Die EU-Flagge.
Quelle: - pixabay.com:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 575

Länder fordern Lockerung des EU-weiten Verbrenner-Aus

MAINZ (dpa-AFX) - Die Länder-Regierungschefs fordern eine Aufweichung des auf EU-Ebene geplanten Verbots neuer Verbrennermotoren nach 2035.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
BMW AG St 92,98 € BMW AG St Chart -0,70%
Zugehörige Wertpapiere:
Mercedes-Benz Group AG 60,64 € Mercedes-Benz Group AG Chart -1,43%
Zugehörige Wertpapiere:
Stellantis NV 10,80 $ Stellantis NV Chart -2,61%
Zugehörige Wertpapiere:
Tesla Inc 371,95 € Tesla Inc Chart +0,38%
Zugehörige Wertpapiere:
Volkswagen AG Vz 102,25 € Volkswagen AG Vz Chart -1,06%
Zugehörige Wertpapiere:

"Ein starres Verbot der Verbrennertechnologie ab dem Jahr 2035 ohne Rücksicht auf seine tatsächliche Umsetzbarkeit würde nicht nur industrielle Kernkompetenzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Automobilstandortes Deutschland gefährden, sondern auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Elektromobilität insgesamt", heißt es in einem Beschlusspapier der Ministerpräsidentenkonferenz in Mainz.

EU-Regelung sieht Verbot für neue Verbrenner ab 2035 vor

Die derzeitigen Regeln sehen vor, dass ab 2035 in der EU nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden dürfen - faktisch ein Aus für Verbrenner-Autos. Die Spitzen von Union und SPD hatten sich bisher noch nicht auf eine gemeinsame Linie verständigt, ob sich die Bundesregierung auf EU-Ebene für Lockerungen beim geplanten Verbrenner-Aus einsetzen soll.

Die Ministerpräsidenten bezeichnen die Elektromobilität beim Auto in ihrem Beschlusspapier als zentrale Zukunftstechnologie. "Gleichzeitig halten sie alternative klimafreundliche Antriebskonzepte, klimafreundliche Kraftstoffe und ergänzende Übergangstechnologien wie hocheffiziente Verbrenner, Plug-in-Hybride und Elektrofahrzeuge mit Range Extender für erforderlich, um Beschäftigung und Wertschöpfung in Deutschland zu sichern und ein Erreichen der Klimaziele ohne Bruch in der Industrie zu gewährleisten", heißt es dort weiter. Die Bundesregierung solle sich daher auf europäischer Ebene "für eine dynamische, indikatorbasierte, flexible und verlässliche Auslegung der Flottengrenzwerte auch über 2035 hinaus" einsetzen.

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
15
Fallender Kurs
Put
5
10
15
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK7C995 , DE000VH75CP2 , DE000VH9PMU7 , DE000VU4R0S7 , DE000VK9ZBY6 , DE000VD32AF7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Ruf nach klimafreundlichen Kraftstoffen

Zudem soll sich die Bundesregierung nach dem Willen der Länder dafür einsetzen, "die Zukunft des Verbrennungsmotors durch regulatorische Maßnahmen in Bezug auf klimafreundliche und CO2-arme Kraftstoffe wie auch Wasserstoff langfristig auf europäischer und nationaler Ebene zu sichern". Der zusätzliche CO2-Ausstoß dieser Fahrzeuge könne "durch entsprechende Erhöhung der Beimischquoten an CO2-armem Kraftstoff ausgeglichen werden. Zudem muss zügig ein realistischer Rahmen für Verbrenner mit klimafreundlichen Kraftstoffen von der EU-Kommission gesetzt werden."/ctt/had/DP/mis

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend