Palette von Serien, Filmen und Dokumentationen über eine Internet-basierte Plattform anbietet.
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Quellen zufolge wird der Vorstand von Warner Bros. Discovery möglicherweise bereits am Mittwoch bekannt geben, dass er seinen Aktionären empfiehlt, das Angebot abzulehnen. Auch Donalds Trumps Schwiegersohn zieht sich aus dem Bieterrennen zurück.
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Der erbitterte Übernahmekampf um Warner Bros Discovery (WBD) spitzt sich zu. Laut Quellen, die mit den Verhandlungen vertraut sind, wird das Board von Warner Bros voraussichtlich bereits am Mittwoch eine Entscheidung treffen und den Aktionären empfehlen, das Übernahmeangebot von Paramount Skydance in Höhe von 108,4 Milliarden US-Dollar abzulehnen.

Stattdessen wird der Konzern an seiner Vereinbarung mit Netflix festhalten, das mit einem Angebot für Warner Bros‘ nicht-kabellose Vermögenswerte bereits als Gewinner aus dem Bieterwettstreit hervorging.

Warner Bros, bekannt für seine ikonischen Filme und TV-Shows wie "Casablanca", "Harry Potter" und "Friends", würde mit einem Verkauf an Paramount oder Netflix eine enorme Content-Bibliothek und damit einen entscheidenden Vorteil im hart umkämpften Streaming-Markt verlieren oder gewinnen. Der Ausgang dieses Übernahmekampfes könnte die gesamte Unterhaltungslandschaft neu definieren.

Paramount, angeführt von CEO David Ellison, hatte zuvor ein rein bar bezahltes Angebot in Höhe von 30 US-Dollar pro Aktie abgegeben, um Warner Bros zu übernehmen. Das Angebot umfasst 41 Milliarden US-Dollar an Eigenkapitalfinanzierung, unterstützt durch Ellisons Familie und RedBird Capital, sowie 54 Milliarden US-Dollar an Schulden von Banken wie Bank of America und Citi. Laut Paramount bietet dieses Angebot einen klareren Weg zur behördlichen Genehmigung im Vergleich zu Netflix‘ Ansatz.

Werte aus dem Artikel:
Netflix Aktie 80,33 $ -1,16%

Die Reaktion auf das Angebot von Paramount wurde jedoch durch die Beteiligung von Jared Kushners Affinity Partners getrübt, das als Finanzpartner des Deals galt. Kushners enge Verbindungen zum Nahen Osten und zu Donald Trump sorgten für zusätzliche politische Spannungen. Letztlich entschied sich Affinity Partners, sich aus der Übernahmeschlacht zurückzuziehen.

Ein weiterer Streitpunkt in den Verhandlungen ist die Finanzierung von Paramount, da das Eigenkapital von Ellisons Trust unterstützt wird, was Warner Bros Bedenken hinsichtlich der Absicherung der Transaktion aufwarf.

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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