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Tesla-Aktie fällt trotz Ölboom – was steckt dahinter?

Die Tesla-Aktie gibt trotz steigender Ölpreise nach. Der Optionsmarkt signalisiert wachsendes Abwärtsrisiko. Was bedeutet das für Investoren, die auf das nächste große Ding setzen?
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Ein Tesla-Ladegerät.
Quelle: - ©Tesla Inc.
Tesla Inc 390,66 $ Tesla Inc Chart +2,37%
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Tesla-Aktien gaben seit Beginn des Jahres knapp 20 Prozent trotz steigender Ölpreise nach, was für die Aktie überraschend ist. Normalerweise würde Tesla von höheren Ölpreisen profitieren, da sie den Vorteil von Elektroautos gegenüber Benzinern verstärken.

Trotz des anhaltenden Iran-Konflikts und gestiegener Ölpreise ist der Preisvorteil von Elektroautos heute deutlich geringer. Die Benzinpreise sind seit den Höchstständen im Jahr 2022 um etwa 25 Prozent gesunken, während die Strompreise um etwa 30 Prozent gestiegen sind. Der Unterschied zwischen den Betriebskosten eines Tesla und eines Benziners ist damit kleiner geworden.

Zudem sind die Verkaufszahlen in den USA von Elektroautos 2025 nur leicht gestiegen. Teslas Marktanteil schrumpfte um etwa sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Ein weiteres Problem ist der Verlust der US-Steuergutschrift für Elektroautos, der die Nachfrage dämpft. Im vierten Quartal brachen die Verkaufszahlen um 36 Prozent ein. Gleichzeitig rücken neue Projekte wie Robo-Taxis und der humanoide Roboter Optimus in den Vordergrund, was die Bewertung des Unternehmens weiter anheizt. Tesla ist mittlerweile mit rund 1,5 Billionen US-Dollar bewertet.

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Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB2SSM6 , DE000NB591T1 , DE000NB6BZE5 , DE000NB43CX4 , DE000NB5WV73 , DE000NB6D020 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Doch die Stimmung am Optionsmarkt hat sich gewandelt. Der RiskDex-Wert, der das Verhältnis von Put- zu Call-Optionen misst, hat laut CNBC bei Tesla den höchsten Stand seit drei Jahren erreicht. Dies deutet darauf hin, dass Investoren ein größeres Abwärtsrisiko sehen. Tesla muss sich künftig stärker auf kleinere Fahrzeuge mit niedrigeren Margen konzentrieren, während die Begeisterung für vollautonomes Fahren unter Investoren nachlässt.

Für Anleger bedeutet das, dass die Tesla-Story zunehmend schwieriger wird. Die hohe Bewertung und die unsichere Nachfrageentwicklung im Elektroauto-Markt stellen das Wachstum des Unternehmens infrage, was sich auch im Optionsmarkt widerspiegelt.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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