Softing AG

Aktie
2,36 €
-0,05 €
-2,07%
14:26:19 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
26,31 Mio. €
Streubesitz
25,41%
KGV
29,50
Softing Aktie Chart

Softing Unternehmensbeschreibung

Die börsennotierte Softing AG mit Sitz in Haar bei München ist ein spezialisierter Anbieter von Industrie- und Automobilkommunikation sowie von Netzwerktestsystemen für industrielle IT- und OT-Infrastrukturen. Das Unternehmen adressiert zentrale Segmente der digitalen Transformation in der industriellen Fertigung, in der Prozessautomation und im Automobilsektor. Softing entwickelt Hard- und Softwarelösungen, mit denen Maschinen, Steuerungen, Fahrzeuge und Netzwerke zuverlässig Daten austauschen, überwachen und analysieren können. Im Zentrum des Geschäftsmodells stehen robuste, langzyklische B2B-Kundenbeziehungen sowie ein zunehmender Anteil an wiederkehrenden Erlösen durch Service, Lizenzen und Software-Updates. Die Softing-Aktie war im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und ist seit 2024 in den regulierten Markt (General Standard) einbezogen, was weiterhin umfangreiche Transparenz- und Governance-Anforderungen impliziert.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Softing agiert als Technologieanbieter für industrielle Kommunikation, Automobil-Diagnose und Netzwerk-Performance. Das Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen: Entwicklung proprietärer Kommunikations- und Diagnosetechnologien, Vertrieb standardisierter Produkte über ein globales Partner- und Direktvertriebsnetz sowie kundenspezifische Engineering- und Integrationsleistungen. Die Gesellschaft verbindet Embedded-Hardware, Protokoll-Stacks, Middleware und Konfigurationssoftware zu integrierten Lösungen, die sich in bestehende Automatisierungs- und IT-Architekturen einbetten lassen. Wertschöpfung entsteht durch hohe Spezialisierung in Feldbussystemen, Industrial Ethernet, OPC UA, PROFINET, PROFIBUS, CAN, Automotive-Ethernet und anderen Kommunikationsstandards. Die Produkte sind häufig sicherheits- und verfügbarkeitskritisch, wodurch qualitätsgetriebene Margen und langfristige Einsatzdauern angestrebt werden. Softing adressiert primär OEMs, Systemintegratoren, Automatisierer, Automobilhersteller, Zulieferer und Betreiber komplexer Produktionsanlagen.

Mission und strategische Leitlinie

Die Mission von Softing lässt sich als Ermöglichung zuverlässiger, durchgängiger und effizienter Datenkommunikation zwischen Maschinen, Fahrzeugen und IT-Systemen beschreiben. Ziel ist es, industrielle Digitalisierung und vernetzte Mobilität zu unterstützen, indem Kommunikationsbarrieren zwischen proprietären Protokollen, Steuerungen und Cloud-Plattformen abgebaut werden. Softing positioniert sich als verlässlicher Partner für Industrial Connectivity, Automobil-Diagnose und Netzwerk-Transparenz entlang des gesamten Lebenszyklus von Anlagen und Fahrzeugen. Die Strategie zielt auf technologischen Vorsprung in Nischenmärkten, Ausbau von Software- und Plattformanteilen, Verstärkung wiederkehrender Erträge und internationale Skalierung ausgewählter Produktlinien. Nachhaltigkeit zeigt sich vor allem in der Verlängerung von Lebenszyklen bestehender Anlagen über Retrofit-Lösungen und in der potenziellen Erhöhung von Energieeffizienz durch bessere Datennutzung.

Produkte und Dienstleistungen

Das Portfolio von Softing umfasst Hard- und Softwarelösungen für industrielle Kommunikation, Fahrzeugdiagnose und Netzwerkdiagnostik. Zentrale Produktgruppen sind:
  • Gateways, Protokollkonverter und Kommunikationsmodule zur Kopplung unterschiedlicher Feldbus- und Industrial-Ethernet-Systeme
  • OPC-Server, OPC-UA-Toolkits und Middleware für die vertikale Integration von Shopfloor-Daten in MES-, ERP- und Cloud-Systeme
  • Embedded-Komponenten und Software-Stacks für Steuerungs- und Gerätehersteller
  • Diagnose- und Testsysteme für Fahrzeugnetzwerke, inklusive Interfaces für CAN, LIN, FlexRay und Automotive-Ethernet
  • Netzwerktester, Monitoring- und Analysewerkzeuge für industrielle Ethernet- und IT/OT-Infrastrukturen
  • Konfigurations- und Engineering-Tools für Automatisierungs- und Kommunikationslösungen
  • l>Ergänzend bietet Softing Dienstleistungen wie Consulting, Systemintegration, kundenspezifische Entwicklungsprojekte, Schulungen und technischen Support. Ein wachsender Anteil des Angebots basiert auf Softwarelizenzen, Firmware-Updates und längerfristigen Supportverträgen.

Business Units und organisatorische Struktur

Softing gliedert sein operatives Geschäft im Wesentlichen in drei Geschäftseinheiten:
  • Industrial: Lösungen für industrielle Automatisierung, Prozessautomation, Energie- und Gebäudetechnik. Fokus auf industrieller Kommunikation, Feldbus- und Ethernet-Connectivity, OPC-UA-Integration, Edge-Connectivity und Cloud-Anbindung.
  • Automotive: Produkte und Systeme für Fahrzeugdiagnose, Test und Validierung elektronischer Steuergeräte sowie Infrastruktursoftware für Entwicklungs- und End-of-Line-Prüfstände. Kunden sind OEMs, Zulieferer und Entwicklungsdienstleister.
  • IT Networks: Messtechnik, Analyse- und Zertifizierungstools für industrielle Ethernet- und IT-Netzwerke. Zielgruppe sind Betreiber, Planer und Installateure kritischer Kommunikationsinfrastrukturen in Industrie, Rechenzentren und Gebäuden.
  • l>Diese Segmentierung ermöglicht eine fokussierte Marktbearbeitung, gleichzeitig aber auch die Nutzung von Synergien bei Technologieplattformen und Entwicklungsressourcen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Softing weist mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale auf. Erstens verfügt das Unternehmen über langjährige Expertise in der Umsetzung und Zertifizierung industrieller Kommunikationsstandards, was sich in ausgereiften Protokoll-Stacks und bewährter Interoperabilität zeigt. Zweitens vereint Softing industrielle Kommunikation, Automobil-Diagnose und Netzwerkanalyse unter einem Dach, wodurch Know-how-Transfer und Cross-Selling-Potenziale entstehen. Drittens ist die Produktstrategie stark auf Standardkonformität und Integrationsfähigkeit ausgerichtet, was die Einbindung in heterogene Bestandslandschaften erleichtert. Als Burggräben wirken unter anderem:
  • hohe Wechselkosten für Kunden aufgrund tief integrierter Kommunikations- und Diagnoselösungen
  • langjährige Qualifikations- und Freigabeprozesse in der Automobil- und Industrieelektronik
  • ein über Jahre aufgebautes Partnernetzwerk mit Automatisierungs- und IT-Herstellern
  • umfangreiche Domänenerfahrung mit Legacy-Protokollen und Brownfield-Anlagen
  • l>Gleichzeitig ist der Markt fragmentiert und technologisch dynamisch, sodass diese Moats regelmäßig durch Innovation und Standardpflege verteidigt werden müssen.

Wettbewerbsumfeld

Softing steht im Wettbewerb mit globalen Automatisierungs- und Messtechnikunternehmen sowie spezialisierten Nischenanbietern. Im Bereich industrielle Kommunikation konkurriert das Unternehmen indirekt mit Konzernen wie Siemens, Schneider Electric, Rockwell Automation und verschiedenen Feldbus- und Industrial-Ethernet-Spezialisten. Im OPC- und Connectivity-Umfeld treten neben großen Automatisierern auch fokussierte Softwarehäuser auf. Im Automotive-Segment konkurriert Softing mit Anbietern von Diagnosetools und Steuergerätetestsystemen, darunter internationale Elektronik- und Engineeringfirmen. Im Segment IT Networks steht das Unternehmen im Wettbewerb mit Herstellern von Kupfer- und Glasfasertestern, Netzwerk-Analysetools und Lösungen für Transparenz in OT-Netzwerken. Softing fokussiert sich auf Nischen mit hoher technischer Komplexität und setzt auf Spezialisierung, Standardkompetenz und langfristige Kundenbeziehungen als Differenzierungshebel gegenüber größeren, breiter aufgestellten Wettbewerbern.

Management und Unternehmensstrategie

Die Softing AG wird von einem Vorstand geführt, dem technologieerfahrene Manager mit Hintergrund in Automatisierungstechnik, Informatik und Elektronik angehören und der von einem Aufsichtsrat mit industrie- und kapitalmarkterfahrener Besetzung kontrolliert wird. Strategische Schwerpunkte bilden die Stärkung der drei Kerngeschäftsbereiche, die Erhöhung des Software- und Lizenzanteils sowie die konsequente Ausrichtung auf industrielle Digitalisierung, Industrial Internet of Things und vernetzte Mobilität. Das Management verfolgt eine selektive Internationalisierungsstrategie mit Präsenz in wichtigen Industrieregionen Europas, Nordamerikas und Asiens, typischerweise über Tochtergesellschaften, Vertriebsniederlassungen und Partner. Akquisitionen und Portfolioergänzungen dienen vorrangig der Technologie- und Markterweiterung in angrenzenden Nischenmärkten. Governance-seitig unterliegt Softing als Emittent im regulierten Markt strengen Publizitäts- und Compliance-Vorgaben.

Branchen- und Regionalanalyse

Softing ist in zyklischen, aber strukturell wachsenden Technologie- und Investitionsgüterbranchen tätig. In der industriellen Automation profitiert das Unternehmen von Trends wie Industrie 4.0, IIoT, Edge Computing und Cloud-Integration. Globale Wettbewerbsintensität, Standardisierungsdynamik und zunehmende IT/OT-Konvergenz prägen das Umfeld. In der Automobilindustrie wirken Elektrifizierung, Software-Defined Vehicle, vernetzte Fahrzeuge und Fahrerassistenzsysteme als Treiber für komplexere Diagnoselösungen, gleichzeitig belasten Transformationskosten und Modellzyklen die Planbarkeit von Budgets. Das Segment IT Networks bewegt sich im Spannungsfeld wachsender Anforderungen an Netzwerkverfügbarkeit, -sicherheit und -transparenz insbesondere in kritischen Infrastrukturen und in der Industrie. Regional ist Softing stark in Europa verankert, insbesondere im deutschsprachigen Raum, adressiert jedoch auch Nordamerika und Asien über eigene Standorte und Partnerstrukturen. Damit ist das Unternehmen sowohl Chancen als auch Risiken globaler Investitions- und Währungszyklen ausgesetzt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Softing wurde in den 1970er-Jahren als technologieorientiertes Unternehmen im Umfeld industrieller Kommunikation gegründet und entwickelte sich zunächst als Spezialist für Schnittstellen- und Feldbuslösungen. Mit der Verbreitung digitaler Automatisierungstechnik und der Standardisierung von Feldbussen wie PROFIBUS und später Industrial Ethernet erschloss Softing systematisch neue Protokolle und Anwendungsfelder. In den Folgejahrzehnten kamen Geschäftseinheiten für Automotive-Diagnose und Netzwerktechnik hinzu. Schrittweise Internationalisierung sowie die Notierung im regulierten Markt erhöhten Sichtbarkeit und Finanzierungsspielräume. Die Unternehmenshistorie ist von fokussierten Zukäufen, der Integration ergänzender Technologieportfolios und einer zunehmenden Ausrichtung auf Software, Middleware und Toolketten geprägt. Softing hat sich von einem Interface-Anbieter zu einem Anbieter umfassender Connectivity- und Diagnoselösungen entlang des Lebenszyklus industrieller Anlagen und Fahrzeuge entwickelt.

Besonderheiten und spezifische Stärken

Eine Besonderheit von Softing ist die enge Verknüpfung von OT-Kompetenz in der Fabrikautomation mit IT- und Netzwerkwissen. Dadurch kann das Unternehmen Lösungen für die Brücke zwischen Shopfloor, Engineering-Tools und übergeordneten IT-Systemen bereitstellen. Softing arbeitet in nationalen und internationalen Gremien zur Standardisierung industrieller Kommunikation mit, was Wissen über künftige Protokollerweiterungen und Interoperabilitätsanforderungen ermöglicht. Das Unternehmen pflegt zudem langfristige Partnerschaften mit Automatisierungs- und Automobilherstellern, wodurch es frühzeitig Einblick in neue Anforderungen und Plattformwechsel erhält. Für Kunden ist relevant, dass Softing auf die Integration in heterogene Brownfield-Umgebungen spezialisiert ist, was im Kontext von Industrie 4.0 und Retrofit-Projekten einen wichtigen Anwendungsfokus darstellt.

Chancen eines Investments aus konservativer Sicht

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus der Positionierung von Softing in strukturell relevanten Technologiefeldern. Industrie 4.0, Digitalisierung von Produktionsanlagen, steigende Datenmengen in OT-Netzwerken sowie zunehmende Elektronik- und Softwareanteile in Fahrzeugen erhöhen langfristig den Bedarf an zuverlässiger Kommunikation, Diagnose und Netzwerktest. Softing adressiert diese Felder mit etablierten Produktlinien und langjähriger Kundenbasis. Die Fokussierung auf industrielle B2B-Kunden, hohe Eintrittsbarrieren in sicherheitskritischen Anwendungen und ein signifikanter Software- und Serviceanteil können zu stabileren Cashflows beitragen als in rein hardwareorientierten Geschäftsmodellen. Die Einbeziehung der Aktie in den regulierten Markt mit hohen Transparenzanforderungen sorgt für umfangreiche Berichtspflichten und kann für Anleger mit hohem Wert auf Nachvollziehbarkeit der Unternehmensberichterstattung vorteilhaft sein. Zudem bieten Nischenmärkte mit hoher technischer Komplexität grundsätzlich Potenzial für attraktive Margen, sofern technologische Relevanz und Kundennutzen dauerhaft gesichert werden.

Risiken und Unsicherheiten für Anleger

Dem stehen relevante Risiken gegenüber, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Softing agiert in innovationsgetriebenen Märkten, in denen technologische Sprünge, neue Kommunikationsstandards oder veränderte IT/OT-Architekturen bestehende Produkte teilweise entwerten können. Die starke Fokussierung auf Industrie- und Automobilkunden macht das Unternehmen anfällig für Investitionszyklen, Konjunkturschwankungen, Strukturbrüche im Automobilsektor und Budgetverschiebungen bei Großkunden. Als vergleichsweise kleiner Anbieter steht Softing in Konkurrenz zu globalen Konzernen mit größeren F&E-Budgets und Vertriebsressourcen, was Preisdruck- und Margenrisiken erzeugen kann. Zudem können Integrationsrisiken bei Zukäufen, Fachkräftemangel im Bereich Embedded- und Kommunikationstechnik sowie regulatorische Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz die Komplexität des Geschäfts erhöhen. Für Anleger bedeuten diese Faktoren, dass Chancen aus dem strukturellen Digitalisierungstrend stets gegen technologische, zyklische und wettbewerbsbedingte Unsicherheiten abgewogen werden müssen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 2,36 € / 2,45 €
Spread +3,81%
Schluss Vortag 2,41 €
Gehandelte Stücke 12
Tagesvolumen Vortag 2.059,36 €
Tagestief 2,36 €
Tageshoch 2,50 €
52W-Tief 2,21 €
52W-Hoch 3,40 €
Jahrestief 2,21 €
Jahreshoch 3,16 €

Community: Diskussion zur Softing Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Postings heben finanzielle Risiken hervor: rückläufiger Umsatz (von 113 Mio. € 2023 auf 85 Mio. € 2025), wiederkehrende Verluste, knappe Liquidität, Finanzschulden und hohe immaterielle Vermögenswerte, die in bereinigten Substanzrechnungen zu einer Stressbewertung von rund 1,00 bis 1,50 € je Aktie führen und bei der aktuellen Marktkapitalisierung das Risiko weiterer Kapitalmaßnahmen betonen. Viele Nutzer äußern Skepsis, ob die Prognose für 2026 eingehalten wird, fordern mehr Transparenz und sehen die am 13. November erwarteten Quartalszahlen als entscheidenden Anlass, wobei einzelne Produktankündigungen bisher keinen klaren Umsatz‑ oder Auftragsimpuls bestätigen. Zusätzlich werden Management‑ und Governance‑Fragen angesprochen (Vorstandsvergütung, Führungsstil, Aufsichtsrat), Chartbewegungen und Anlegerstimmung diskutiert und insgesamt sowohl praktische Sorgen um Liquidität als auch Forderungen nach realistischer Kommunikation und nachhaltiger Ergebnisverbesserung genannt.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Softing Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 84,89 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -5,97 €
Jahresüberschuss in Mio. -5,10 €
Umsatz je Aktie 8,55 €
Gewinn je Aktie -0,51 €
Gewinnrendite -6,00%
Umsatzrendite -6,00%
Return on Investment -5,22%
Marktkapitalisierung in Mio. 26,31 €
KGV (Kurs/Gewinn) -5,14
KBV (Kurs/Buchwert) 0,54
KUV (Kurs/Umsatz) 0,31
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +49,16%

Softing News

NEU
Kostenloser Report:
Energiekrise als Kurstreiber: Diese 5 Aktien könnten durchstarten



Werbung

Derivate

Hebelprodukte (1)
Faktor-Zertifikate 1
Alle Derivate ❯

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 2,45%
Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 4 Jahren
Stabilität der Dividende 0,37 (max 1,00)
Jährlicher
Dividendenzuwachs -9,43% (10 Jahre)

Dividenden Historie

Datum Dividende
09.05.2024 0,13 €
06.05.2021 0,040 €
07.05.2020 0,040 €
09.05.2019 0,13 €
10.05.2018 0,13 €
04.05.2017 0,20 €
05.05.2016 0,15 €
07.05.2015 0,25 €
Alle Dividenden & Splits ❯
Werbung

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptierst du die Datenschutzhinweise)

Softing Termine

14.08.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
15.05.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
07.05.2026 Hauptversammlung

Softing Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 2,35 € 0 %
2,35 € 12:30
Frankfurt 2,34 € +0,86%
2,32 € 08:01
Gettex 2,35 € 0 %
2,35 € 15:43
Hamburg 2,34 € +0,86%
2,32 € 08:16
L&S RT 2,385 € -0,83%
2,405 € 16:06
München 2,42 € 0 %
2,42 € 08:00
Quotrix 2,45 € +0,41%
2,44 € 26.10.26
Stuttgart 2,36 € 0 %
2,36 € 15:50
Tradegate BSX 2,36 € -2,07%
2,41 € 14:26
Xetra 2,39 € -0,83%
2,41 € 13:17
Weitere Börsenplätze ❯

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
26.10.26 2,41 2.059
23.10.26 2,42 131
22.10.26 2,40 1.779
21.10.26 2,41 241
20.10.26 2,41 1.484
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 2,41 € +2,49%
1 Monat 2,40 € +2,92%
6 Monate 2,96 € -16,55%
1 Jahr 3,10 € -20,32%
5 Jahre 6,92 € -64,31%

Unternehmensprofil Softing

Die börsennotierte Softing AG mit Sitz in Haar bei München ist ein spezialisierter Anbieter von Industrie- und Automobilkommunikation sowie von Netzwerktestsystemen für industrielle IT- und OT-Infrastrukturen. Das Unternehmen adressiert zentrale Segmente der digitalen Transformation in der industriellen Fertigung, in der Prozessautomation und im Automobilsektor. Softing entwickelt Hard- und Softwarelösungen, mit denen Maschinen, Steuerungen, Fahrzeuge und Netzwerke zuverlässig Daten austauschen, überwachen und analysieren können. Im Zentrum des Geschäftsmodells stehen robuste, langzyklische B2B-Kundenbeziehungen sowie ein zunehmender Anteil an wiederkehrenden Erlösen durch Service, Lizenzen und Software-Updates. Die Softing-Aktie war im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und ist seit 2024 in den regulierten Markt (General Standard) einbezogen, was weiterhin umfangreiche Transparenz- und Governance-Anforderungen impliziert.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Softing agiert als Technologieanbieter für industrielle Kommunikation, Automobil-Diagnose und Netzwerk-Performance. Das Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen: Entwicklung proprietärer Kommunikations- und Diagnosetechnologien, Vertrieb standardisierter Produkte über ein globales Partner- und Direktvertriebsnetz sowie kundenspezifische Engineering- und Integrationsleistungen. Die Gesellschaft verbindet Embedded-Hardware, Protokoll-Stacks, Middleware und Konfigurationssoftware zu integrierten Lösungen, die sich in bestehende Automatisierungs- und IT-Architekturen einbetten lassen. Wertschöpfung entsteht durch hohe Spezialisierung in Feldbussystemen, Industrial Ethernet, OPC UA, PROFINET, PROFIBUS, CAN, Automotive-Ethernet und anderen Kommunikationsstandards. Die Produkte sind häufig sicherheits- und verfügbarkeitskritisch, wodurch qualitätsgetriebene Margen und langfristige Einsatzdauern angestrebt werden. Softing adressiert primär OEMs, Systemintegratoren, Automatisierer, Automobilhersteller, Zulieferer und Betreiber komplexer Produktionsanlagen.

Mission und strategische Leitlinie

Die Mission von Softing lässt sich als Ermöglichung zuverlässiger, durchgängiger und effizienter Datenkommunikation zwischen Maschinen, Fahrzeugen und IT-Systemen beschreiben. Ziel ist es, industrielle Digitalisierung und vernetzte Mobilität zu unterstützen, indem Kommunikationsbarrieren zwischen proprietären Protokollen, Steuerungen und Cloud-Plattformen abgebaut werden. Softing positioniert sich als verlässlicher Partner für Industrial Connectivity, Automobil-Diagnose und Netzwerk-Transparenz entlang des gesamten Lebenszyklus von Anlagen und Fahrzeugen. Die Strategie zielt auf technologischen Vorsprung in Nischenmärkten, Ausbau von Software- und Plattformanteilen, Verstärkung wiederkehrender Erträge und internationale Skalierung ausgewählter Produktlinien. Nachhaltigkeit zeigt sich vor allem in der Verlängerung von Lebenszyklen bestehender Anlagen über Retrofit-Lösungen und in der potenziellen Erhöhung von Energieeffizienz durch bessere Datennutzung.

Produkte und Dienstleistungen

Das Portfolio von Softing umfasst Hard- und Softwarelösungen für industrielle Kommunikation, Fahrzeugdiagnose und Netzwerkdiagnostik. Zentrale Produktgruppen sind:
  • Gateways, Protokollkonverter und Kommunikationsmodule zur Kopplung unterschiedlicher Feldbus- und Industrial-Ethernet-Systeme
  • OPC-Server, OPC-UA-Toolkits und Middleware für die vertikale Integration von Shopfloor-Daten in MES-, ERP- und Cloud-Systeme
  • Embedded-Komponenten und Software-Stacks für Steuerungs- und Gerätehersteller
  • Diagnose- und Testsysteme für Fahrzeugnetzwerke, inklusive Interfaces für CAN, LIN, FlexRay und Automotive-Ethernet
  • Netzwerktester, Monitoring- und Analysewerkzeuge für industrielle Ethernet- und IT/OT-Infrastrukturen
  • Konfigurations- und Engineering-Tools für Automatisierungs- und Kommunikationslösungen
  • l>Ergänzend bietet Softing Dienstleistungen wie Consulting, Systemintegration, kundenspezifische Entwicklungsprojekte, Schulungen und technischen Support. Ein wachsender Anteil des Angebots basiert auf Softwarelizenzen, Firmware-Updates und längerfristigen Supportverträgen.

Business Units und organisatorische Struktur

Softing gliedert sein operatives Geschäft im Wesentlichen in drei Geschäftseinheiten:
  • Industrial: Lösungen für industrielle Automatisierung, Prozessautomation, Energie- und Gebäudetechnik. Fokus auf industrieller Kommunikation, Feldbus- und Ethernet-Connectivity, OPC-UA-Integration, Edge-Connectivity und Cloud-Anbindung.
  • Automotive: Produkte und Systeme für Fahrzeugdiagnose, Test und Validierung elektronischer Steuergeräte sowie Infrastruktursoftware für Entwicklungs- und End-of-Line-Prüfstände. Kunden sind OEMs, Zulieferer und Entwicklungsdienstleister.
  • IT Networks: Messtechnik, Analyse- und Zertifizierungstools für industrielle Ethernet- und IT-Netzwerke. Zielgruppe sind Betreiber, Planer und Installateure kritischer Kommunikationsinfrastrukturen in Industrie, Rechenzentren und Gebäuden.
  • l>Diese Segmentierung ermöglicht eine fokussierte Marktbearbeitung, gleichzeitig aber auch die Nutzung von Synergien bei Technologieplattformen und Entwicklungsressourcen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Softing weist mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale auf. Erstens verfügt das Unternehmen über langjährige Expertise in der Umsetzung und Zertifizierung industrieller Kommunikationsstandards, was sich in ausgereiften Protokoll-Stacks und bewährter Interoperabilität zeigt. Zweitens vereint Softing industrielle Kommunikation, Automobil-Diagnose und Netzwerkanalyse unter einem Dach, wodurch Know-how-Transfer und Cross-Selling-Potenziale entstehen. Drittens ist die Produktstrategie stark auf Standardkonformität und Integrationsfähigkeit ausgerichtet, was die Einbindung in heterogene Bestandslandschaften erleichtert. Als Burggräben wirken unter anderem:
  • hohe Wechselkosten für Kunden aufgrund tief integrierter Kommunikations- und Diagnoselösungen
  • langjährige Qualifikations- und Freigabeprozesse in der Automobil- und Industrieelektronik
  • ein über Jahre aufgebautes Partnernetzwerk mit Automatisierungs- und IT-Herstellern
  • umfangreiche Domänenerfahrung mit Legacy-Protokollen und Brownfield-Anlagen
  • l>Gleichzeitig ist der Markt fragmentiert und technologisch dynamisch, sodass diese Moats regelmäßig durch Innovation und Standardpflege verteidigt werden müssen.

Wettbewerbsumfeld

Softing steht im Wettbewerb mit globalen Automatisierungs- und Messtechnikunternehmen sowie spezialisierten Nischenanbietern. Im Bereich industrielle Kommunikation konkurriert das Unternehmen indirekt mit Konzernen wie Siemens, Schneider Electric, Rockwell Automation und verschiedenen Feldbus- und Industrial-Ethernet-Spezialisten. Im OPC- und Connectivity-Umfeld treten neben großen Automatisierern auch fokussierte Softwarehäuser auf. Im Automotive-Segment konkurriert Softing mit Anbietern von Diagnosetools und Steuergerätetestsystemen, darunter internationale Elektronik- und Engineeringfirmen. Im Segment IT Networks steht das Unternehmen im Wettbewerb mit Herstellern von Kupfer- und Glasfasertestern, Netzwerk-Analysetools und Lösungen für Transparenz in OT-Netzwerken. Softing fokussiert sich auf Nischen mit hoher technischer Komplexität und setzt auf Spezialisierung, Standardkompetenz und langfristige Kundenbeziehungen als Differenzierungshebel gegenüber größeren, breiter aufgestellten Wettbewerbern.

Management und Unternehmensstrategie

Die Softing AG wird von einem Vorstand geführt, dem technologieerfahrene Manager mit Hintergrund in Automatisierungstechnik, Informatik und Elektronik angehören und der von einem Aufsichtsrat mit industrie- und kapitalmarkterfahrener Besetzung kontrolliert wird. Strategische Schwerpunkte bilden die Stärkung der drei Kerngeschäftsbereiche, die Erhöhung des Software- und Lizenzanteils sowie die konsequente Ausrichtung auf industrielle Digitalisierung, Industrial Internet of Things und vernetzte Mobilität. Das Management verfolgt eine selektive Internationalisierungsstrategie mit Präsenz in wichtigen Industrieregionen Europas, Nordamerikas und Asiens, typischerweise über Tochtergesellschaften, Vertriebsniederlassungen und Partner. Akquisitionen und Portfolioergänzungen dienen vorrangig der Technologie- und Markterweiterung in angrenzenden Nischenmärkten. Governance-seitig unterliegt Softing als Emittent im regulierten Markt strengen Publizitäts- und Compliance-Vorgaben.

Branchen- und Regionalanalyse

Softing ist in zyklischen, aber strukturell wachsenden Technologie- und Investitionsgüterbranchen tätig. In der industriellen Automation profitiert das Unternehmen von Trends wie Industrie 4.0, IIoT, Edge Computing und Cloud-Integration. Globale Wettbewerbsintensität, Standardisierungsdynamik und zunehmende IT/OT-Konvergenz prägen das Umfeld. In der Automobilindustrie wirken Elektrifizierung, Software-Defined Vehicle, vernetzte Fahrzeuge und Fahrerassistenzsysteme als Treiber für komplexere Diagnoselösungen, gleichzeitig belasten Transformationskosten und Modellzyklen die Planbarkeit von Budgets. Das Segment IT Networks bewegt sich im Spannungsfeld wachsender Anforderungen an Netzwerkverfügbarkeit, -sicherheit und -transparenz insbesondere in kritischen Infrastrukturen und in der Industrie. Regional ist Softing stark in Europa verankert, insbesondere im deutschsprachigen Raum, adressiert jedoch auch Nordamerika und Asien über eigene Standorte und Partnerstrukturen. Damit ist das Unternehmen sowohl Chancen als auch Risiken globaler Investitions- und Währungszyklen ausgesetzt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Softing wurde in den 1970er-Jahren als technologieorientiertes Unternehmen im Umfeld industrieller Kommunikation gegründet und entwickelte sich zunächst als Spezialist für Schnittstellen- und Feldbuslösungen. Mit der Verbreitung digitaler Automatisierungstechnik und der Standardisierung von Feldbussen wie PROFIBUS und später Industrial Ethernet erschloss Softing systematisch neue Protokolle und Anwendungsfelder. In den Folgejahrzehnten kamen Geschäftseinheiten für Automotive-Diagnose und Netzwerktechnik hinzu. Schrittweise Internationalisierung sowie die Notierung im regulierten Markt erhöhten Sichtbarkeit und Finanzierungsspielräume. Die Unternehmenshistorie ist von fokussierten Zukäufen, der Integration ergänzender Technologieportfolios und einer zunehmenden Ausrichtung auf Software, Middleware und Toolketten geprägt. Softing hat sich von einem Interface-Anbieter zu einem Anbieter umfassender Connectivity- und Diagnoselösungen entlang des Lebenszyklus industrieller Anlagen und Fahrzeuge entwickelt.

Besonderheiten und spezifische Stärken

Eine Besonderheit von Softing ist die enge Verknüpfung von OT-Kompetenz in der Fabrikautomation mit IT- und Netzwerkwissen. Dadurch kann das Unternehmen Lösungen für die Brücke zwischen Shopfloor, Engineering-Tools und übergeordneten IT-Systemen bereitstellen. Softing arbeitet in nationalen und internationalen Gremien zur Standardisierung industrieller Kommunikation mit, was Wissen über künftige Protokollerweiterungen und Interoperabilitätsanforderungen ermöglicht. Das Unternehmen pflegt zudem langfristige Partnerschaften mit Automatisierungs- und Automobilherstellern, wodurch es frühzeitig Einblick in neue Anforderungen und Plattformwechsel erhält. Für Kunden ist relevant, dass Softing auf die Integration in heterogene Brownfield-Umgebungen spezialisiert ist, was im Kontext von Industrie 4.0 und Retrofit-Projekten einen wichtigen Anwendungsfokus darstellt.

Chancen eines Investments aus konservativer Sicht

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus der Positionierung von Softing in strukturell relevanten Technologiefeldern. Industrie 4.0, Digitalisierung von Produktionsanlagen, steigende Datenmengen in OT-Netzwerken sowie zunehmende Elektronik- und Softwareanteile in Fahrzeugen erhöhen langfristig den Bedarf an zuverlässiger Kommunikation, Diagnose und Netzwerktest. Softing adressiert diese Felder mit etablierten Produktlinien und langjähriger Kundenbasis. Die Fokussierung auf industrielle B2B-Kunden, hohe Eintrittsbarrieren in sicherheitskritischen Anwendungen und ein signifikanter Software- und Serviceanteil können zu stabileren Cashflows beitragen als in rein hardwareorientierten Geschäftsmodellen. Die Einbeziehung der Aktie in den regulierten Markt mit hohen Transparenzanforderungen sorgt für umfangreiche Berichtspflichten und kann für Anleger mit hohem Wert auf Nachvollziehbarkeit der Unternehmensberichterstattung vorteilhaft sein. Zudem bieten Nischenmärkte mit hoher technischer Komplexität grundsätzlich Potenzial für attraktive Margen, sofern technologische Relevanz und Kundennutzen dauerhaft gesichert werden.

Risiken und Unsicherheiten für Anleger

Dem stehen relevante Risiken gegenüber, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Softing agiert in innovationsgetriebenen Märkten, in denen technologische Sprünge, neue Kommunikationsstandards oder veränderte IT/OT-Architekturen bestehende Produkte teilweise entwerten können. Die starke Fokussierung auf Industrie- und Automobilkunden macht das Unternehmen anfällig für Investitionszyklen, Konjunkturschwankungen, Strukturbrüche im Automobilsektor und Budgetverschiebungen bei Großkunden. Als vergleichsweise kleiner Anbieter steht Softing in Konkurrenz zu globalen Konzernen mit größeren F&E-Budgets und Vertriebsressourcen, was Preisdruck- und Margenrisiken erzeugen kann. Zudem können Integrationsrisiken bei Zukäufen, Fachkräftemangel im Bereich Embedded- und Kommunikationstechnik sowie regulatorische Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz die Komplexität des Geschäfts erhöhen. Für Anleger bedeuten diese Faktoren, dass Chancen aus dem strukturellen Digitalisierungstrend stets gegen technologische, zyklische und wettbewerbsbedingte Unsicherheiten abgewogen werden müssen.
Stand: September 2026
Hinweis

Softing Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Softing Kursziel 2026

  • Die Softing Kurs Performance für 2026 liegt bei -5,73%. Die Performance der Benchmark Prime All Share (Kurs) liegt bei +0,88%. Underperformance: Die Softing Kurs Performance ist um -6,60 Prozentpunkte niedriger als die Performance des Prime All Share (Kurs).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 26,31 Mio. €
Streubesitz 25,41%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Technologie
Branche Informationstechnologiedienstleistungen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+74,594% Insider Aktionäre
+25,406% Streubesitz

Splits & Bezugsrechte

08.03.2012 Bezugsrecht 7:1

Community-Beiträge zu Softing

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
Biona
@Zoro
Bin gespannt bis wann es Softing mit den Banken regelt. Dass scheint das wichtigste zu sein. Siehe Beitrag von Zoro 14.08.26 12:11
Avatar des Verfassers
zoro de la bourse
@biona ... wie soll es eigentlich weitergehen
.... Softing ...Vortsand ...sollte vielleicht grundsätzlich anders denken. Es sind jetzt auch Investor ++ dazu gekommen ,... Vertrauen wäre wichtig und nicht ständig versprechen die nicht eingehalten werden ... Nach Jahren mit immer neuen Erwartungen brauchen die Mitarbeiter um Softing einen starken strategischen Investor mit Kapital und industriellem Netzwerk. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Banken dauerhaft zusätzliche Risiken tragen wollen. Irgendwann müssen belastbare Zahlen und Cashflow kommen.... Kapitalerhöhung ohne Belastbare Kenndaten ist wie Blindflug ... ... Risikokapital ... will Rendite sehen ...u.a. Es wird nicht einfach!
Avatar des Verfassers
zoro de la bourse
die Kerndaten in Prozent ...Mal nur die Zahlen,
Softing H1 2026 die Kerndaten in Prozent...Mal nur die Zahlen, Umsatz 43,9 auf 38,6 Mi - 12,1 % EBITDA 2,6 auf 1,6 Mi 38,5 % Operatives EBIT +0,4 -1,5 M Euro ... Verschlechterung um 1,9 M Euro Erweiterung ...Konzernverlust von Minus von -1,9 auf -2,8 M Euro ,... Verlust mehr als +47 % ... kann sich jeder ausdencken ...und nachlesen! Ergebnis je Aktie -0,19 ... jetzt 0,27 euro = Verlust je Aktie rund +42 % Minus Auftragsbestand 23,4 jetzt 15,7 M , -32,9 % Minus Auftragseingang 35,3 ... 36,3 M i Euro , +2,8 % Bruttomarge 60,4 ... 64,6 % , +4,2 Prozentpunkte Industrial Kerngeschäft bereinigt 19,7 ...22,8 Mi ... knapp +16 % IT Networks Umsatz 3,7 ... 2,8 M = Minus -24,3 % IT Networks operatives EBIT ...Verlust -1,,1 auf - 1,9 Million Euro Verlust rund +73 % Minus Barreserve ....Cash von 6,5 ... 1,0 Millio oder rund -85 % Allerdings ...Cash laut Softing zum 31.07.2026 wieder über 4 M Euro Und der Punkt, den ich nicht überlesen würde.... Finanzkennzahlen aus Kreditverträgen wurden zeitweise nicht eingehalten. Softing spricht deshalb mit den Banken...Über Möglichkeiten ... Für das Gesamtjahr hält Softing trotzdem an 80–85 M EUmsatz und +2 bis +3 M E operativem EBITfest. ...was soll da ansonsten Herr Dr. Trier ...sagen ...!? Damit muss H2 nach dem schwachen ersten Halbjahr ungefähr liefern.... ? Umsatz H2 41,4 ...46,4 Mi Operativ 1 Halbesjahr EBIT H2... +3,5 bis +4,5 M Das ist die eigentliche Hausnummer. Positiv dagegen ... Es ist zu wünschen ...hoffe es wird nicht storniert und ...oder weiter verschoben ... Die Zeit sind schwer! Der neue Großauftrag von bis zu 15 Mi ist in den 36,3 Mi Auftragseingang H1 noch nicht enthalten. Außerdem berichtet Softing von einer deutlichen Belebung im Juni und Juli. H1 klar schwach. Die Zahlen sprechen ... Auftragseingang und bereinigtes Industrial-Geschäft positiv. Cash, Bankkennzahlen und IT Networks bleiben die Warnlampen. Entscheidend ist jetzt, ob Softing die massive Ergebnisverbesserung im zweiten Halbjahr tatsächlich schafft. Nächster wichtiger Termin 13.11.2026 mit Q3 und 9 Monatszahlen.
Avatar des Verfassers
stepp59
Resümee .... auf in eine Positive Zukunft
Solange ein Investment in die Softing AG in Deutschland noch Arbeitsplätze sichert , hat jeder Investor einen sehr guten Beitrag geleistet und Verluste kann man ja zur Not verrechnen .
Avatar des Verfassers
crunch time
Desaster-CEO Tier treibt Kurs weiter in die Tiefe
Seit weit über 10 Jahren treibt der Desaster-CEO Trier diesen Aktienwert immer weiter in den Keller während parallel die Börsenindizes immer neue Allzeithochs machen. Das hat alles nichts mit "externen Faktoren" zu tun, sondern hier stinkt der Fisch vom Kopf her. Trier hat so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen konnte. Kein noch so schwachsinniger Zukauf war ihm zu schade und die ewigen Kapitalerhöhungen haben den Aktienbestand in absurde Höhen dabei getrieben. Alle die auf die Märchen reingefallen sind die Tier vor den vielen KEs erzählt hat, haben anschließend verloren. Leider gibt es seit einer Ewigkeit keinen seriösen Aufsichtsrat mehr bei Softing, da andernfalls längst ein CEO Wechsel stattgefunden hätte. Die HVs sind regelmäßige Witzveranstaltungen. Dieser mit Buddys besetzte Pseudo-AR wird genauso mit überhöhten Vergütungen bei Laune gehalten wie der Endlos-CEO, der trotz des ständig fortschreitenden Niedergangs der Firma seine Taschen dabei immer weiter füllte mit überzogenen Vergütungen. Solange Trier noch Naivlinge wie den inzwischen hochbetagten Rudolf Noser findet, der scheinbar die ganze Sache bei der KE nicht mehr wirklich überblicken konnte, rettet sich Minus-Manager Trier mit solchen KEs weiter. Aber der Aktienkurs spricht eine klare Sprache. Jetzt steht man mit neuem Allzeittief am unteren Rand der Abwärtstrendkanals. Sollte man auch noch darunter fallen, dann könnte sich die Abwärtsbewegung weiter beschleunigen. Wichtig für Investoren ist immer auf die Qualität eines Managements und dessen Kontrolle zu achten. Wenn so etwas wie bei Softing völlig aus dem Ruder gerät und ein Versager-CEO endlos weiter im Amt bleiben kann, dann stinkt das ganze Gebilde zum Himmel.
Avatar des Verfassers
zoro de la bourse
Die DSW 2025 sollte jeder SOFT Aktionär gelesen
....haben... was kommt jetzt 2026 ... // Softing Tagesordnung und DSW Empfehlungen Quelle : DSW Aktionärschutz 2025 bei Softing . Tagesordnung und DSW Empfehlungen https://www.hauptversammlung.de/hv-termine/detail/softing-ag-1.html? ( Vielleicht wird es besser ) ... endlich ... ...............................AUSZUG............................. TOP 3 - 4, 6 - 8 Die DSW-Empfehlung lautet NEIN. zu TOP 3: Das Ergebnis der Gesellschaft liegt bei € 0,17 pro Aktie nach 0,63 im Vorjahr, € 0,13 in 2022 und € 0,01 in 2021. Dr. Trier, der Vorstandsvorsitzende, hat im Berichtszeitraum Tantiemen in Höhe von 1,8 MILLIONEN erhalten, darunter eine einjährige variable Vergütung in Höhe von € 681.000. Das steht im krassen Gegensatz zur Ansage von Dr. Trier: „In allen Segmenten wurden Strukturen auf den Prüfstand gestellt Maßnahmen zur Kostenoptimierung ergriffen.“ Bei den Vorstandsgehältern offensichtlich nicht! Zitat Dr. Trier: „Wie immer liegt in der Krise die Chance!“ Diese Chancen werden duch diese Gesellschaft jedenfalls nicht genutzt, denn die Krise bei Softing dauert nunmehr unzählige Jahre, der einzige Profiteur dieser Krise war Dr. Trier, nicht aber die Aktionäre. Die Prognose des Vorstands sieht für das laufende Geschäftsjahr ein EBIT vorher, das auch wieder unter den Tantiemen des Vorstandes liegen wird. Die Aktie fiel im Berichtszeitraum von über € 5 auf unter € 3. Aktivierte Entwicklungsleistungen in Höhe von € 3,9 Mio. wurden um € 4,6 Mio abgeschrieben!! Q1 2025: Der Softing Konzern erzielte in den ersten 3 Monaten ein EBIT von –1,3 Mio. EUR, nach 0,5 Mio. EUR im Jahr 2024. Das operative EBIT (EBIT bereinigt um aktivierte Entwicklungsleistungen und deren Abschreibungen sowie Auswirkungen aus der Kaufpreisverteilung) des Konzerns betrug im Berichtszeitraum –0,4 Mio. EUR (Vj. 0,5 Mio. EUR). Das EBITDA des Konzerns erreichte in den ersten drei Monaten 0,8 Mio. EUR (Vj. 2,4 Mio. EUR), womit die EBITDA-Marge bei 3,6% (Vj. 10,3%) lag. Das Unternehmen hat im Dezember eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Es flossen der Gesellschaft damit 3,8 Mio zu. Gleichzeitig wurden im Berichtszeitraum neue Darlehen in Höhe von 6,0 Mio aufgenommen.!! Ein Teil der Darlehen kamen wohl der Firma Globalmatix zugute: Im Mai 2019 hiess es in einer Mitteilung der Gesellschaft: „Das Globalmatix Geschäft wird hochprofitabel. Die Umsätze werden je 50.0000 angeschlossene Fahrzeuge bei 10 bis 15 Mio liegen“. Die Softing AG hat nun im Berichtszeitraum neue Kredite in Höhe von € 6 Mio aufgenommen, die unter anderem dazu genutzt wurden, das „hochprofitable“ Geschäftsmodell Globalmatix zu subventionieren. Im Jahr 23 mussten die Firmenwerte der Globalmatix um 6,4 Mio abgeschieben werden! Es wurden nie konkrete oder brauchbare Planzahlen dazu veröffentlicht. Aus oben genannten Ergebnissen und Gründen ist dem vorstand die Entlastung zu verweigern! zu TOP 4 Der Aufsichtsrat kontrolliert den Vorstand nicht ausreichend und die völlig überhöhten Tantiemen des Vorstands sind in der Verantwqortung des AR zu TOP 6: Die exzessive Vergütung des Vorstands Dr. Trier spricht nicht für eine Zustimmung zu diesem Vorschlag. zu TOP 7: Einem Vergütungssystem, welches dem Vorstand nach 4 Jahren negativen Ertrags einen Bonus in Höhe von 681.000 € zukommen lässt, kann niemand zustimmen. TOP 8: Der Ausschluß des Bezugsrechts der Aktionäre bis zu 20% widerspricht den Grundsätzen der DSW von maximal 10%. Außer gibt es keine Deckelung bei Erhöhung durch Sacheinlage!
Avatar des Verfassers
stepp59
Fakten sind wichtig aber nicht alles.
Wenn man als Aktionär nach 10 Jahren das Gefühl nicht los wird nur Mittel zum Zweck zu sein, auch noch ohne Dividende dazustehen, dann hat man scheinbar was falsch gemacht und es ist egal wer. Vielleicht haben die meisten irgendwann bessere Möglichkeiten gefunden und werfen verbranntem nichts hinterher. Verluste können auch woanders helfen. Krank finde ich nur Kapitalerhöhungen die der reinen Geldbeschaffung dienen, nicht aber der Kurssteigerung - Aktien sind nun mal nur Papiere des Vertrauens. Auch 2,30 Euro kann man noch halbieren. 1000 Faktor 2x Zertifikate auf Softing kosten wohl nur 130 Euro - warum soll man dann die Aktien kaufen zum Test , seit 2018 sagenhafte Talfahrt von 10 Euro auf 0,13 Euro , einen Put hätte sicher gerne mach einer gekauft zum absichern wenn's Ihn gäbe :-) Sind halt auch Fakten, vielleicht hilfreich? Vertrauens.zum Geldbeschaffung dienen
Avatar des Verfassers
Netfox
Recht hast du. Softing ist als Aktie durch Trier
ein No-Go. Es läuft bei anderen Firmen auch nicht gut. Aber wenn zusätzlich noch Selbstbedienungsmentalität im Vordergrund steht, sollte man lieber einen großen Bogen um so eine Aktie/Firma machen.
Avatar des Verfassers
Katjuscha
MUA1, ich würd sagen, teile es auf!
Kaufe jetzt die Hälfte der Position zu 4,0-4,1 € und dann warte ab was mit dem Kurs und dem Gesamtmarkt in den nächsten Wochen passiert. Je nachdem kannst du dann immernoch reagieren, was die zweite Hälfte der Position angeht. Entweder kaufst dann halt etwas teurer zu oder so wie ich es plane bei 3,6-3,7 €.
lieber Gras rauchen als Heuschnupfen
Avatar des Verfassers
Katjuscha
na ja, so einfach ist es bei Balda
nun auch wieder nicht. Wenn TPK gut lief, wird das vorbörslich oder beim ersten Xetra-Kurs eingepreist und die weitere Entwicklung hängt dann an anderen Dingen. Balda war nur deshalb leicht zu traden, weil man halt fundamental stark unterbewertet war. Das passt perfekt zu meiner Argumentation von vorhin. Da bin ich bei 4,7-4,8 € rein, als der innere Wert schon bei 9 € lag. Solche Chancen kriegt man selten. Als man sich dann dem inneren Wert auf 15-20% angenähert hat, bin ich raus. Habe aber noch ein Discountzerti über Monate gehalten, was übrigens gestern ausgelaufen ist. Waren leicht verdiente 80% auf die Aktie und 9% auf das Discountzerti und das Zerti war so risikoarm wie kaum ein anderes Zerti, dass ich kenne, da Gap bei 5,5 €. Aber kurzfristiges traden nach TPK hat sicher nicht oft geklappt.
lieber Gras rauchen als Heuschnupfen
Avatar des Verfassers
MUA1
Hallo zusammen
plane hier einzusteigen in den nächsten Wochen, über die Fakten zur Firma habe ich dank euren Ausführungen schon einiges an Input gesammelt, beobachte den Kurs allerdings erst ein paar Tage. Wo seht ihr einen guten Einstiegspunkt? Auf dem aktuellen Niveau um 4€? Oder noch etwas abwarten ob das Tief Anfang Juni nochmal getestet wird, evtl sogar etwas tiefer? Wäre über ne kleine Rückmeldung dankbar :)
Avatar des Verfassers
Versucher1
Sorry, ... Balda natürlich noch ....
da kannst Du morgens schauen wir TPK lief, ... dahin geht dann meistens auch Balda an dem Tag. Scansoft: Ich setze hier auf demnächst steigende Kurse, denn ich glaube das das Gewinnerzielungs-Potenzial von Softing ist gut und ich glaube und hoffe, dass das demnächst von anderen gesehen wird, die dann kaufen und den Kurs hochdrücken!!! Habe allerdings auch eine Verhaltensregel die da heisst: Wenn eine Aktie sich nicht innert 4 Wochen in die gewünschte Richtung entwickelt ... rausgehen! (Denn: dann stimmte der Reingeh-Zeitpunkt nicht.)
Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Zum Thread wechseln

Häufig gestellte Fragen zur Softing Aktie und zum Softing Kurs

Der aktuelle Kurs der Softing Aktie liegt bei 2,36 €.

Für 1.000€ kann man sich 423,73 Softing Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Softing Aktie beträgt aktuell 2,92%.

Die 1 Jahres-Performance der Softing Aktie beträgt aktuell -20,32%.

Der Aktienkurs der Softing Aktie liegt aktuell bei 2,36 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 2,92% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Softing eine Wertentwicklung von 0,41% aus und über 6 Monate sind es -16,55%.

Das 52-Wochen-Hoch der Softing Aktie liegt bei 3,40 €.

Das 52-Wochen-Tief der Softing Aktie liegt bei 2,21 €.

Das Allzeithoch von Softing liegt bei 18,68 €.

Das Allzeittief von Softing liegt bei 2,16 €.

Die Volatilität der Softing Aktie liegt derzeit bei 41,17%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Softing in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 26,31 Mio. €

Insgesamt sind 9,9 Mio Softing Aktien im Umlauf.

Insider Aktionäre hält +74,594% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Softing hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Softing gehört zum Sektor Informationstechnologiedienstleistungen.

Das KGV der Softing Aktie beträgt 29,50.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Softing betrug 84.891.000 €.

Die nächsten Termine von Softing sind:
  • 14.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 15.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 07.05.2026 - Hauptversammlung

Ja, Softing zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 09.05.2024 eine Dividende in Höhe von 0,13 € gezahlt.

Zuletzt hat Softing am 09.05.2024 eine Dividende in Höhe von 0,13 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 5,53%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Softing wurde am 09.05.2024 in Höhe von 0,13 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 5,53%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 09.05.2024. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,13 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren