Aktien Wien Schluss: ATX verliert 0,66 Prozent

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WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat am Mittwoch schwächer geschlossen. Der heimische Leitindex ATX sank um 0,66 Prozent auf 5.968,81 Punkte. An den wichtigsten europäischen Börsen gab es überwiegend Abschläge zu sehen, die Wall Street wies im Verlauf ebenfalls negative Vorzeichen auf.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Die verschärfte Lage im Nahost-Konflikt sorgte bei den Anlegern international wieder für Zurückhaltung. Die Anleger reagierten nervös auf Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump. Aus seiner Sicht habe der Iran zu lange gebraucht, um ein Abkommen auszuhandeln. Jetzt müsse das Land "den Preis dafür zahlen", erklärte er. Der Ölpreis als Gradmesser für geopolitische Spannungen zog an.

An diesem Donnerstag wird die EZB ihre Leitzinsentscheidung bekanntgeben. Die anhaltende Blockade der Straße von Hormus und die damit verbundenen Inflationsgefahren haben zuletzt die Erwartung höherer Leitzinsen geschürt. Die EZB dürfte ihren Leitzins demnach um 0,25 Prozentpunkte anheben.

Am österreichischen Aktienmarkt blieben Unternehmensmeldungen rar. Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat sich im Bieterkampf um die Addiko Bank bereits mehr als die Hälfte der Anteile gesichert. Bis Dienstagfrüh seien dem Institut Annahmeerklärungen für 50,42 Prozent der Aktien zugegangen, hieß es. Die RBI-Titel sanken um 0,8 Prozent. Addiko-Papiere fielen um 1,5 Prozent.

Die Aktien der Erste Group verloren 1,5 Prozent, die der Bawag gewannen 0,7 Prozent.

Werte aus dem Artikel:

Die Verbund-Titel büßten zwei Prozent auf 58,45 Euro ein. Die Analysten von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research hatten ihre Verkaufsempfehlung "Sell" für die Aktie des Stromversorgers bestätigt und ihr Kursziel von 55 Euro beibehalten. Gemäß der Analyse werden die Aussichten für den Wasserkraftbereich nicht besser. Bei Deutsche Bank Research geht man davon aus, dass der Verbund noch vor der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse eine Gewinnwarnung aussprechen muss.

Abwärts ging es auch für die Schwergewichte OMV , Voestalpine und Wienerberger mit Kursabschlägen zwischen einem und gut drei Prozent. Zulegen konnten hingegen die Bauwerte. Porr-Titel gewannen zwei Prozent und Strabag 0,7 Prozent./ste/spa/APA/stw


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