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IfW Kiel erwartet leichte Belebung der Wirtschaft

KIEL (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft wird nach der Frühjahrsprognose des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in diesem Jahr bei steigender Inflation leicht wachsen. Die Auftriebskräfte bleiben jedoch verhalten und werden zudem durch den jüngsten Anstieg der Energiepreise gedämpft, wie das Kiel Institut mitteilte.

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Demnach wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr voraussichtlich um 0,8 Prozent zulegen, im kommenden Jahr könnte das Plus 1,4 Prozent erreichen. Damit gehe die fast vierjährige Schwächephase allmählich in eine moderate Expansionsphase über. Für Impulse sorgen vor allem die Ausgaben des Staates. Die Inflation zieht der Prognose zufolge im laufenden Jahr 2,5 Prozent an.

"Durch den militärischen Konflikt im Iran droht der deutschen Wirtschaft Gegenwind", betonte der Präsident des Kiel Instituts, Moritz Schularick. Es bleibe zu hoffen, dass die Rohstoffpreisanstiege begrenzt bleiben.

In dem für die Prognose unterstellten Szenario beläuft sich der Kaufkraftentzug für die deutsche Wirtschaft wegen verteuerter Importe für Rohöl, Mineralölerzeugnisse und Erdgas auf 0,6 Prozent in Relation zum jährlichen Bruttoinlandsprodukt. Das bewirke einen spürbaren Dämpfer, aber keinen Einbruch der Konjunktur

Das Kiel Institut erwartet, dass die Arbeitslosenquote in diesem Jahr bei 6,3 Prozent bleibt und im kommenden Jahr auf 6,0 Prozent sinken wird. Erwartet werden deutlich wachsende Defizite in den öffentlichen Haushalten. Der Fehlbetrag dürfte gemessen am Bruttoinlandsprodukt nach 2,7 Prozent im Jahr 2025 auf 3,7 Prozent und 4,2 Prozent in den Jahren 2026 und 2027 steigen./moe/DP/zb

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