Aktien Wien Schluss: ATX knapp im Plus

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 249
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

WIEN (dpa-AFX) - Zum Handelsende am Dienstag war an der Wiener Börse die zunächst gute Stimmung weg. Die Indizes kamen von guten Werten zurück und fanden sich nahe dem Vortagesschluss. Österreichs Leitindex ATX ging schließlich mit einem leichten Gewinn von 0,05 Prozent auf 6.008,65 Punkte aus dem Handel. Der weiter gefasste ATX Prime beendete den Tag dagegen mit minus 0,03 Prozent auf 2.966,59 Zählern. An den wichtigsten europäischen Börsen zeigte sich ein ähnlich durchwachsenes Bild.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Für die kurzfristige Beruhigung hatte US-Präsident Donald Trump gesorgt, der den Abschluss einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs in den nächsten Tagen in Aussicht gestellt hat. Außerdem haben der Iran und Israel ihre wechselseitigen Angriffe vorerst eingestellt. Beide Seiten drohten jedoch im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen.

Die Präsentation des US-Handelsdefizits lieferte Erwartetes. Im April ist es wegen rekordhoher Ausfuhren leicht geschrumpft. Die Importe übertrafen die Exporte nur noch um 55,9 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium in Washington am Dienstag mitteilte. Im März hatte das Defizit noch 56,6 Milliarden Dollar (Dollarkurs) betragen.

AT&S stürzten, nachdem sie schon bei fünf Prozent im Plus lagen, zum Tagesende auf minus 1,0 Prozent. Die Mehrzahl der Unternehmenswerte fand sich bei Handelsende in den roten Zahlen.

Erste Group notierten mit plus 1,98 Prozent bei 102,90 Euro und waren damit an der Spitze des ATX Prime. Die Analysten von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research haben ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien der Erste Group bestätigt. Auch das Kursziel wurde von der zuständigen Expertin Marlene Eibensteiner bei 121 Euro belassen. Die Analystin verweist auf die weiterhin attraktive Bewertung der Aktie.

Werte aus dem Artikel:

Die übrigen schwergewichteten Bankenwerte tendierten unterschiedlich. Bawag legten 1,3 Prozent zu, Raiffeisen Bank International (RBI) gaben 0,8 Prozent ab. Ähnlich ging es den Versicherern. Vienna Insurance zogen 1,7 Prozent hoch, Uniqa gingen 1,4 Prozent hinunter. Die sinkenden Ölpreise spürt das Schwergewicht OMV . Die Anteilscheine des Ölkonzerns gaben 1,2 Prozent ab.

Schlusslicht im ATX Prime waren Frequentis mit minus 4,0 Prozent. Die ex-Dividende gehandelten Papiere des Flughafen Wien büßten 2,8 Prozent ein.

Die Papiere des Kupferunternehmens Asta Energy Solution gewannen im Vienna Global Market-Segment 2,36 Prozent auf 69,40 Euro. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Anlagevotum für das Unternehmen mit "Buy" bestätigt. Auch das Kursziel in Höhe von 90 Euro wurde von der zuständigen Expertin Yasmin Steilen unverändert belassen. Die Analystin verweist auf attraktive Nettoumsatz- und Margenwachstumspfade des Unternehmens./moe/spa/APA/men


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend