- Tesla stellt auf ein Abonnementmodell für FSD um.
- Kunden in wichtigen Märkten zahlen monatlich 99 US-Dollar.
- FSD ist in den USA seit dem 15. Februar nur als Abo verfügbar.
- Rohstoffrallye 2.0 - Diese 3 Werte könnten jetzt explodieren! (hier klicken)
Tesla hat die vollständige Umstellung auf ein Abonnementmodell für seine vollautonome Fahrfunktion (FSD) eingeläutet. Ab sofort können Kunden in wichtigen Märkten wie den USA, Kanada, Mexiko, Australien und Neuseeland die Technologie nur noch gegen eine monatliche Gebühr von etwa 99 US-Dollar nutzen, anstatt sie einmalig für rund 8.000 US-Dollar zu erwerben.
Diese Änderung betrifft alle Neukunden, während bestehende Besitzer, die bereits im Voraus bezahlt haben, ihren lebenslangen Zugang behalten. Weitere Regionen sollen folgen.
Tesla-CEO Elon Musk bezeichnete diese Umstellung als einen Schritt, um die Einstiegshürden für FSD zu senken und das Modell an die breitere Software-as-a-Service-Strategie des Unternehmens anzupassen.
Gleichzeitig soll das Abonnementmodell eine wiederkehrende Einnahmequelle schaffen, die mit der Flottengröße und den Softwarefähigkeiten wachsen kann. In den USA ist FSD seit dem 15. Februar ausschließlich als Abo verfügbar, während in einigen Märkten wie Australien noch bis 2026 einmalige Käufe möglich sind.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Analysten bewerten die Entscheidung laut Seeking Alpha grundsätzlich positiv, da die wiederkehrenden, margenstarken Einnahmen Tesla dabei helfen könnten, Schwächen in anderen Bereichen auszugleichen. Musk selbst sieht in FSD einen langfristigen Wert für Tesla, insbesondere im Hinblick auf die Integration in das Robotaxi-Netzwerk.
FSD soll dabei eine Schlüsselrolle in der Einführung von "Cybercabs" spielen und für den Betrieb autonomer Fahrzeuge mit Autonomiestufe 4 in bestimmten Regionen ausgelegt sein. Die Technologie lernt aus Milliarden von Kilometern, die von Tesla-Besitzern weltweit gefahren wurden, und soll so auch die Routenwahl je nach Verkehrslage optimieren.
Fazit
Tesla steht unter Druck, da die Konkurrenz zunimmt, insbesondere durch chinesische Hersteller und traditionelle Automobilunternehmen, die günstigere Elektroautos anbieten.
Trotz dieser Herausforderungen verzeichnete Tesla im vergangenen Monat den zweiten Rückgang bei den jährlichen Auslieferungen in Folge, obwohl Anreize zur Steigerung der Nachfrage eingesetzt wurden.
Tesla konzentriert sich zunehmend auf die Entwicklung autonomer Fahrsysteme, Robotaxis und humanoide Roboter, wodurch sich das Unternehmen von seiner Rolle als reiner Autohersteller entfernt.
Autor: sbh-Redaktion/neb
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.