Siemens AG

Aktie
WKN:  723610 ISIN:  DE0007236101 US-Symbol:  SMAWF Branche:  Maschinen Land:  Deutschland
268,60 €
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22.05.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
206,03 Mrd. €
Streubesitz
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KGV
18,74
Dividende
5,20 EUR
Dividendenrendite
2,25%
Nachhaltigkeits-Score
67 %
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Siemens Aktie Chart

Siemens Unternehmensbeschreibung

Die Siemens AG mit Sitz in München ist ein globaler industrieller Technologiekonzern mit Schwerpunkt auf Automatisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung der Industrie. Das Unternehmen agiert als Anbieter von Hard- und Softwarelösungen entlang der industriellen Wertschöpfungskette, mit Fokus auf Produktivitätssteigerung, Effizienzoptimierung und Dekarbonisierung. Das Geschäftsmodell beruht auf einem integrierten Portfolio aus Industrieautomatisierung, industrieller Software, intelligenter Gebäudetechnik, Mobilitätslösungen und damit verbundenen Serviceleistungen. Siemens kombiniert operative Industrieerfahrung mit datengetriebenen Plattformen, etwa für industrielle IoT-Anwendungen, und erzielt so wiederkehrende Erlöse aus Softwarelizenzen, Wartungsverträgen und digitalen Services. Die Wertschöpfung reicht von der Entwicklung komplexer Automatisierungssysteme und Digital-Twin-Anwendungen über den Bau und die Modernisierung von Infrastruktur bis hin zur laufenden Optimierung installierter Anlagen im Rahmen langfristiger Partnerschaften. Damit positioniert sich Siemens als wichtiger Technologiepartner für Industrie, Infrastruktur und öffentliche Hand.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Siemens lässt sich in der Klammer aus Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit zusammenfassen. Übergeordnetes Ziel ist es, industrielle und urbane Systeme effizienter, resilienter und klimafreundlicher zu gestalten. Die Unternehmensstrategie fokussiert auf drei Kernhebel: erstens die Skalierung digitaler Plattformen und Software, zweitens die Verzahnung von realer und digitaler Welt über Automatisierungs- und Simulationstechnologien, drittens die Ausrichtung des Portfolios auf nachhaltige Technologien für Industrie, Gebäude und Mobilität. Siemens verfolgt dabei ein Geschäftsmodell, bei dem kapitalintensive Randaktivitäten schrittweise reduziert und Software, Datenanalyse und Lifecycle-Services ausgebaut werden. Die Mission wird mit einer klaren Fokussierung auf selektives Wachstum in Segmenten mit strukturellem Nachfragewachstum unterlegt, etwa im Bereich industrieller Automatisierung, beim digitalen Zwilling, in der Gebäudeautomation und im Schienenverkehr. Langfristig zielt das Management auf ein robustes Geschäftsmodell mit hohem Anteil wiederkehrender digitaler Erlöse und tiefen Kundenbeziehungen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Portfolio von Siemens deckt ein breites Spektrum industrieller und infrastruktureller Lösungen ab, das sich in mehrere Kernsegmente gliedern lässt. Im Bereich Industrieautomation bietet Siemens speicherprogrammierbare Steuerungen, Antriebstechnik, Sensorik, HMI-Systeme, industrielle Kommunikationsnetze und Sicherheitslösungen an. Ergänzt wird dies durch industrielle Software für Produktlebenszyklusmanagement, Simulations- und Engineering-Tools, Manufacturing Execution Systeme und Datenanalyseplattformen. Im Segment Gebäudetechnik und Infrastruktur umfasst das Angebot Systeme für Gebäudeautomation, Energiemanagement, Brand- und Sicherheitstechnik, intelligente Stromverteilung und Lösungen für Smart Buildings und Smart Grids. Im Mobilitätsgeschäft liefert Siemens unter der Marke Siemens Mobility Schienenfahrzeuge, Signaltechnik, Zugbeeinflussungssysteme, Leit- und Sicherungstechnik sowie digitale Plattformen für den Bahnbetrieb und das Flottenmanagement. Übergreifend bietet Siemens ein umfangreiches Servicespektrum, darunter Lifecycle-Management, Condition Monitoring, Predictive Maintenance, Modernisierung bestehender Anlagen, Cybersecurity-Services und Beratungsleistungen zur digitalen Transformation von Fabriken, Gebäuden und Verkehrssystemen. Ein wachsender Teil des Leistungsangebots basiert auf cloudbasierten IoT-Plattformen und nutzungsabhängigen Modellen, die die Kapitalbindung der Kunden reduzieren und planbare Serviceerlöse unterstützen.

Business Units und Konzernstruktur

Die Siemens AG ist als Industrie- und Technologiekonzern mit mehreren operativen Geschäftseinheiten strukturiert, die jeweils auf klar definierte Marktsegmente ausgerichtet sind. Zentrale Säulen sind die Bereiche für digitale Industrie, für intelligente Gebäude- und Energietechnik sowie für Mobilitätslösungen im Schienenverkehr. Die Einheit für digitale Industrie bündelt Automatisierungsprodukte, industrielle Steuerungstechnik, Antriebssysteme und industrielle Software, inklusive PLM- und Simulationslösungen sowie IoT- und Edge-Plattformen. Die Einheit für smarte Infrastruktur adressiert die Sektoren Gebäudetechnik, dezentrale Energieversorgung, Energiemanagement und Netztechnik mit einem Fokus auf Energieeffizienz und Integration erneuerbarer Energien in Gebäude und Netze. Die Mobilitätssparte ist auf Schienenfahrzeuge, Bahninfrastruktur, Signaltechnik und digitale Mobilitätsplattformen spezialisiert und deckt sowohl den Neubau von Zügen als auch Service- und Modernisierungsleistungen über den gesamten Lebenszyklus ab. Ergänzend bestehen Beteiligungen und assoziierte Unternehmen in angrenzenden Technologiefeldern, die organisatorisch eigenständig geführt oder börsennotiert sind. Diese Struktur ermöglicht eine Fokussierung auf Kerntechnologien, während kapitalintensivere oder nichtkerngeschäftliche Aktivitäten organisatorisch ausgegliedert und partnerschaftlich entwickelt werden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Siemens verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die einen langfristigen technologischen und kommerziellen Burggraben bilden können. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die tiefe Integration von Automatisierungstechnik, industrieller Software und IoT-Plattformen, die es Kunden ermöglicht, Produktionsanlagen und Infrastruktursysteme als durchgängigen digitalen Zwilling abzubilden. Die enge Verzahnung von Engineering-Software, Steuerungstechnik und Sensorik erzeugt hohe Wechselkosten für Kunden und fördert langfristige Bindungen. Hinzu kommt ein globales Service- und Vertriebsnetz mit hoher Dichte in industriellen Kernregionen. Die breite installierte Basis in Fabriken, Gebäuden und Bahnsystemen schafft einen stabilen Strom an Service-, Modernisierungs- und Softwareerlösen. Patente, langjährige Applikationserfahrung in sicherheitskritischen Bereichen sowie Zertifizierungen in regulierten Märkten erhöhen die Markteintrittsbarrieren zusätzlich. Darüber hinaus ist die Marke Siemens im Industriebereich mit Zuverlässigkeit und Langfristigkeit assoziiert, was bei großvolumigen Investitionsgütern eine wichtige Rolle spielt.

Wettbewerbsumfeld

Die Siemens AG agiert in einem intensiven, aber fragmentierten Wettbewerbsumfeld, das je nach Segment unterschiedliche Rivalen aufweist. In der industriellen Automatisierung und digitalen Industrie konkurriert Siemens vor allem mit globalen Industrie- und Automatisierungskonzernen, spezialisierten Softwareanbietern sowie regionalen Systemintegratoren. Im Bereich Gebäudetechnik und Energieinfrastruktur stehen sowohl große Elektrotechnik- und Gebäudetechnikanbieter als auch spezialisierte Nischenanbieter im Wettbewerb, etwa bei Gebäudesicherheit, Brandmeldeanlagen oder Smart-Building-Lösungen. Das Mobilitätssegment trifft auf internationale Konkurrenz bei Schienenfahrzeugen, Signaltechnik und Bahnsystemen. Zusätzlich entsteht Wettbewerbsdruck durch Software- und Cloudanbieter, die vermehrt industrielle IoT-Plattformen und datengetriebene Services anbieten und damit in traditionelle Domänen von Industriekonzernen vordringen. Siemens begegnet diesem Wettbewerbsdruck mit einem Fokus auf Systemintegration, offen angelegte Plattformstrategien und langlaufende Serviceverträge. Der Konzern adressiert sowohl den Premium- als auch den Mid-Market-Bereich und nutzt seine globale Präsenz, um Großkunden plattformübergreifende, standardisierte Lösungen anzubieten.

Management und Unternehmensführung

Die Unternehmensführung der Siemens AG setzt auf eine fokussierte, portfolioorientierte Steuerung mit klarer Trennung zwischen Kern- und Randaktivitäten. Das Management treibt seit Jahren eine strategische Fokussierung auf Technologiefelder mit hohem Digitalisierungsgrad und strukturellem Wachstum voran. Dazu zählt die schrittweise Ausgliederung und teilweise eigenständige Börsennotierung kapitalintensiver Geschäfte in den Bereichen Energie und Medizintechnik, während die zentrale Siemens AG als industrieller Technologiekonzern mit Schwerpunkt auf Digitalisierung, Automatisierung und intelligenter Infrastruktur positioniert wird. Corporate Governance und Compliance genießen eine hohe Aufmerksamkeit, nicht zuletzt vor dem Hintergrund früherer Regulierungs- und Compliancefälle, die zu einem verstärkten internen Kontrollsystem geführt haben. Das Management verfolgt eine disziplinierte Kapitalallokation mit Priorität auf Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie gezielten Akquisitionen in Software- und Automatisierungsbereichen. Die Stabilität des Führungsteams, die institutionalisierte Nachfolgeplanung und die Einbindung erfahrener Aufsichtsratsmitglieder mit Industrie- und Technologieexpertise sind wesentliche Elemente der Unternehmensführung.

Branchen- und Regionenprofil

Siemens ist in mehreren strukturell relevanten Branchen aktiv: industrielle Fertigung, Prozessindustrie, Gebäude- und Energietechnik sowie Schienenverkehr und urbane Infrastruktur. Diese Sektoren sind zyklisch beeinflusst, profitieren jedoch langfristig von Trends wie Industrie 4.0, Urbanisierung, Dekarbonisierung, Reindustrialisierung in ausgewählten Regionen und wachsendem Bedarf an resilienter Infrastruktur. Geografisch ist Siemens breit diversifiziert und in Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik sowie in Wachstumsmärkten präsent. Europa ist ein wichtiger Standort für Engineering- und Entwicklungsleistungen, während Nordamerika und Asien als wesentliche Absatzmärkte und Produktionsstandorte fungieren. Die breite regionale Aufstellung reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Volkswirtschaften, erhöht aber gleichzeitig die Exponierung gegenüber geopolitischen Spannungen, handelspolitischen Maßnahmen und divergierenden Regulierungsregimen. In den meisten Zielbranchen besteht ein hoher Regulierungsgrad, etwa durch Sicherheitsstandards, Umweltauflagen, Energieeffizienzvorschriften und technische Normen. Siemens adressiert diese Rahmenbedingungen, indem es Produkte und Systeme anbietet, die Unternehmen helfen, regulatorische Anforderungen effizient zu erfüllen.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Siemens reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen maßgeblich zur Elektrifizierung und Telekommunikation in Europa beitrug. Über die Dekaden entwickelte sich Siemens von einem Pionier der Telegrafie und Elektrotechnik zu einem breit diversifizierten Industriekonglomerat mit Aktivitäten in Energie, Kommunikationstechnik, Medizintechnik, Verkehrstechnik und Industrieausrüstung. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Geschäftsfelder ausgebaut, zusammengeführt oder wieder veräußert, um den Konzern an technologische und wirtschaftliche Strukturbrüche anzupassen. Besonders prägend waren die starke Rolle beim Ausbau der Stromnetze, bei elektrischen Antrieben, in der Medizintechnik sowie bei Bahn- und Automatisierungssystemen. In den letzten Jahrzehnten hat Siemens seine Konzernstruktur mehrfach neu ausgerichtet, um von einem breit aufgestellten Mischkonzern zu einem fokussierten Technologiekonzern zu werden. Hierzu zählten die Verselbstständigung von Telekommunikations- und Halbleiteraktivitäten, der Ausbau des Softwaregeschäfts durch Akquisitionen sowie die Abspaltung energie- und medizintechnischer Großgeschäfte in eigenständig geführte Gesellschaften. Diese historische Entwicklung spiegelt eine hohe Anpassungsfähigkeit wider, aber auch die Bereitschaft, sich von traditionellen Geschäftsfeldern zu trennen.

Besonderheiten und technologische Positionierung

Eine Besonderheit von Siemens ist die Brückenfunktion zwischen klassischer Industrie und moderner Softwareökonomie. Das Unternehmen kombiniert physische Produkte wie Schaltanlagen, Antriebe, Gebäudeautomation und Schienenfahrzeuge mit spezialisierter Software für Simulation, Engineering und Datenanalyse. Dieser Ansatz der Verschmelzung von Operational Technology und Information Technology ist zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. In der Praxis bedeutet dies, dass Siemens nicht nur Komponenten liefert, sondern komplette, digital durchgängige Systemlösungen für Fabriken, Gebäude und Verkehrsnetze. Darüber hinaus ist die Beteiligung an eigenständigen Unternehmen in angrenzenden Technologiefeldern wie Medizintechnik und Energieversorgung ein Charakteristikum, das Chancen und Komplexität mit sich bringt. Siemens agiert hier teils als Mehrheits- und teils als bedeutender Minderheitsaktionär und pflegt technologische Kooperationen über Unternehmensgrenzen hinweg. Ein weiterer Aspekt ist die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung, etwa durch energieeffiziente Automatisierung, Gebäude- und Netztechnik sowie durch emissionsärmere Mobilitätslösungen. Diese Ausrichtung adressiert regulatorische Anforderungen und Investitionsprogramme in vielen Ländern und positioniert Siemens als Partner für Industrie- und Infrastrukturprojekte mit Nachhaltigkeitsfokus.

Chancen aus Anlegersicht

Für einen konservativen Anleger ergeben sich bei Siemens mehrere strukturelle Chancen. Erstens ist der Konzern in Feldern wie Digitalisierung der Industrie, Automatisierung, Elektrifizierung und Dekarbonisierung aktiv. Die Nachfrage nach industrieller Software, Digital-Twin-Lösungen, intelligenten Gebäuden und modernen Schienenverkehrssystemen dürfte in vielen Regionen wachsen. Zweitens schafft die breite geografische und sektorale Diversifikation eine gewisse Pufferwirkung gegenüber Einbrüchen in einzelnen Märkten oder Branchen. Drittens eröffnet die installierte Basis an Automatisierungs- und Infrastruktursystemen Servicepotenziale, die wiederkehrende Erträge und höhere Planbarkeit bieten können. Viertens verfolgt das Management eine Portfoliopolitik, die auf Fokussierung und Effizienzsteigerung abzielt. Zudem ist Siemens in vielen Kernfeldern technologisch gut positioniert und arbeitet an der Erweiterung seines Software- und Plattformgeschäfts, was den Konzern potenziell unabhängiger von rein hardwaregetriebenen Investitionszyklen machen kann. Für sicherheitsorientierte Investoren können die etablierte Marktstellung, die globale Präsenz und eine langfristig ausgerichtete Ausschüttungspolitik Argumente für die Beobachtung des Unternehmens sein, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet wird.

Risiken und Unsicherheiten

Dem Chancenprofil stehen Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger berücksichtigen sollte. Die Exponierung gegenüber dem globalen Investitionsgüterzyklus macht Siemens anfällig für konjunkturelle Abschwünge, Investitionszurückhaltung und Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten. Darüber hinaus birgt die internationale Aufstellung politische Risiken, etwa durch Sanktionen, Handelskonflikte, Wechselkursvolatilität oder veränderte Lokalisierungsanforderungen in wichtigen Märkten. Das wettbewerbsintensive Umfeld, insbesondere im Software- und Plattformbereich, setzt Siemens einem Druck durch Technologiekonzerne und spezialisierte Softwareanbieter aus, die mit anderen Innovations- und Geschäftsmodellen auftreten. Hinzu kommen Integrations- und Ausführungsrisiken im Zusammenhang mit Akquisitionen, Beteiligungsstrukturen und Portfoliobereinigungen. Auch regulatorische Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit, Datensicherheit, Produkthaftung und Exportkontrollen können zusätzliche Aufwendungen und Komplexität verursachen. Schließlich erfordert der Wandel hin zu einem stärker softwaregetriebenen, digitalisierten Geschäftsmodell hohe und kontinuierliche Investitionen in Forschung, Entwicklung und Personal, wobei der Ausgang dieses Transformationsprozesses mit Unsicherheiten verbunden ist. Aus Sicht eines vorsichtigen Anlegers sollte Siemens daher im Kontext der individuellen Risikotragfähigkeit, der Diversifikationsstrategie und des eigenen Anlagehorizonts betrachtet werden, ohne dass hieraus eine Kauf-, Halte- oder Verkaufsempfehlung abgeleitet wird.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
268,60 €
Call
5,00 5,33/5,37 €
WA28NR
Put
4,88 5,46/5,50 €
UQ8CPA
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11,24 2,36/2,40 €
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10,09 2,63/2,67 €
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 264,05 €
Gehandelte Stücke 1.030.100
Tagesvolumen Vortag 247.815.761 €
Tagestief 265,30 €
Tageshoch 270,05 €
52W-Tief 198,00 €
52W-Hoch 276,45 €
Jahrestief 198,00 €
Jahreshoch 276,45 €
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Attraktive Knock-Outs auf Siemens
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Call
5,0 5,31 € / 5,37 €
FC7LLE
Call
13,8 1,91 € / 1,97 €
FC789Q
Put
4,8 5,51 € / 5,57 €
FE0A1L
Put
15,0 1,75 € / 1,81 €
FE3ZUN
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Siemens Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Siemens Aktie heute gestiegen?

  • Siemens AG plant, die Effizienz ihrer Projekte durch verstärkte digitale Lösungen zu steigern und innovative Ansätze einzuführen.
  • Das Unternehmen investiert in den Bereich der erneuerbaren Energien und sieht hier große Wachstumschancen.
  • Die jüngsten Quartalszahlen zeigen eine stabile Umsatzentwicklung, was auf eine positive Marktannahme ihrer neuesten Produkte hinweist.
Hinweis

Community: Diskussion zur Siemens Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Postings heben die starken Fundamentaldaten und strategischen Initiativen von Siemens hervor, etwa Rekordauftragseingänge und hohen Auftragsbestand, solide Free‑Cashflow‑ und Bilanzkennzahlen, die Ausrichtung auf Digital Industries, Smart Infrastructure, Mobility und Healthineers sowie Engagements in Lithium‑ und KI‑Projekten und Analysten, die Kursziele angehoben haben.
  • Demgegenüber werden Bewertungs- und Risikoargumente betont — insbesondere Sorgen über fallende Software‑Multiples durch „KI‑Fear“, zyklische Schwäche bei Hardware und Mobility, Währungs‑ und geopolitische Risiken, Ex‑Dividenden‑Effekte und kurzfristige Verkaufsdynamiken, die zu Volatilität führen.
  • Die Einschätzungen reichen von konstruktiv (mittelfristiger fairer Kursbereich 260–280 Euro, erhebliches Langfristpotenzial bei erfolgreichem Umbau) bis vorsichtig/negativ (Kurzfrist‑Abwärtsrisiko, teilweiser Ausstieg von Anlegern), sodass die Entscheidung zwischen Qualitätsstory und kurzfristigem Bewertungs‑/Zyklusrisiko abgewogen werden muss.
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Siemens Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. 78.914 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 9.092 €
Jahresüberschuss in Mio. 8.328 €
Umsatz je Aktie 100,29 €
Gewinn je Aktie 12,23 €
Gewinnrendite +13,38%
Umsatzrendite +12,19%
Return on Investment +5,01%
Marktkapitalisierung in Mio. 180.340 €
KGV (Kurs/Gewinn) 18,74
KBV (Kurs/Buchwert) 2,90
KUV (Kurs/Umsatz) 2,29
Eigenkapitalrendite +15,46%
Eigenkapitalquote +37,45%

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13.02.26
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Typ Put
Hebel 4,88
Geld/Brief 5,46 / 5,50 €
Knock-Out 321,78 €
Laufzeitende open end
WKN UQ8CPA

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Derivate

Anlageprodukte (338)
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Faktor-Zertifikate 166
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 4 Jahren
Keine Senkung seit 4 Jahren
Stabilität der Dividende 0,70 (max 1,00)
Jährlicher 5,92% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 4,65% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 47,39% (auf den Gewinn/FFO)
quote 45,08% (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
13.02.2026 5,35 €
14.02.2025 5,20 €
09.02.2024 4,70 €
10.02.2023 4,25 €
11.02.2022 4,00 €
04.02.2021 3,50 €
06.02.2020 3,90 €
31.01.2019 3,80 €
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Siemens Termine

30.06.2026 Quartalsmitteilung
06.08.2026 Geschäftszahlen für das 3. Quartal GJ 2026
12.11.2026 Geschäftszahlen für das 4. Quartal GJ 2026
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Die Siemens Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
286,33 € 267,85 € 6,90%

Siemens Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 267,85 +0,75%
265,85 € 22.05.26
Frankfurt 268,00 +0,39%
266,95 € 22.05.26
Hamburg 268,65 +1,26%
265,30 € 22.05.26
Hannover 267,20 +1,27%
263,85 € 22.05.26
München 267,85 +1,79%
263,15 € 22.05.26
Stuttgart 267,20 -0,11%
267,50 € 22.05.26
Xetra 268,60 +1,72%
264,05 € 22.05.26
L&S RT 266,175 -0,40%
267,25 € 23.05.26
Wien 269,75 +1,68%
265,30 € 22.05.26
Nasdaq OTC Other 304,32 $ +0,32%
303,36 $ 22.05.26
SIX Swiss Exchange 242,35 ¤ 0 %
242,35 ¤ 12.05.26
Tradegate 267,25 -0,28%
268,00 € 22.05.26
Quotrix 267,25 -0,02%
267,30 € 22.05.26
Gettex 266,75 +0,95%
264,25 € 22.05.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.05.26 268,60 277 M
21.05.26 264,05 248 M
20.05.26 264,10 250 M
19.05.26 256,80 234 M
18.05.26 260,50 260 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 259,60 € +3,47%
1 Monat 241,65 € +11,15%
6 Monate 219,15 € +22,56%
1 Jahr 217,10 € +23,72%
5 Jahre 135,86 € +97,70%

Unternehmensprofil Siemens

Die Siemens AG mit Sitz in München ist ein globaler industrieller Technologiekonzern mit Schwerpunkt auf Automatisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung der Industrie. Das Unternehmen agiert als Anbieter von Hard- und Softwarelösungen entlang der industriellen Wertschöpfungskette, mit Fokus auf Produktivitätssteigerung, Effizienzoptimierung und Dekarbonisierung. Das Geschäftsmodell beruht auf einem integrierten Portfolio aus Industrieautomatisierung, industrieller Software, intelligenter Gebäudetechnik, Mobilitätslösungen und damit verbundenen Serviceleistungen. Siemens kombiniert operative Industrieerfahrung mit datengetriebenen Plattformen, etwa für industrielle IoT-Anwendungen, und erzielt so wiederkehrende Erlöse aus Softwarelizenzen, Wartungsverträgen und digitalen Services. Die Wertschöpfung reicht von der Entwicklung komplexer Automatisierungssysteme und Digital-Twin-Anwendungen über den Bau und die Modernisierung von Infrastruktur bis hin zur laufenden Optimierung installierter Anlagen im Rahmen langfristiger Partnerschaften. Damit positioniert sich Siemens als wichtiger Technologiepartner für Industrie, Infrastruktur und öffentliche Hand.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Siemens lässt sich in der Klammer aus Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit zusammenfassen. Übergeordnetes Ziel ist es, industrielle und urbane Systeme effizienter, resilienter und klimafreundlicher zu gestalten. Die Unternehmensstrategie fokussiert auf drei Kernhebel: erstens die Skalierung digitaler Plattformen und Software, zweitens die Verzahnung von realer und digitaler Welt über Automatisierungs- und Simulationstechnologien, drittens die Ausrichtung des Portfolios auf nachhaltige Technologien für Industrie, Gebäude und Mobilität. Siemens verfolgt dabei ein Geschäftsmodell, bei dem kapitalintensive Randaktivitäten schrittweise reduziert und Software, Datenanalyse und Lifecycle-Services ausgebaut werden. Die Mission wird mit einer klaren Fokussierung auf selektives Wachstum in Segmenten mit strukturellem Nachfragewachstum unterlegt, etwa im Bereich industrieller Automatisierung, beim digitalen Zwilling, in der Gebäudeautomation und im Schienenverkehr. Langfristig zielt das Management auf ein robustes Geschäftsmodell mit hohem Anteil wiederkehrender digitaler Erlöse und tiefen Kundenbeziehungen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Portfolio von Siemens deckt ein breites Spektrum industrieller und infrastruktureller Lösungen ab, das sich in mehrere Kernsegmente gliedern lässt. Im Bereich Industrieautomation bietet Siemens speicherprogrammierbare Steuerungen, Antriebstechnik, Sensorik, HMI-Systeme, industrielle Kommunikationsnetze und Sicherheitslösungen an. Ergänzt wird dies durch industrielle Software für Produktlebenszyklusmanagement, Simulations- und Engineering-Tools, Manufacturing Execution Systeme und Datenanalyseplattformen. Im Segment Gebäudetechnik und Infrastruktur umfasst das Angebot Systeme für Gebäudeautomation, Energiemanagement, Brand- und Sicherheitstechnik, intelligente Stromverteilung und Lösungen für Smart Buildings und Smart Grids. Im Mobilitätsgeschäft liefert Siemens unter der Marke Siemens Mobility Schienenfahrzeuge, Signaltechnik, Zugbeeinflussungssysteme, Leit- und Sicherungstechnik sowie digitale Plattformen für den Bahnbetrieb und das Flottenmanagement. Übergreifend bietet Siemens ein umfangreiches Servicespektrum, darunter Lifecycle-Management, Condition Monitoring, Predictive Maintenance, Modernisierung bestehender Anlagen, Cybersecurity-Services und Beratungsleistungen zur digitalen Transformation von Fabriken, Gebäuden und Verkehrssystemen. Ein wachsender Teil des Leistungsangebots basiert auf cloudbasierten IoT-Plattformen und nutzungsabhängigen Modellen, die die Kapitalbindung der Kunden reduzieren und planbare Serviceerlöse unterstützen.

Business Units und Konzernstruktur

Die Siemens AG ist als Industrie- und Technologiekonzern mit mehreren operativen Geschäftseinheiten strukturiert, die jeweils auf klar definierte Marktsegmente ausgerichtet sind. Zentrale Säulen sind die Bereiche für digitale Industrie, für intelligente Gebäude- und Energietechnik sowie für Mobilitätslösungen im Schienenverkehr. Die Einheit für digitale Industrie bündelt Automatisierungsprodukte, industrielle Steuerungstechnik, Antriebssysteme und industrielle Software, inklusive PLM- und Simulationslösungen sowie IoT- und Edge-Plattformen. Die Einheit für smarte Infrastruktur adressiert die Sektoren Gebäudetechnik, dezentrale Energieversorgung, Energiemanagement und Netztechnik mit einem Fokus auf Energieeffizienz und Integration erneuerbarer Energien in Gebäude und Netze. Die Mobilitätssparte ist auf Schienenfahrzeuge, Bahninfrastruktur, Signaltechnik und digitale Mobilitätsplattformen spezialisiert und deckt sowohl den Neubau von Zügen als auch Service- und Modernisierungsleistungen über den gesamten Lebenszyklus ab. Ergänzend bestehen Beteiligungen und assoziierte Unternehmen in angrenzenden Technologiefeldern, die organisatorisch eigenständig geführt oder börsennotiert sind. Diese Struktur ermöglicht eine Fokussierung auf Kerntechnologien, während kapitalintensivere oder nichtkerngeschäftliche Aktivitäten organisatorisch ausgegliedert und partnerschaftlich entwickelt werden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Siemens verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die einen langfristigen technologischen und kommerziellen Burggraben bilden können. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die tiefe Integration von Automatisierungstechnik, industrieller Software und IoT-Plattformen, die es Kunden ermöglicht, Produktionsanlagen und Infrastruktursysteme als durchgängigen digitalen Zwilling abzubilden. Die enge Verzahnung von Engineering-Software, Steuerungstechnik und Sensorik erzeugt hohe Wechselkosten für Kunden und fördert langfristige Bindungen. Hinzu kommt ein globales Service- und Vertriebsnetz mit hoher Dichte in industriellen Kernregionen. Die breite installierte Basis in Fabriken, Gebäuden und Bahnsystemen schafft einen stabilen Strom an Service-, Modernisierungs- und Softwareerlösen. Patente, langjährige Applikationserfahrung in sicherheitskritischen Bereichen sowie Zertifizierungen in regulierten Märkten erhöhen die Markteintrittsbarrieren zusätzlich. Darüber hinaus ist die Marke Siemens im Industriebereich mit Zuverlässigkeit und Langfristigkeit assoziiert, was bei großvolumigen Investitionsgütern eine wichtige Rolle spielt.

Wettbewerbsumfeld

Die Siemens AG agiert in einem intensiven, aber fragmentierten Wettbewerbsumfeld, das je nach Segment unterschiedliche Rivalen aufweist. In der industriellen Automatisierung und digitalen Industrie konkurriert Siemens vor allem mit globalen Industrie- und Automatisierungskonzernen, spezialisierten Softwareanbietern sowie regionalen Systemintegratoren. Im Bereich Gebäudetechnik und Energieinfrastruktur stehen sowohl große Elektrotechnik- und Gebäudetechnikanbieter als auch spezialisierte Nischenanbieter im Wettbewerb, etwa bei Gebäudesicherheit, Brandmeldeanlagen oder Smart-Building-Lösungen. Das Mobilitätssegment trifft auf internationale Konkurrenz bei Schienenfahrzeugen, Signaltechnik und Bahnsystemen. Zusätzlich entsteht Wettbewerbsdruck durch Software- und Cloudanbieter, die vermehrt industrielle IoT-Plattformen und datengetriebene Services anbieten und damit in traditionelle Domänen von Industriekonzernen vordringen. Siemens begegnet diesem Wettbewerbsdruck mit einem Fokus auf Systemintegration, offen angelegte Plattformstrategien und langlaufende Serviceverträge. Der Konzern adressiert sowohl den Premium- als auch den Mid-Market-Bereich und nutzt seine globale Präsenz, um Großkunden plattformübergreifende, standardisierte Lösungen anzubieten.

Management und Unternehmensführung

Die Unternehmensführung der Siemens AG setzt auf eine fokussierte, portfolioorientierte Steuerung mit klarer Trennung zwischen Kern- und Randaktivitäten. Das Management treibt seit Jahren eine strategische Fokussierung auf Technologiefelder mit hohem Digitalisierungsgrad und strukturellem Wachstum voran. Dazu zählt die schrittweise Ausgliederung und teilweise eigenständige Börsennotierung kapitalintensiver Geschäfte in den Bereichen Energie und Medizintechnik, während die zentrale Siemens AG als industrieller Technologiekonzern mit Schwerpunkt auf Digitalisierung, Automatisierung und intelligenter Infrastruktur positioniert wird. Corporate Governance und Compliance genießen eine hohe Aufmerksamkeit, nicht zuletzt vor dem Hintergrund früherer Regulierungs- und Compliancefälle, die zu einem verstärkten internen Kontrollsystem geführt haben. Das Management verfolgt eine disziplinierte Kapitalallokation mit Priorität auf Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie gezielten Akquisitionen in Software- und Automatisierungsbereichen. Die Stabilität des Führungsteams, die institutionalisierte Nachfolgeplanung und die Einbindung erfahrener Aufsichtsratsmitglieder mit Industrie- und Technologieexpertise sind wesentliche Elemente der Unternehmensführung.

Branchen- und Regionenprofil

Siemens ist in mehreren strukturell relevanten Branchen aktiv: industrielle Fertigung, Prozessindustrie, Gebäude- und Energietechnik sowie Schienenverkehr und urbane Infrastruktur. Diese Sektoren sind zyklisch beeinflusst, profitieren jedoch langfristig von Trends wie Industrie 4.0, Urbanisierung, Dekarbonisierung, Reindustrialisierung in ausgewählten Regionen und wachsendem Bedarf an resilienter Infrastruktur. Geografisch ist Siemens breit diversifiziert und in Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik sowie in Wachstumsmärkten präsent. Europa ist ein wichtiger Standort für Engineering- und Entwicklungsleistungen, während Nordamerika und Asien als wesentliche Absatzmärkte und Produktionsstandorte fungieren. Die breite regionale Aufstellung reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Volkswirtschaften, erhöht aber gleichzeitig die Exponierung gegenüber geopolitischen Spannungen, handelspolitischen Maßnahmen und divergierenden Regulierungsregimen. In den meisten Zielbranchen besteht ein hoher Regulierungsgrad, etwa durch Sicherheitsstandards, Umweltauflagen, Energieeffizienzvorschriften und technische Normen. Siemens adressiert diese Rahmenbedingungen, indem es Produkte und Systeme anbietet, die Unternehmen helfen, regulatorische Anforderungen effizient zu erfüllen.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Siemens reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen maßgeblich zur Elektrifizierung und Telekommunikation in Europa beitrug. Über die Dekaden entwickelte sich Siemens von einem Pionier der Telegrafie und Elektrotechnik zu einem breit diversifizierten Industriekonglomerat mit Aktivitäten in Energie, Kommunikationstechnik, Medizintechnik, Verkehrstechnik und Industrieausrüstung. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Geschäftsfelder ausgebaut, zusammengeführt oder wieder veräußert, um den Konzern an technologische und wirtschaftliche Strukturbrüche anzupassen. Besonders prägend waren die starke Rolle beim Ausbau der Stromnetze, bei elektrischen Antrieben, in der Medizintechnik sowie bei Bahn- und Automatisierungssystemen. In den letzten Jahrzehnten hat Siemens seine Konzernstruktur mehrfach neu ausgerichtet, um von einem breit aufgestellten Mischkonzern zu einem fokussierten Technologiekonzern zu werden. Hierzu zählten die Verselbstständigung von Telekommunikations- und Halbleiteraktivitäten, der Ausbau des Softwaregeschäfts durch Akquisitionen sowie die Abspaltung energie- und medizintechnischer Großgeschäfte in eigenständig geführte Gesellschaften. Diese historische Entwicklung spiegelt eine hohe Anpassungsfähigkeit wider, aber auch die Bereitschaft, sich von traditionellen Geschäftsfeldern zu trennen.

Besonderheiten und technologische Positionierung

Eine Besonderheit von Siemens ist die Brückenfunktion zwischen klassischer Industrie und moderner Softwareökonomie. Das Unternehmen kombiniert physische Produkte wie Schaltanlagen, Antriebe, Gebäudeautomation und Schienenfahrzeuge mit spezialisierter Software für Simulation, Engineering und Datenanalyse. Dieser Ansatz der Verschmelzung von Operational Technology und Information Technology ist zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. In der Praxis bedeutet dies, dass Siemens nicht nur Komponenten liefert, sondern komplette, digital durchgängige Systemlösungen für Fabriken, Gebäude und Verkehrsnetze. Darüber hinaus ist die Beteiligung an eigenständigen Unternehmen in angrenzenden Technologiefeldern wie Medizintechnik und Energieversorgung ein Charakteristikum, das Chancen und Komplexität mit sich bringt. Siemens agiert hier teils als Mehrheits- und teils als bedeutender Minderheitsaktionär und pflegt technologische Kooperationen über Unternehmensgrenzen hinweg. Ein weiterer Aspekt ist die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung, etwa durch energieeffiziente Automatisierung, Gebäude- und Netztechnik sowie durch emissionsärmere Mobilitätslösungen. Diese Ausrichtung adressiert regulatorische Anforderungen und Investitionsprogramme in vielen Ländern und positioniert Siemens als Partner für Industrie- und Infrastrukturprojekte mit Nachhaltigkeitsfokus.

Chancen aus Anlegersicht

Für einen konservativen Anleger ergeben sich bei Siemens mehrere strukturelle Chancen. Erstens ist der Konzern in Feldern wie Digitalisierung der Industrie, Automatisierung, Elektrifizierung und Dekarbonisierung aktiv. Die Nachfrage nach industrieller Software, Digital-Twin-Lösungen, intelligenten Gebäuden und modernen Schienenverkehrssystemen dürfte in vielen Regionen wachsen. Zweitens schafft die breite geografische und sektorale Diversifikation eine gewisse Pufferwirkung gegenüber Einbrüchen in einzelnen Märkten oder Branchen. Drittens eröffnet die installierte Basis an Automatisierungs- und Infrastruktursystemen Servicepotenziale, die wiederkehrende Erträge und höhere Planbarkeit bieten können. Viertens verfolgt das Management eine Portfoliopolitik, die auf Fokussierung und Effizienzsteigerung abzielt. Zudem ist Siemens in vielen Kernfeldern technologisch gut positioniert und arbeitet an der Erweiterung seines Software- und Plattformgeschäfts, was den Konzern potenziell unabhängiger von rein hardwaregetriebenen Investitionszyklen machen kann. Für sicherheitsorientierte Investoren können die etablierte Marktstellung, die globale Präsenz und eine langfristig ausgerichtete Ausschüttungspolitik Argumente für die Beobachtung des Unternehmens sein, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet wird.

Risiken und Unsicherheiten

Dem Chancenprofil stehen Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger berücksichtigen sollte. Die Exponierung gegenüber dem globalen Investitionsgüterzyklus macht Siemens anfällig für konjunkturelle Abschwünge, Investitionszurückhaltung und Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten. Darüber hinaus birgt die internationale Aufstellung politische Risiken, etwa durch Sanktionen, Handelskonflikte, Wechselkursvolatilität oder veränderte Lokalisierungsanforderungen in wichtigen Märkten. Das wettbewerbsintensive Umfeld, insbesondere im Software- und Plattformbereich, setzt Siemens einem Druck durch Technologiekonzerne und spezialisierte Softwareanbieter aus, die mit anderen Innovations- und Geschäftsmodellen auftreten. Hinzu kommen Integrations- und Ausführungsrisiken im Zusammenhang mit Akquisitionen, Beteiligungsstrukturen und Portfoliobereinigungen. Auch regulatorische Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit, Datensicherheit, Produkthaftung und Exportkontrollen können zusätzliche Aufwendungen und Komplexität verursachen. Schließlich erfordert der Wandel hin zu einem stärker softwaregetriebenen, digitalisierten Geschäftsmodell hohe und kontinuierliche Investitionen in Forschung, Entwicklung und Personal, wobei der Ausgang dieses Transformationsprozesses mit Unsicherheiten verbunden ist. Aus Sicht eines vorsichtigen Anlegers sollte Siemens daher im Kontext der individuellen Risikotragfähigkeit, der Diversifikationsstrategie und des eigenen Anlagehorizonts betrachtet werden, ohne dass hieraus eine Kauf-, Halte- oder Verkaufsempfehlung abgeleitet wird.
Stand: Mai 2026
Hinweis

Siemens Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Siemens Kursziel 2026

  • Die Siemens Kurs Performance für 2026 liegt bei +12,31%. Die Performance der Benchmark DAX liegt bei +1,05%. Outperformance: Die Siemens Kurs Performance ist um 11,27 Prozentpunkte höher als die Performance des DAX.
  • 9 Analysten haben die Siemens Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 286,33 €. Das Kursziel ist somit um 6,90% höher als der aktuelle Kurs der Siemens Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 335,00 (+25,07% ggü. dem aktuellen Siemens Kurs); das niedrigste bei 230,00 (-14,13% ggü. dem aktuellen Siemens Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 9 Analysten haben Siemens eingestuft: 6 Analysten empfehlen Siemens zum Kauf, 2 zum Halten und 1 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Siemens Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 6,90%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Siemens Aktie zum Kauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 206,03 Mrd. €
Aktienanzahl 780,26 Mio.
Streubesitz 51,74%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Maschinen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+48,26% Weitere
+51,74% Streubesitz

Community-Beiträge zu Siemens

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ICE1000
Gestern
war die HV, Kurs ist halt auch mit Dividendenabschlag.
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Highländer49
Siemens
Aktien von Siemens (Siemens Aktie) haben am Freitag ihre bisherigen Wochenverluste wieder aufgeholt. Als bester Wert im Dax kletterten die Papiere der Münchner um 2,6 Prozent und schafften es damit zurück über ihre 21- und 50-Tage-Linien. Der Konzern hat am Vortag die letzten Geschäftssignale gesendet, bevor nun bis zu den Zahlen für das vierte Geschäftsquartal Mitte November Funkstille herrschen wird. Ein Experte zog ein positives Fazit: Das vierte Quartal dürfte besser gelaufen sein als das dritte, abgesehen von der Auftragslage. Aber das so wichtige Verhältnis zwischen Neuaufträgen und verbuchten Umsätzen (book-to-bill) dürfte dennoch leicht positiv sein. Ein "Handelsblatt"-Artikel zum Thema Siemens Healthineers zeige zudem, dass das Siemens-Management sich bewusst sei, was die Anleger wollten: eine Dekonsolidierung der Tochter, so der Experte weiter. Zumindest sei dies das zentrale Szenario. Eine Entscheidung soll wohl schon deutlich vor dem Kapitalmarkttag am 9. Dezember fallen. Die Papiere von Siemens Healthineers erholten sich derweil etwas weiter von ihrem Vortageseinbruch. Auslöser waren die Sorgen über höhere Abgaben auf US-Importe bestimmter Medizinprodukte. Aber auch der Siemens-Überhang ist ein zentrales Thema. Siemens hält fast Dreiviertel der Anteile. Quelle: dpa-AFX
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Highländer49
Siemens
Die Siemens-Aktie gehört am Donnerstag zu den größten Gewinnern im DAX und könnte bald noch deutlich weiter steigen. Diese Chancen bietet der Wert jetzt, und darum könnten bald neue Rekordhochs möglich sein. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-08/66291178-siemens-aktie-darum-sind-bald-neue-rekorde-moeglich-486.htm
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Mister86
hat sich mal wieder bewahrheitet
Und schon wieder ist eine Aktie nach unten abgetaucht nachdem jemand Schrottpapiere auf sie angeboten hat. Womit die These vom Schrottpapier-Indikator mal wieder bewiesen wäre. Während die "Analysten" die für sowas zum Einstieg getrommelt haben sich wahrscheinlich die Hände reiben weil die Emittenten-Bank mit ihnen ne Werbe-Kooperation hat und sie für sowas somit bares Geld bekommen.
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proxima
Siemensaktionäre erhalten im Rahmen der
Osram-Abspaltung 10:1 Aktien von Osram: Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Vorstand der Siemens AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 28. November 2012 beschlossen, die ehemalige Division OSRAM zu verselbständigen und im Wege einer Abspaltung (Spin-off) nach dem Umwandlungsgesetz aus dem Siemens-Konzern herauszulösen und an die Börse zu bringen. Diesem Beschluss wurde mit großer Mehrheit (98,2 Prozent) auf der diesjährigen Hauptversammlung der Siemens AG am 23. Januar 2013 zugestimmt. Demnach werden Aktionäre der Siemens AG Aktien der OSRAM Licht AG erhalten. Das Zuteilungsverhältnis ist auf 10:1 festgelegt worden. Die Handelsaufnahme der OSRAM Licht AG-Aktien erfolgt voraussichtlich Anfang Juli 2013. Für weiterführende Informationen zur OSRAM Licht AG sowie über den Abspaltungsprozess und die nächsten Schritte klicken Sie bitte hier. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Siemens AG Siemens Investor Relations
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uli777
Siemens

Pleiten, kein Pech und Pannen! Der Kopf bei Siemens stinkt vom Kopf! Vorstand Peter Löscher springt von einem Fettnäpfchen ins andere. Irgendwann hat der mal vor einigen Jahren als neuer Siemens-Chef gesagt, Siemens ist in der Führung zu weiß, zu männlich, zu deutsch! Als Österreicher hat er wohl sich selbst gemeint! Hat ihr wohl nur die kleindeutsche Lösung übersehen!

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Bossmen
für short ists vielleicht zu spät und zu heiss....
.
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carlos888
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Häufig gestellte Fragen zur Siemens Aktie und zum Siemens Kurs

Der aktuelle Kurs der Siemens Aktie liegt bei 268,60 €.

Für 1.000€ kann man sich 3,72 Siemens Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Siemens Aktie lautet SMAWF.

Die 1 Monats-Performance der Siemens Aktie beträgt aktuell 11,15%.

Die 1 Jahres-Performance der Siemens Aktie beträgt aktuell 23,72%.

Der Aktienkurs der Siemens Aktie liegt aktuell bei 268,60 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 11,15% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Siemens eine Wertentwicklung von 9,57% aus und über 6 Monate sind es 22,56%.

Das 52-Wochen-Hoch der Siemens Aktie liegt bei 276,45 €.

Das 52-Wochen-Tief der Siemens Aktie liegt bei 198,00 €.

Das Allzeithoch von Siemens liegt bei 276,45 €.

Das Allzeittief von Siemens liegt bei 23,46 €.

Die Volatilität der Siemens Aktie liegt derzeit bei 32,69%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Siemens in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 286,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 6,90%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 286,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 6,90%.

9 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Siemens Kursziel beträgt 286,33 €. Das ist 6,90% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Siemens 6 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 1 x zum Verkauf.

9 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Siemens Kursziel beträgt 286,33 €. Das ist 6,90% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Siemens 6 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 1 x zum Verkauf.

9 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 286,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 6,90%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Siemens Aktie bei 286,33 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Siemens Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 206,03 Mrd. €

Insgesamt sind 786,9 Mio Siemens Aktien im Umlauf.

Am 02.05.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 02.05.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Siemens bei 67%. Erfahre hier mehr

Siemens hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Siemens gehört zum Sektor Maschinen.

Das KGV der Siemens Aktie beträgt 18,74.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2025 von Siemens betrug 78,91 Mrd €.

Die nächsten Termine von Siemens sind:
  • 30.06.2026 - Quartalsmitteilung
  • 06.08.2026 - Geschäftszahlen für das 3. Quartal GJ 2026
  • 12.11.2026 - Geschäftszahlen für das 4. Quartal GJ 2026

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Siemens geben. Dabei gab es 2 Verkäufe der Siemens Aktie und 4 Käufe der Siemens Aktie.

Ja, Siemens zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 13.02.2026 eine Dividende in Höhe von 5,35 € gezahlt.

Zuletzt hat Siemens am 13.02.2026 eine Dividende in Höhe von 5,35 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,00%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Siemens wurde am 13.02.2026 in Höhe von 5,35 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,00%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 13.02.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 5,35 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.