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"Die Nervosität an den Finanzmärkten bleibt auch zum Ende der Woche spürbar. Vor allem der Nahost-Konflikt sorgt für Unruhe und eine erhöhte Risikoaversion", beschreiben die Experten der Helaba die derzeitige Marktlage.
Die Außenminister von Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind heute Nachmittag in Genf in der Schweiz mit ihrem iranischen Kollegen Abbas Araqchi zusammengekommen und wollen ausloten, ob Teheran zum Einlenken bei seinem Atomprogramm und zum Verzicht auf Atomwaffen bereit ist.
Daneben wird außerdem über das weitere Vorgehen der USA spekuliert. US-Präsident Trump hatte seine Sprecherin Karoline Leavitt zuletzt erklären lassen, er wolle innerhalb der nächsten zwei Wochen darüber entscheiden, ob die USA als wichtigster Verbündeter Israels in den Krieg gegen den Iran eingreifen werden.
Der heutige große Verfallstag, an dem Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen auslaufen, lieferte keine größeren Impulse.
Meldungsseitig blieb es vor dem Wochenende ebenfalls sehr ruhig, auch von Analystenseite kamen keine Impulse. Mit Blick auf die Branchen gaben Bauwerte in Wien nach. Porr fielen um 2,6 Prozent, Strabag büßten 0,4 Prozent ein. Ebenfalls schwächer schlossen Semperit (minus 2,6 Prozent) und RHI Magnesita (minus 2,4 Prozent).
FACC gewannen als stärkster Wert im prime market 7,3 Prozent. Lenzing kletterten ebenfalls um 4,6 Prozent nach oben, die Aktien konnten sich damit etwas von den starken Vortagesverlusten erholen. Stark gesucht waren auch Agrana (plus 3,9 Prozent) und Voestalpine (plus 2,6 Prozent).
Im Branchenvergleich zeigten sich Bankaktien zwar im Plus, kamen aber von den Verlaufshöchstständen klar zurück. BAWAG schlossen um 1 Prozent fester, Erste Group legten um 0,3 Prozent zu und bei Raiffeisen Bank International stand zu Handelsschluss noch ein Plus von 0,2 Prozent./kat/ste/APA/nas
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