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Leichte Entspannung bei Ölpreisen - weiter hohes Niveau

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag nach einem zuletzt deutlichen Preissprung gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent zur Lieferung im Juli wurde zu 110,06 US-Dollar gehandelt, nachdem die Notierung in der vergangenen Nacht knapp über 111 Dollar (Dollarkurs) gestanden hatte. Der Preis für US-Rohöl der Sorte WTI mit Lieferung im Juni gab deutlicher nach: Hier ging es fast zwei Prozent nach unten auf 103,08 Dollar.

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Luftaufnahme Ölraffinerie, Raffinerieanlage, Raffineriefabrik
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Brent Crude Rohöl ICE Rolling 110,9389 $ Brent Crude Rohöl ICE Rolling Chart -0,50%
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Am Vortag war der Preis für Brent-Öl noch zeitweise bis über 126 Dollar gestiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump einen Vorschlag des Iran für ein Ende des Iran-Kriegs abgelehnt hatte. Nach dem Preissprung auf den höchsten Stand seit vier Jahren hatte es dann aber bis zum frühen Freitagshandel eine deutliche Gegenbewegung bei den Ölpreisen gegeben, die sich kurz vor dem Wochenende in abgeschwächter Form fortsetzte.

Die Gespräche zwischen Washington und Teheran zu einem Ende des Kriegs im Nahen Osten gelten als festgefahren. Trotzdem versuchen die USA eine sichere Durchfahrt für Schiffe durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. Aus dem US-Außenministerium verlautete, dass hierfür notwendige Maßnahmen ergriffen werden sollen. Dazu gehörten etwa "die Bereitstellung von Echtzeitinformationen, Sicherheitshinweise und Koordinierungsmaßnahmen".

Darüber hinaus hatte das Nachrichtenportal "Axios" zuletzt berichtet, dass der Iran auf US-Änderungen zu einem möglichen Friedensabkommen reagiert habe, ohne jedoch Details zu nennen. Demnach soll Teheran eine Antwort über pakistanische Vermittler an die USA übermittelt haben.

"Kursrückgänge werden mit Vorsicht betrachtet, doch bei Kursanstiegen schließen sich viele Anleger an", beschrieb Analyst Carl Larry von der Beratungsfirma Enverus das Handelsgeschehen der vergangenen Tage. Zum Wochenschluss wird das Handelsvolumen am Ölmarkt von Marktbeobachtern als eher gering beschrieben. In vielen Ländern sind die Finanzmärkte feiertagsbedingt geschlossen./jkr/stw

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