Entsprechend kamen die Papiere der Münchner deutlich zurück, nachdem sie zuletzt in der Hoffnung auf eine satte Übernahmeprämie auf bis zu 6,94 Euro geklettert waren. Am Morgen rutschten sie zeitweise sogar auf 5,61 Euro ab, nachdem sich nun nur noch eine "schleichende Kontrollübernahme" durch MFE abzeichnet, wie es JPMorgan-Experte Daniel Kerven nannte.
Ziel der zum Berlusconi-Imperium zählenden MFE ist es, über die Hürde von 30 Prozent zu kommen. Denn dann kann MFE auch am Markt wieder zukaufen. Das Überschreiten dieser Schwelle hat sich MFE durch eine Vereinbarung mit einem ProSiebenSat.1-Aktionär bereits gesichert.
Warburg-Analyst Jörg Philipp Frey kommentierte ernüchtert: "Das ist nicht das Gebot, auf das die Bullen gehofft hatten." Für die meisten Anleger sei die nun erwartete Offerte unattraktiv./ag/gl/jha/
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