| EQS-News: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG / Schlagwort(e): Sonstiges Porsche liefert im ersten Halbjahr 122.306 Sportwagen aus 09.07.2026 / 09:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Porsche liefert im ersten Halbjahr 122.306 Sportwagen aus
Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG konnte im ersten Halbjahr in Summe 122.306 Fahrzeuge (Vorjahr 146.391) in Kundenhand übergeben. Das entspricht einem Rückgang von 16 Prozent. Wesentliche Gründe sind das Produktionsende des 718 mit Verbrennungsmotor, die starke Nachfrage des vollelektrischen Macan im Vorjahreszeitraum sowie entfallene Steuervergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge in den USA. Gleichzeitig ist die Modellreihe 911 bei den Kunden weiterhin sehr begehrt: Im ersten Halbjahr liegt sie mit einem Plus von 19 Prozent über Vorjahr. Grund hierfür sind die hohe Nachfrage sowie die gestaffelte Einführung der verschiedenen Derivate im Vorjahr. Über die Modellreihen hinweg gab es einen ausgewogenen Derivatemix mit einem ausgeprägten Anteil an GTS-, Turbo- und GT-Modellen. Insgesamt blieb die Absatzstruktur über die einzelnen Vertriebsregionen hinweg ausbalanciert. „Mit rund 122.000 Kundenauslieferungen liegen wir im ersten Halbjahr unter dem Vorjahreszeitraum, aber im Bereich unserer Erwartungen“, sagt Matthias Becker, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. „Seit Ende Juni liefern wir den Cayenne Electric an unsere Kundinnen und Kunden aus und freuen uns über die positive Resonanz aus dem Handel. Auch die jüngst präsentierten Produktneuheiten, etwa der 911 GT3 S/C oder das E-Shift-System mit virtuellen Gangwechseln im Taycan, werden Porsche-Fans weltweit begeistern. Von den Fachmedien erhalten wir bereits ein überaus positives Feedback.“
Nordamerika bleibt größte Vertriebsregion Unter den Vertriebsregionen bleibt Nordamerika mit 37.712 Auslieferungen weiterhin an der Spitze. Der Rückgang von rund 13 Prozent lässt sich unter anderem mit den ausgelaufenen Steuervergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie dem Produktionsende des 718 mit Verbrennungsmotor begründen. Der Heimatmarkt Deutschland liegt mit 14.938 Auslieferungen sechs Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Europa (ohne Deutschland) hat im ersten Halbjahr 30.278 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben (-14 Prozent). Wesentliche Gründe sind das Produktionsende des 718 mit Verbrennungsmotor und der starke Vorjahreszeitraum des Macan Electric. In China wurden 14.501 Fahrzeuge an Kunden übergeben (-32 Prozent). Wesentliche Gründe für den Rückgang bleiben das weiterhin herausfordernde Marktumfeld im chinesischen Markt und der Fokus auf einen wertorientierten Absatz. In der Vertriebsregion Übersee- und Wachstumsmärkte konnten 24.877 Fahrzeuge übergeben werden. Das entspricht einem Rückgang von 18 Prozent. Gründe hierfür sind unter anderem das Produktionsende der Modellreihe 718 mit Verbrennungsmotor sowie der Konflikt im Nahen Osten.
Cayenne ist stärkste Modellreihe Bei den Modellreihen erzielte der Cayenne mit 38.141 Auslieferungen (-9 Prozent) die größte Nachfrage. Die vollelektrische Variante des Cayenne wird seit Ende Juni stufenweise in den Märkten eingeführt und an die ersten Kunden ausgeliefert. Die Sportwagenikone 911 wurde von Januar bis Juni 30.534 Mal in Kundenhand übergeben. Das entspricht einem Zuwachs von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vom Macan wurden insgesamt 35.315 Fahrzeuge ausgeliefert. Davon entfallen 19.695 Stück auf die Variante mit Verbrennungsmotor. Diese bietet Porsche in den meisten Ländern außerhalb der EU weiterhin parallel an. Das Verbrennermodell wird noch bis Ende Juli 2026 produziert. Auf die vollelektrische Variante des Macan entfallen 15.620 Stück. In Summe entspricht dies einem Rückgang von 22 Prozent für die gesamte Modellreihe Macan im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wesentliche Gründe sind der verlangsamte Hochlauf der Elektromobilität, der erfolgreiche Vorjahreszeitraum sowie der Auslauf von Steuervergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge in den USA. Von der Modellreihe Panamera wurden im ersten Halbjahr 9.308 Exemplare ausgeliefert. Der Rückgang von 38 Prozent ist vor allem darauf zurückzuführen, dass es im starken Panamera-Markt China eine temporäre Angebotslücke bei Panamera-Modellen gab. Diese wurde durch die Neueinführung der Marktedition Panamera Pure mit Marktstart im April geschlossen. Die Modelle 718 Boxster und 718 Cayman verzeichneten 2.789 Auslieferungen – 73 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Modellreihe 718 wird seit Oktober vergangenen Jahres nicht mehr produziert. Von der Modellreihe Taycan wurden im ersten Halbjahr 6.219 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Dies entspricht einem Rückgang von 25 Prozent. Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Jahres sagt Matthias Becker: „Wir richten unser Angebot gezielt an der Nachfrage unserer Kundinnen und Kunden aus und schärfen konsequent unsere Modellpalette. Im Herbst werden wir im Rahmen des Capital Markets Day weitere Details unserer Strategie 2035 vorstellen.“
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