Mainfreight

Aktie
WKN:  A0CATD ISIN:  NZMFTE0001S9 US-Symbol:  MFGHF Land:  Neuseeland
32,80 €
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08:43:12 Uhr
Depot/Watchlist
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-
Streubesitz
58,80%
KGV
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Dividende
1,12 EUR
Index-Zuordnung
-
Mainfreight Aktie Chart

Mainfreight Unternehmensbeschreibung

Mainfreight ist ein global agierender Anbieter integrierter Logistiklösungen mit Sitz in Neuseeland und operativer Präsenz in Australien, Asien, Europa und Nordamerika. Das Unternehmen fokussiert sich auf ganzheitliche Transport- und Kontraktlogistik mit einem stark ausgeprägten Netzwerkansatz. Im Zentrum stehen langfristige Kundenbeziehungen, hohe Servicequalität und die vertikale Integration entlang der Supply-Chain. Mainfreight adressiert primär Unternehmenskunden im Industrie-, Konsumgüter-, Handels- und E-Commerce-Segment und positioniert sich als vollintegrierter Logistikdienstleister mit door-to-door-Lösungen. Für Investoren ist das Unternehmen vor allem als qualitativ ausgerichteter Nischenchampion im Speditions- und Logistiksektor relevant, der organisches Wachstum, Eigenkultur und operative Exzellenz betont.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Mainfreight basiert auf der Bündelung verschiedener Logistikdienstleistungen in einem weltweiten Netzwerk, das Landverkehr, Luftfracht, Seefracht und Warehousing miteinander verzahnt. Als Asset-light geprägter Spediteur mit eigenentwickelter operativer Infrastruktur nutzt Mainfreight sowohl eigene Standorte als auch Partnerkapazitäten. Die Wertschöpfung entsteht durch Netzwerkdichte, optimierte Routenplanung, Bündelung von Frachtvolumina, hohe Zuverlässigkeit sowie digitale Transparenz entlang der Lieferkette. Zentrale Ertragsquellen sind Frachtgebühren, Kontraktlogistik-Dienstleistungen, Mehrwertservices wie Zollabwicklung und Distribution sowie integrierte Supply-Chain-Lösungen. Mainfreight agiert als Intermediär zwischen Verladern, Reedereien, Airlines und Landverkehrsunternehmen und strebt dabei eine hohe Service- und Differenzierungsqualität gegenüber reinen Preiswettbewerbern an.

Mission und Unternehmenskultur

Die Mission von Mainfreight lässt sich auf den Aufbau eines langfristig orientierten, globalen Logistiknetzwerks mit starkem Kundenfokus und eigenständiger Unternehmenskultur verdichten. Das Unternehmen verfolgt einen hundertjährigen Zeithorizont und betont die nachhaltige Entwicklung des Geschäfts vor kurzfristiger Gewinnmaximierung. Kennzeichnend ist eine ausgeprägte, häufig als "familienähnlich" beschriebene Kultur mit Fokus auf Eigenverantwortung, flachen Hierarchien und langfristiger Mitarbeiterbindung. Die Mission beinhaltet, durch konsistente Servicequalität, operative Disziplin und hohe Verlässlichkeit ein bevorzugter Partner für komplexe Lieferketten zu sein. Dabei legt Mainfreight Wert auf Transparenz gegenüber Kunden und Mitarbeitern sowie auf eine kontinuierliche Verbesserung der operativen Prozesse. Die Kultur ist stark performanceorientiert, gleichzeitig aber durch Loyalität und Identifikation mit der Marke gekennzeichnet, was im Logistiksektor ein wichtiges Differenzierungsmerkmal darstellt.

Produkte und Dienstleistungen

Mainfreight bietet ein breites Spektrum an Logistikdienstleistungen, die entlang der gesamten Supply-Chain ansetzen. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Landverkehr (Domestic Transport): Stückgut, Teil- und Komplettladungen, palettierte Sendungen, nationale und regionale Verteilnetze, inklusive zeitkritischer Zustellungen.
  • Luftfracht: Internationale Lufttransporte mit door-to-door-Services, Konsolidierungslösungen, Expressoptionen und temperaturgeführten Sendungen in ausgewählten Segmenten.
  • Seefracht: Containerverschiffung (FCL/LCL), Konsolidierung, Projektlogistik und intermodale Lösungen mit Vor- und Nachlauf im Hafen- und Hinterlandbereich.
  • Warehousing und Kontraktlogistik: Lagerhaltung, Kommissionierung, Verpackung, Value-Added Services, Retourenlogistik sowie E-Commerce-Fulfillment.
  • Supply-Chain-Management: Integrierte End-to-End-Lösungen mit IT-gestützter Sendungsverfolgung, Bestandsmanagement, Netzwerkoptimierung und Schnittstellen zu Kundensystemen.
Die Dienstleistungen richten sich an Branchen mit komplexen und häufig internationalen Lieferketten, darunter Konsumgüter, Industriekomponenten, Bau- und Verpackungsmaterialien, Automotive-Zulieferer und E-Commerce-Anbieter. Digitale Tools zur Sendungsverfolgung und zum Reporting ergänzen das Leistungsspektrum.

Geschäftsbereiche und Struktur

Die operative Struktur von Mainfreight gliedert sich im Wesentlichen in drei große Geschäftsbereiche, die regional über eigene Landesgesellschaften und Stationen gesteuert werden:
  • Domestic Transport: Nationale und regionale Transportnetze, hauptsächlich in Neuseeland, Australien, Europa und Nordamerika. Dieser Bereich bündelt Straßenverkehre, Verteilnetze und Sammelgutstrukturen.
  • Air & Ocean: Internationale Luft- und Seefrachtspedition mit globalen Trade-Lanes, Import- und Exportaktivitäten sowie Projekt- und Speziallogistik.
  • Warehousing / Logistics: Kontraktlogistik, Distributionszentren, E-Commerce-Fulfillment und Value-Added-Services in mehreren Ländern.
Diese Geschäftsbereiche sind eng integriert und werden in den Kernregionen durch eigene Niederlassungen gestützt. Die regionale Organisation – insbesondere in Neuseeland, Australien, Asien, Europa und Amerika – soll lokale Marktkenntnis mit zentralen Standards für Servicequalität und Unternehmenskultur verbinden. Die dezentrale Ergebnisverantwortung je Standort stärkt unternehmerisches Handeln vor Ort.

Alleinstellungsmerkmale

Im stark fragmentierten Logistikmarkt differenziert sich Mainfreight über mehrere Alleinstellungsmerkmale. Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus globalem Netzwerk und stark ausgeprägter, konsistenter Unternehmenskultur, die in allen Regionen betont wird. Die langfristige Ausrichtung, der Verzicht auf kurzfristige Managementrotation und der Fokus auf Eigenpersonal anstatt weitreichender Outsourcing-Modelle schaffen eine vergleichsweise stabile Servicequalität. Zudem setzt Mainfreight auf eine weitgehend einheitliche IT- und Prozesslandschaft, was Transparenz, Steuerbarkeit und Effizienz steigern kann. Das Unternehmen betont Servicezuverlässigkeit, Sendungstransparenz und den "one-stop-shop"-Ansatz für Kunden, die sowohl nationale Distribution als auch internationale Transporte und Lagerlogistik aus einer Hand beziehen wollen. Dieses integrierte Angebot unterscheidet Mainfreight von kleineren, stark spezialisierten Spediteuren und von reinen Preiswettbewerbern, die primär standardisierte Frachtabwicklung anbieten.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die Wettbewerbsposition von Mainfreight stützt sich auf mehrere strukturelle und kulturelle Burggräben. Ein wesentlicher Moat ergibt sich aus dem dichten physischen Netzwerk mit eigenen Standorten in Kernmärkten. Der Aufbau solcher Netze ist kapital-, zeit- und managementintensiv und führt zu Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber. Die starke Unternehmenskultur mit hoher Mitarbeiterbindung kann in einem personalintensiven Sektor wie der Logistik zu stabileren Kundenbeziehungen, geringerer Fluktuation und besserer Servicequalität führen. Diese Faktoren sind schwer imitierbar und entwickeln über Jahre einen kumulativen Vorteil. Hinzu kommen langjährige Kundenbeziehungen, die häufig in Form wiederkehrender Kontrakte oder Rahmenvereinbarungen bestehen und für eine gewisse Planbarkeit sorgen. Die integrierte IT-Infrastruktur und die Fähigkeit, multimodale Lösungen aus einer Hand zu koordinieren, schaffen einen weiteren Wettbewerbsvorteil gegenüber regionalen Nischenanbietern. In Summe entsteht ein Burggraben, der vor allem auf Netzwerkdichte, Unternehmenskultur, Prozesskompetenz und Kundenloyalität basiert.

Wettbewerbsumfeld

Mainfreight agiert in einem global hochkompetitiven Logistiksektor, in dem sowohl internationale Großkonzerne als auch mittelständische Spezialisten aktiv sind. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen große, diversifizierte Logistikkonzerne wie DHL Group, DB Schenker, Kuehne+Nagel, DSV oder CEVA Logistics, die ähnlich integrierte Transport- und Kontraktlogistiklösungen anbieten. Daneben konkurriert Mainfreight mit zahlreichen regionalen Spediteuren und Frachtführern, insbesondere im Bereich nationaler Landverkehre. In einzelnen Marktsegmenten bestehen Überschneidungen mit spezialisierten Nischenanbietern, etwa in der temperaturgeführten Logistik oder in bestimmten Industriezweigen. Der Wettbewerb ist geprägt durch Preisdruck, steigende Kundenanforderungen an Liefergeschwindigkeit, Transparenz und Nachhaltigkeit sowie eine zunehmende Digitalisierung der Supply-Chain. Mainfreight versucht sich in diesem Umfeld primär über Servicequalität, Verlässlichkeit und Kulturstärke zu differenzieren, nicht über aggressive Preisführerschaft.

Management und Strategie

Das Management von Mainfreight verfolgt eine klar langfristig ausgerichtete Wachstumsstrategie, die organische Expansion, selektive Akquisitionen und die konsequente Pflege der Unternehmenskultur kombiniert. Traditionell wird großer Wert auf interne Beförderung, Kontinuität im Führungsteam und langjährige Erfahrung im Unternehmen gelegt. Dieser Ansatz soll sicherstellen, dass die kulturellen Grundprinzipien auch bei geografischer Expansion erhalten bleiben. Strategische Schwerpunkte sind der Ausbau des internationalen Netzwerks in Europa, Asien und Nordamerika, die Vertiefung von Warehousing- und Kontraktlogistiklösungen sowie die Digitalisierung der operativen Prozesse. Das Management betont eine konservative Finanzpolitik, hohe operative Disziplin und vorsichtige Expansion, um Wachstum mit Stabilität zu verbinden. Für konservative Anleger ist insbesondere der Fokus auf langfristige Wertschaffung, die betonte Mitarbeiter- und Kundenorientierung sowie die Vermeidung radikaler, kurzfristiger Strategiewechsel von Bedeutung.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Logistikbranche ist ein zyklischer, aber strukturell wachsender Sektor, der eng mit globalem Handel, Industrieproduktion und Konsumausgaben verknüpft ist. Langfristige Wachstumstreiber sind Globalisierung, E-Commerce, Just-in-Time-Produktion und komplexere, internationale Lieferketten. Kurz- bis mittelfristig ist die Branche anfällig für Konjunkturschwankungen, geopolitische Störungen, Kapazitätsengpässe in See- und Luftfracht sowie regulatorische Veränderungen, etwa im Bereich Emissionen und Arbeitsrecht. Regional ist Mainfreight besonders stark in Neuseeland und Australien verankert, wo das Unternehmen historisch gewachsen ist und über etablierte Netzwerke verfügt. In Europa und Nordamerika befindet es sich in einem Ausbau- und Konsolidierungsprozess, der zusätzliche Marktchancen, aber auch intensiven Wettbewerb mit etablierten Spediteuren mit sich bringt. In Asien profitiert das Unternehmen von der Nähe zu globalen Produktionszentren, ist dort aber dem starken Wettbewerbs- und Preisdruck durch internationale und lokale Anbieter ausgesetzt. Währungsbewegungen, unterschiedliche Regulierung sowie infrastrukturelle Unterschiede prägen das regionale Risikoprofil.

Unternehmensgeschichte

Mainfreight wurde Ende der 1970er Jahre in Neuseeland gegründet, zunächst mit Fokus auf nationale Transportdienstleistungen. Das Unternehmen entwickelte sich in einem deregulierten Marktumfeld, in dem sich private Spediteure gegenüber staatlich dominierten Strukturen etablierten. In den folgenden Jahrzehnten erfolgte eine schrittweise Diversifikation in Richtung internationale Luft- und Seefracht sowie Kontraktlogistik. Durch organisches Wachstum und gezielte Übernahmen konnte Mainfreight seine Präsenz in Australien, Asien, Europa und Nordamerika sukzessive ausbauen. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von einer konsequent beibehaltenen Identität, die Kultur, Mitarbeiterbeteiligung und Serviceorientierung in den Vordergrund stellt. Parallel zur geografischen Expansion entwickelte sich Mainfreight von einem nationalen Transportdienstleister zu einem globalen Logistiknetzwerk mit multimodalen Services. Diese evolutionäre Entwicklung, kombiniert mit einem langfristigen Zeithorizont, hat das Profil des Unternehmens als eigenständigen, kulturstarken Akteur im internationalen Speditionsmarkt geschärft.

Sonstige Besonderheiten

Zu den Besonderheiten von Mainfreight zählt ein stark betonter interner Zusammenhalt, der sich in der Gestaltung der Standorte, in Ritualen und in der Kommunikation widerspiegelt. Häufig arbeiten Management und operative Mitarbeitende eng zusammen, was die Feedbackschleifen verkürzt und Entscheidungen beschleunigt. Das Unternehmen setzt traditionell auf eigenentwickelte Prozesse und vermeidet übermäßige Abhängigkeit von externen Beratern und kurzfristigen Trends. Zudem legt Mainfreight Wert auf eine transparente Darstellung der operativen Leistungsfähigkeit je Region und Geschäftsbereich, was für Analysten und institutionelle Investoren die Einschätzung der Geschäftsqualität erleichtern kann. In den letzten Jahren gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf Emissionsreduktion, Flottenmodernisierung und energieeffiziente Lagerstandorte. Obwohl der Logistiksektor strukturell CO₂-intensiv ist, versucht Mainfreight, Effizienzsteigerungen und bessere Auslastung als Hebel für eine graduelle Verbesserung der Umweltbilanz zu nutzen.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei Mainfreight mehrere potenzielle Chancen. Das Geschäftsmodell ist in einem essenziellen Infrastruktursektor verankert: Güterverkehr und Logistik werden langfristig benötigt, auch wenn Volumina zyklisch schwanken. Die unternehmensweite Kultur, der langfristige Managementansatz und die starke Marktposition in Neuseeland und Australien können zu vergleichsweise stabilen Kundenbeziehungen und wiederkehrenden Cashflows beitragen. Die anhaltende Internationalisierung, insbesondere in Europa und Nordamerika, eröffnet zusätzliche Wachstumspfade, wenn es gelingt, Marktanteile in Wettbewerbsmärkten zu gewinnen und Skaleneffekte zu realisieren. Der Trend zu Outsourcing von Logistikfunktionen und der Bedarf an integrierten End-to-End-Lösungen unterstützen strukturell das Geschäftsmodell. Darüber hinaus kann eine disziplinierte Kapitalallokation und der Fokus auf organisches Wachstum die Wahrscheinlichkeit von überteuerten Akquisitionen reduzieren, was aus konservativer Sicht positiv zu werten ist.

Risiken für konservative Anleger

Gleichzeitig bestehen für konservative Investoren relevante Risiken. Die Logistikbranche ist stark konjunkturabhängig; eine Rezession oder deutliche Abschwächung des Welthandels kann Transportvolumina, Margen und Auslastung belasten. Der intensive Wettbewerb, gerade durch große globale Logistikkonzerne und agile regionale Anbieter, erhöht den Preisdruck und kann die Verhandlungsmacht gegenüber Kunden und Frachtführern einschränken. Regulatorische Risiken – etwa strengere Emissionsvorgaben, Änderungen im Arbeitsrecht oder Infrastrukturabgaben – können die Kostenbasis erhöhen. Die geografische Expansion in neue Märkte birgt Integrations- und Ausführungsrisiken, insbesondere wenn Unternehmenskultur und operative Standards nicht nahtlos übertragen werden. Währungsrisiken durch Umsätze und Kosten in verschiedenen Regionen sowie potenzielle Störungen in globalen Lieferketten, etwa durch geopolitische Spannungen oder Naturereignisse, können die Ergebnisvolatilität erhöhen. Aus Sicht eines konservativen Anlegers bleibt zudem zu beachten, dass der Sektor strukturell keine extrem hohen Margen zulässt und Effizienz, Netzwerkkapazität und Kapazitätsmanagement entscheidend für die langfristige Wertentwicklung sind. Eine Investitionsentscheidung sollte daher die spezifische Risikotoleranz, Diversifikationsziele im Portfolio und die zyklische Natur des Logistiksektors sorgfältig berücksichtigen, ohne sich allein auf historische Entwicklung oder Markenstärke zu stützen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 32,80 € / 33,80 €
Spread +3,05%
Schluss Vortag 32,80 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 32,80 €
Tageshoch 32,80 €
52W-Tief 26,40 €
52W-Hoch 38,00 €
Jahrestief 26,40 €
Jahreshoch 34,40 €

Community: Diskussion zur Mainfreight Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Mainfreight wird in den Beiträgen als etablierter, internationaler Logistikkonzern dargestellt, der Transport, Warehousing und Air-&-Ocean-Dienstleistungen kombiniert, mit rund 330 Niederlassungen, einem langfristigen Kultur- und Wachstumsfokus sowie soliden Bilanzkennzahlen bis zum Geschäftsjahr 2024/25.
  • Gleichzeitig wird auf operative Schwächen und Bewertung hingewiesen: Das erste Halbjahr 2025/26 zeigte geringeres Umsatz‑/Gewinnwachstum, Probleme in den Americas sowie Margendruck in Asien und Europa, die FY2026-Zahlen sind noch ausstehend (Veröffentlichung angekündigt für 28. Mai 2026), und die Aktie wird trotz der Delle mit einer impliziten Prämie bewertet, sodass der Hauptautor sie kurzfristig nur als mittelattraktiv mit bewusst konservativen Kurszielen einstuft.
  • Kleinere Forenbeiträge spiegeln gemischtes Anlegerinteresse wider (Watchlists, verpasste Kaufgelegenheiten), nennen Dividendenrenditen von etwa 2–4% sowie Bedenken zu Quellensteuer und Handelsliquidität und verweisen auf zusätzliche Informationsquellen wie Jahresberichte, Q&A-Videos und Finanzterminals.
Hinweis
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Mainfreight Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. -
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -
Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -

Dividenden Historie

Datum Dividende
11.12.2025 1,00 NZD
10.07.2025 1,21 NZD
12.12.2024 0,85 NZD
11.07.2024 0,87 NZD
12.07.2023 0,15 NZD
08.12.2022 0,85 NZD
14.07.2022 0,87 NZD
09.12.2021 0,55 NZD
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Mainfreight Termine

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Mainfreight Aktie: Übersicht Handelsplätze

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Zeit
Frankfurt 32,80 0 %
32,80 € 01.06.26
Stuttgart 32,80 +0,61%
32,60 € 08:18
L&S RT 33,30 +0,60%
33,10 € 09:07
Nasdaq OTC Other 40,99 $ +10,54%
37,08 $ 05.12.25
Gettex 32,80 0 %
32,80 € 08:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
02.06.26 32,80 0
01.06.26 32,80 0
29.05.26 33,80 12.220
28.05.26 31,80 1.570
27.05.26 29,40 0
26.05.26 28,60 0
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 28,60 € +14,69%
1 Monat 29,40 € +11,56%
6 Monate 33,60 € -2,38%
1 Jahr 36,80 € -10,87%
5 Jahre 44,40 € -26,13%

Unternehmensprofil Mainfreight

Mainfreight ist ein global agierender Anbieter integrierter Logistiklösungen mit Sitz in Neuseeland und operativer Präsenz in Australien, Asien, Europa und Nordamerika. Das Unternehmen fokussiert sich auf ganzheitliche Transport- und Kontraktlogistik mit einem stark ausgeprägten Netzwerkansatz. Im Zentrum stehen langfristige Kundenbeziehungen, hohe Servicequalität und die vertikale Integration entlang der Supply-Chain. Mainfreight adressiert primär Unternehmenskunden im Industrie-, Konsumgüter-, Handels- und E-Commerce-Segment und positioniert sich als vollintegrierter Logistikdienstleister mit door-to-door-Lösungen. Für Investoren ist das Unternehmen vor allem als qualitativ ausgerichteter Nischenchampion im Speditions- und Logistiksektor relevant, der organisches Wachstum, Eigenkultur und operative Exzellenz betont.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Mainfreight basiert auf der Bündelung verschiedener Logistikdienstleistungen in einem weltweiten Netzwerk, das Landverkehr, Luftfracht, Seefracht und Warehousing miteinander verzahnt. Als Asset-light geprägter Spediteur mit eigenentwickelter operativer Infrastruktur nutzt Mainfreight sowohl eigene Standorte als auch Partnerkapazitäten. Die Wertschöpfung entsteht durch Netzwerkdichte, optimierte Routenplanung, Bündelung von Frachtvolumina, hohe Zuverlässigkeit sowie digitale Transparenz entlang der Lieferkette. Zentrale Ertragsquellen sind Frachtgebühren, Kontraktlogistik-Dienstleistungen, Mehrwertservices wie Zollabwicklung und Distribution sowie integrierte Supply-Chain-Lösungen. Mainfreight agiert als Intermediär zwischen Verladern, Reedereien, Airlines und Landverkehrsunternehmen und strebt dabei eine hohe Service- und Differenzierungsqualität gegenüber reinen Preiswettbewerbern an.

Mission und Unternehmenskultur

Die Mission von Mainfreight lässt sich auf den Aufbau eines langfristig orientierten, globalen Logistiknetzwerks mit starkem Kundenfokus und eigenständiger Unternehmenskultur verdichten. Das Unternehmen verfolgt einen hundertjährigen Zeithorizont und betont die nachhaltige Entwicklung des Geschäfts vor kurzfristiger Gewinnmaximierung. Kennzeichnend ist eine ausgeprägte, häufig als "familienähnlich" beschriebene Kultur mit Fokus auf Eigenverantwortung, flachen Hierarchien und langfristiger Mitarbeiterbindung. Die Mission beinhaltet, durch konsistente Servicequalität, operative Disziplin und hohe Verlässlichkeit ein bevorzugter Partner für komplexe Lieferketten zu sein. Dabei legt Mainfreight Wert auf Transparenz gegenüber Kunden und Mitarbeitern sowie auf eine kontinuierliche Verbesserung der operativen Prozesse. Die Kultur ist stark performanceorientiert, gleichzeitig aber durch Loyalität und Identifikation mit der Marke gekennzeichnet, was im Logistiksektor ein wichtiges Differenzierungsmerkmal darstellt.

Produkte und Dienstleistungen

Mainfreight bietet ein breites Spektrum an Logistikdienstleistungen, die entlang der gesamten Supply-Chain ansetzen. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Landverkehr (Domestic Transport): Stückgut, Teil- und Komplettladungen, palettierte Sendungen, nationale und regionale Verteilnetze, inklusive zeitkritischer Zustellungen.
  • Luftfracht: Internationale Lufttransporte mit door-to-door-Services, Konsolidierungslösungen, Expressoptionen und temperaturgeführten Sendungen in ausgewählten Segmenten.
  • Seefracht: Containerverschiffung (FCL/LCL), Konsolidierung, Projektlogistik und intermodale Lösungen mit Vor- und Nachlauf im Hafen- und Hinterlandbereich.
  • Warehousing und Kontraktlogistik: Lagerhaltung, Kommissionierung, Verpackung, Value-Added Services, Retourenlogistik sowie E-Commerce-Fulfillment.
  • Supply-Chain-Management: Integrierte End-to-End-Lösungen mit IT-gestützter Sendungsverfolgung, Bestandsmanagement, Netzwerkoptimierung und Schnittstellen zu Kundensystemen.
Die Dienstleistungen richten sich an Branchen mit komplexen und häufig internationalen Lieferketten, darunter Konsumgüter, Industriekomponenten, Bau- und Verpackungsmaterialien, Automotive-Zulieferer und E-Commerce-Anbieter. Digitale Tools zur Sendungsverfolgung und zum Reporting ergänzen das Leistungsspektrum.

Geschäftsbereiche und Struktur

Die operative Struktur von Mainfreight gliedert sich im Wesentlichen in drei große Geschäftsbereiche, die regional über eigene Landesgesellschaften und Stationen gesteuert werden:
  • Domestic Transport: Nationale und regionale Transportnetze, hauptsächlich in Neuseeland, Australien, Europa und Nordamerika. Dieser Bereich bündelt Straßenverkehre, Verteilnetze und Sammelgutstrukturen.
  • Air & Ocean: Internationale Luft- und Seefrachtspedition mit globalen Trade-Lanes, Import- und Exportaktivitäten sowie Projekt- und Speziallogistik.
  • Warehousing / Logistics: Kontraktlogistik, Distributionszentren, E-Commerce-Fulfillment und Value-Added-Services in mehreren Ländern.
Diese Geschäftsbereiche sind eng integriert und werden in den Kernregionen durch eigene Niederlassungen gestützt. Die regionale Organisation – insbesondere in Neuseeland, Australien, Asien, Europa und Amerika – soll lokale Marktkenntnis mit zentralen Standards für Servicequalität und Unternehmenskultur verbinden. Die dezentrale Ergebnisverantwortung je Standort stärkt unternehmerisches Handeln vor Ort.

Alleinstellungsmerkmale

Im stark fragmentierten Logistikmarkt differenziert sich Mainfreight über mehrere Alleinstellungsmerkmale. Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus globalem Netzwerk und stark ausgeprägter, konsistenter Unternehmenskultur, die in allen Regionen betont wird. Die langfristige Ausrichtung, der Verzicht auf kurzfristige Managementrotation und der Fokus auf Eigenpersonal anstatt weitreichender Outsourcing-Modelle schaffen eine vergleichsweise stabile Servicequalität. Zudem setzt Mainfreight auf eine weitgehend einheitliche IT- und Prozesslandschaft, was Transparenz, Steuerbarkeit und Effizienz steigern kann. Das Unternehmen betont Servicezuverlässigkeit, Sendungstransparenz und den "one-stop-shop"-Ansatz für Kunden, die sowohl nationale Distribution als auch internationale Transporte und Lagerlogistik aus einer Hand beziehen wollen. Dieses integrierte Angebot unterscheidet Mainfreight von kleineren, stark spezialisierten Spediteuren und von reinen Preiswettbewerbern, die primär standardisierte Frachtabwicklung anbieten.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die Wettbewerbsposition von Mainfreight stützt sich auf mehrere strukturelle und kulturelle Burggräben. Ein wesentlicher Moat ergibt sich aus dem dichten physischen Netzwerk mit eigenen Standorten in Kernmärkten. Der Aufbau solcher Netze ist kapital-, zeit- und managementintensiv und führt zu Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber. Die starke Unternehmenskultur mit hoher Mitarbeiterbindung kann in einem personalintensiven Sektor wie der Logistik zu stabileren Kundenbeziehungen, geringerer Fluktuation und besserer Servicequalität führen. Diese Faktoren sind schwer imitierbar und entwickeln über Jahre einen kumulativen Vorteil. Hinzu kommen langjährige Kundenbeziehungen, die häufig in Form wiederkehrender Kontrakte oder Rahmenvereinbarungen bestehen und für eine gewisse Planbarkeit sorgen. Die integrierte IT-Infrastruktur und die Fähigkeit, multimodale Lösungen aus einer Hand zu koordinieren, schaffen einen weiteren Wettbewerbsvorteil gegenüber regionalen Nischenanbietern. In Summe entsteht ein Burggraben, der vor allem auf Netzwerkdichte, Unternehmenskultur, Prozesskompetenz und Kundenloyalität basiert.

Wettbewerbsumfeld

Mainfreight agiert in einem global hochkompetitiven Logistiksektor, in dem sowohl internationale Großkonzerne als auch mittelständische Spezialisten aktiv sind. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen große, diversifizierte Logistikkonzerne wie DHL Group, DB Schenker, Kuehne+Nagel, DSV oder CEVA Logistics, die ähnlich integrierte Transport- und Kontraktlogistiklösungen anbieten. Daneben konkurriert Mainfreight mit zahlreichen regionalen Spediteuren und Frachtführern, insbesondere im Bereich nationaler Landverkehre. In einzelnen Marktsegmenten bestehen Überschneidungen mit spezialisierten Nischenanbietern, etwa in der temperaturgeführten Logistik oder in bestimmten Industriezweigen. Der Wettbewerb ist geprägt durch Preisdruck, steigende Kundenanforderungen an Liefergeschwindigkeit, Transparenz und Nachhaltigkeit sowie eine zunehmende Digitalisierung der Supply-Chain. Mainfreight versucht sich in diesem Umfeld primär über Servicequalität, Verlässlichkeit und Kulturstärke zu differenzieren, nicht über aggressive Preisführerschaft.

Management und Strategie

Das Management von Mainfreight verfolgt eine klar langfristig ausgerichtete Wachstumsstrategie, die organische Expansion, selektive Akquisitionen und die konsequente Pflege der Unternehmenskultur kombiniert. Traditionell wird großer Wert auf interne Beförderung, Kontinuität im Führungsteam und langjährige Erfahrung im Unternehmen gelegt. Dieser Ansatz soll sicherstellen, dass die kulturellen Grundprinzipien auch bei geografischer Expansion erhalten bleiben. Strategische Schwerpunkte sind der Ausbau des internationalen Netzwerks in Europa, Asien und Nordamerika, die Vertiefung von Warehousing- und Kontraktlogistiklösungen sowie die Digitalisierung der operativen Prozesse. Das Management betont eine konservative Finanzpolitik, hohe operative Disziplin und vorsichtige Expansion, um Wachstum mit Stabilität zu verbinden. Für konservative Anleger ist insbesondere der Fokus auf langfristige Wertschaffung, die betonte Mitarbeiter- und Kundenorientierung sowie die Vermeidung radikaler, kurzfristiger Strategiewechsel von Bedeutung.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Logistikbranche ist ein zyklischer, aber strukturell wachsender Sektor, der eng mit globalem Handel, Industrieproduktion und Konsumausgaben verknüpft ist. Langfristige Wachstumstreiber sind Globalisierung, E-Commerce, Just-in-Time-Produktion und komplexere, internationale Lieferketten. Kurz- bis mittelfristig ist die Branche anfällig für Konjunkturschwankungen, geopolitische Störungen, Kapazitätsengpässe in See- und Luftfracht sowie regulatorische Veränderungen, etwa im Bereich Emissionen und Arbeitsrecht. Regional ist Mainfreight besonders stark in Neuseeland und Australien verankert, wo das Unternehmen historisch gewachsen ist und über etablierte Netzwerke verfügt. In Europa und Nordamerika befindet es sich in einem Ausbau- und Konsolidierungsprozess, der zusätzliche Marktchancen, aber auch intensiven Wettbewerb mit etablierten Spediteuren mit sich bringt. In Asien profitiert das Unternehmen von der Nähe zu globalen Produktionszentren, ist dort aber dem starken Wettbewerbs- und Preisdruck durch internationale und lokale Anbieter ausgesetzt. Währungsbewegungen, unterschiedliche Regulierung sowie infrastrukturelle Unterschiede prägen das regionale Risikoprofil.

Unternehmensgeschichte

Mainfreight wurde Ende der 1970er Jahre in Neuseeland gegründet, zunächst mit Fokus auf nationale Transportdienstleistungen. Das Unternehmen entwickelte sich in einem deregulierten Marktumfeld, in dem sich private Spediteure gegenüber staatlich dominierten Strukturen etablierten. In den folgenden Jahrzehnten erfolgte eine schrittweise Diversifikation in Richtung internationale Luft- und Seefracht sowie Kontraktlogistik. Durch organisches Wachstum und gezielte Übernahmen konnte Mainfreight seine Präsenz in Australien, Asien, Europa und Nordamerika sukzessive ausbauen. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von einer konsequent beibehaltenen Identität, die Kultur, Mitarbeiterbeteiligung und Serviceorientierung in den Vordergrund stellt. Parallel zur geografischen Expansion entwickelte sich Mainfreight von einem nationalen Transportdienstleister zu einem globalen Logistiknetzwerk mit multimodalen Services. Diese evolutionäre Entwicklung, kombiniert mit einem langfristigen Zeithorizont, hat das Profil des Unternehmens als eigenständigen, kulturstarken Akteur im internationalen Speditionsmarkt geschärft.

Sonstige Besonderheiten

Zu den Besonderheiten von Mainfreight zählt ein stark betonter interner Zusammenhalt, der sich in der Gestaltung der Standorte, in Ritualen und in der Kommunikation widerspiegelt. Häufig arbeiten Management und operative Mitarbeitende eng zusammen, was die Feedbackschleifen verkürzt und Entscheidungen beschleunigt. Das Unternehmen setzt traditionell auf eigenentwickelte Prozesse und vermeidet übermäßige Abhängigkeit von externen Beratern und kurzfristigen Trends. Zudem legt Mainfreight Wert auf eine transparente Darstellung der operativen Leistungsfähigkeit je Region und Geschäftsbereich, was für Analysten und institutionelle Investoren die Einschätzung der Geschäftsqualität erleichtern kann. In den letzten Jahren gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf Emissionsreduktion, Flottenmodernisierung und energieeffiziente Lagerstandorte. Obwohl der Logistiksektor strukturell CO₂-intensiv ist, versucht Mainfreight, Effizienzsteigerungen und bessere Auslastung als Hebel für eine graduelle Verbesserung der Umweltbilanz zu nutzen.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei Mainfreight mehrere potenzielle Chancen. Das Geschäftsmodell ist in einem essenziellen Infrastruktursektor verankert: Güterverkehr und Logistik werden langfristig benötigt, auch wenn Volumina zyklisch schwanken. Die unternehmensweite Kultur, der langfristige Managementansatz und die starke Marktposition in Neuseeland und Australien können zu vergleichsweise stabilen Kundenbeziehungen und wiederkehrenden Cashflows beitragen. Die anhaltende Internationalisierung, insbesondere in Europa und Nordamerika, eröffnet zusätzliche Wachstumspfade, wenn es gelingt, Marktanteile in Wettbewerbsmärkten zu gewinnen und Skaleneffekte zu realisieren. Der Trend zu Outsourcing von Logistikfunktionen und der Bedarf an integrierten End-to-End-Lösungen unterstützen strukturell das Geschäftsmodell. Darüber hinaus kann eine disziplinierte Kapitalallokation und der Fokus auf organisches Wachstum die Wahrscheinlichkeit von überteuerten Akquisitionen reduzieren, was aus konservativer Sicht positiv zu werten ist.

Risiken für konservative Anleger

Gleichzeitig bestehen für konservative Investoren relevante Risiken. Die Logistikbranche ist stark konjunkturabhängig; eine Rezession oder deutliche Abschwächung des Welthandels kann Transportvolumina, Margen und Auslastung belasten. Der intensive Wettbewerb, gerade durch große globale Logistikkonzerne und agile regionale Anbieter, erhöht den Preisdruck und kann die Verhandlungsmacht gegenüber Kunden und Frachtführern einschränken. Regulatorische Risiken – etwa strengere Emissionsvorgaben, Änderungen im Arbeitsrecht oder Infrastrukturabgaben – können die Kostenbasis erhöhen. Die geografische Expansion in neue Märkte birgt Integrations- und Ausführungsrisiken, insbesondere wenn Unternehmenskultur und operative Standards nicht nahtlos übertragen werden. Währungsrisiken durch Umsätze und Kosten in verschiedenen Regionen sowie potenzielle Störungen in globalen Lieferketten, etwa durch geopolitische Spannungen oder Naturereignisse, können die Ergebnisvolatilität erhöhen. Aus Sicht eines konservativen Anlegers bleibt zudem zu beachten, dass der Sektor strukturell keine extrem hohen Margen zulässt und Effizienz, Netzwerkkapazität und Kapazitätsmanagement entscheidend für die langfristige Wertentwicklung sind. Eine Investitionsentscheidung sollte daher die spezifische Risikotoleranz, Diversifikationsziele im Portfolio und die zyklische Natur des Logistiksektors sorgfältig berücksichtigen, ohne sich allein auf historische Entwicklung oder Markenstärke zu stützen.
Stand: April 2026
Hinweis

Mainfreight Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Mainfreight Kursziel 2026

  • Die Mainfreight Kurs Performance für 2026 liegt bei -4,65%.

Stammdaten

Streubesitz 58,80%
Land Neuseeland
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+41,20% Weitere
+58,80% Streubesitz

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NZMFTE0001S9 - Mainfreight Limited

Stand 13.4.2026 ist Mainfreight für mich ein sehr gutes Unternehmen, aber nur eine mittelattraktive Aktie. Der wichtige Punkt zuerst: Das Geschäftsjahr 2025/26 ist per 31. März 2026 zwar beendet, die Jahreszahlen liegen am 13. April 2026 aber noch nicht vor; Mainfreight selbst hat die Veröffentlichung für den 28. Mai 2026 angekündigt. Die belastbaren Zahlenbasis sind deshalb das Geschäftsjahr 2024/25 und das Halbjahr bis 30. September 2025. An der NZX notiert die Aktie bei NZ$59,605, die Marktkapitalisierung liegt bei rund NZ$6,0 Mrd., das ausgewiesene KGV bei 23,7 und die Bruttodividendenrendite bei knapp 4,0 Prozent. (NZX)

Mainfreight ist 1978 in Auckland gestartet, ging 1996 an die Börse, baute 1984 das erste Air-&-Ocean-Geschäft auf, expandierte ab 1989 nach Australien, wurde 1999 mit Zukäufen in Asien und den USA international, vollzog 2007 die vollständige Asien-Integration und erweiterte 2011 mit der Übernahme der Wim-Bosman-Gruppe das europäische Netz. Heute ist das Unternehmen in 27 Ländern aktiv; offiziell spricht Mainfreight aktuell von 333 Niederlassungen und 10.984 Mitarbeitenden, die Historienseite nennt für 2025 bereits 330+ Niederlassungen und über 11.000 Teammitglieder. Das ist kein kleiner regionaler Frachtspediteur mehr, sondern ein globaler Mittelständler mit ernstzunehmender Netzwerkkraft. (Mainfreight)

Das Geschäftsmodell gefällt mir. Mainfreight verbindet drei Felder, die sich gegenseitig stützen: Transport im Inland, Warehousing und internationales Air-&-Ocean-Geschäft. Genau diese Kombination macht das Unternehmen robuster als reine Spediteure, weil es mehr Berührungspunkte mit dem Kunden hat und näher an dessen kompletter Lieferkette sitzt. Im Halbjahr 2025/26 kamen NZ$1,19 Mrd. Umsatz aus Transport, NZ$438 Mio. aus Warehousing und NZ$980 Mio. aus Air & Ocean; die Lagerfläche lag bei 1,116 Mio. Quadratmetern. Dazu kommt eine auffällig langfristige Kultur mit interner Talententwicklung und einer offen formulierten „100-year vision“. Das klingt weich, ist bei Mainfreight aber ein echter Teil des Systems und meiner Einschätzung nach einer der Gründe, warum die Firma seit Jahren überdurchschnittlich performt. (Mainfreight)

Fundamental war 2024/25 ordentlich, aber nicht glänzend. Der Umsatz stieg auf NZ$5,24 Mrd., das Ergebnis vor Steuern lag bei NZ$383,6 Mio., der Nettogewinn bei NZ$274,3 Mio., der operative Cashflow bei NZ$584 Mio. und zum Bilanzstichtag hatte Mainfreight sogar Nettofinanzmittel von NZ$14,4 Mio. statt Nettoschulden. Zugleich investierte der Konzern kräftig: Die Nettoinvestitionen beliefen sich auf NZ$234,5 Mio., und bis Ende 2027 sind weitere NZ$450 Mio. Kapitalausgaben geplant. Über fünf Jahre betrachtet bleibt das Bild stark: Der Umsatz stieg von FY2021 bis FY2025 von NZ$3,54 Mrd. auf NZ$5,24 Mrd., das entspricht rund 10,3 Prozent jährlichem Wachstum; die EPS legten von 186,81 auf 272,44 Cent zu, also um rund 9,9 Prozent pro Jahr. Die Eigenkapitalquote auf Basis der Net Tangible Assets lag 2025 bei 41,8 Prozent. Das ist für einen Logistiker ein solides Fundament.

Das Problem ist die Gegenwart. Im ersten Halbjahr 2025/26 stieg der Umsatz nur noch um 2,1 Prozent auf NZ$2,61 Mrd., während PBT um 18,3 Prozent auf NZ$131,7 Mio. und der Nettogewinn um 18,5 Prozent auf NZ$93,4 Mio. fielen. Australien hielt sich ordentlich, Neuseeland stabilisierte sich, Europa war margenschwach, Asien litt unter schwachen Seefrachtraten, und die Americas waren klar die Problemregion: Dort rutschte das Halbjahres-PBT auf minus US$2,3 Mio. Management und Präsentationstext sagen es ziemlich offen: Nordamerika braucht Zeit, CaroTrans war enttäuschend, zwei Lager waren schlecht ausgelastet, und zusätzliche Cross-Docks kosten erst einmal Geld. Gleichzeitig verwies Mainfreight zuletzt auch auf neue Belastungen durch US-Zollthemen sowie Störungen durch den Konflikt im Nahen Osten. Das ist kein struktureller Bruch, aber eben eine reale operative Delle. (Mainfreight)

Genau deshalb finde ich die Aktie auf dem aktuellen Niveau nicht billig. Die Börse bewertet Mainfreight trotz Gewinnschwäche mit rund 23,7-mal ausgewiesenem Gewinn, mit einem Kurs von etwa 3,46-mal NTA und mit einer impliziten Prämie für Qualität, Kultur und künftige Margenerholung. Das kann man bei Mainfreight grundsätzlich rechtfertigen. Aber man muss auch klar sagen: Rechnet man das schwächere Halbjahr 2025/26 grob auf ein ganzes Jahr hoch, landet man eher bei einer Gewinnspanne von ungefähr NZ$1,85 bis NZ$1,95 je Aktie; dann läge das implizite Vorwärts-KGV eher bei rund 31 bis 32. Für eine zyklische Logistikaktie ist das sportlich. Der Markt bezahlt hier also nicht die aktuelle Lage, sondern eine Rückkehr zu besseren Jahren. (NZX)

Meine Kursziele sind deshalb bewusst nüchtern. Für die nächsten 12 bis 24 Monate liegt mein Basisszenario bei rund NZ$64 je Aktie. Das unterstellt, dass Mainfreight nach dem schwachen FY2026 wieder auf normalisierte Gewinne von etwa NZ$2,65 bis NZ$2,70 je Aktie kommt und der Markt dafür weiter ungefähr das 24-fache bezahlt. Mein bear case liegt bei etwa NZ$50, falls die Americas länger schwach bleiben und die Margenerholung ausfällt. Mein bull case liegt bei etwa NZ$78, falls Nordamerika und Europa sauber hochlaufen und normalisierte EPS von rund NZ$3,00 wieder erreichbar werden. Für fünf Jahre halte ich bei intakter Kultur und vernünftiger Kapitaldisziplin eher einen Bereich von NZ$86 bis NZ$103 für plausibel; über zehn Jahre eher NZ$115 bis NZ$152. Für 15 Jahre ist vieles spekulativer, aber eine Bandbreite von grob NZ$150 bis über NZ$220 ist aus meiner Sicht nicht absurd, wenn Mainfreight seine internationale Verdichtung weiter durchzieht und die Renditen auf das investierte Kapital nicht verwässert. Das sind keine gesicherten Werte, sondern meine Bewertungsbandbreiten auf Basis der aktuellen Zahlenlage und eines normalisierten Gewinnpfads. (NZX)

Für die nächsten 5 bis 15 Jahre bleibe ich insgesamt positiv. Mainfreight hat echte Stärken: ein dichtes internationales Netz, eine ungewöhnlich starke Unternehmenskultur, hohe Kundennähe, solide Bilanzrelationen, ordentlichen Cashflow und die Bereitschaft, antizyklisch in Standorte und Infrastruktur zu investieren. Die Risiken sind ebenfalls klar: zyklische Frachtraten, geopolitische Verwerfungen, Zölle, operative Anlaufverluste in neuen Standorten und vor allem die Frage, ob die Americas irgendwann wirklich die Rendite liefern, die das Management seit Jahren anstrebt. Mein Fazit ist daher simpel: Mainfreight ist für mich eher ein Qualitäts-Compounder als eine klassische Schnäppchenaktie. Wer das Unternehmen langfristig besitzen will, kann das tun. Wer auf eine klare Unterbewertung hofft, bekommt sie auf dem aktuellen Kursniveau nicht.

Autor: ChatGPT

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Volto
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.. gab es eine gute Gelegenheit einzusteigen. Baue aber noch Cash auf. Daher habe ich nicht investieren können. Habe auch noch DSV auf der Watch. Da gab es auch eine prima Gelegenheit. Beim nächsten Mal schlage ich wahrscheinlich zu.
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MrTrillion3
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Q&A session mit dem Managing Director, Don Braid
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MrTrillion3
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Häufig gestellte Fragen zur Mainfreight Aktie und zum Mainfreight Kurs

Der aktuelle Kurs der Mainfreight Aktie liegt bei 32,80 €.

Für 1.000€ kann man sich 30,49 Mainfreight Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Mainfreight Aktie lautet MFGHF.

Die 1 Monats-Performance der Mainfreight Aktie beträgt aktuell 11,56%.

Die 1 Jahres-Performance der Mainfreight Aktie beträgt aktuell -10,87%.

Der Aktienkurs der Mainfreight Aktie liegt aktuell bei 32,80 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 11,56% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Mainfreight eine Wertentwicklung von 0,61% aus und über 6 Monate sind es -2,38%.

Das 52-Wochen-Hoch der Mainfreight Aktie liegt bei 38,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Mainfreight Aktie liegt bei 26,40 €.

Das Allzeithoch von Mainfreight liegt bei 58,50 €.

Das Allzeittief von Mainfreight liegt bei 26,40 €.

Die Volatilität der Mainfreight Aktie liegt derzeit bei 29,65%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Mainfreight in letzter Zeit schwankte.

Mainfreight hat seinen Hauptsitz in Neuseeland.

Ja, Mainfreight zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 11.12.2025 eine Dividende in Höhe von 1,00 NZD (0,50 €) gezahlt.

Zuletzt hat Mainfreight am 11.12.2025 eine Dividende in Höhe von 1,00 NZD (0,50 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Mainfreight wurde am 11.12.2025 in Höhe von 1,00 NZD (0,50 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 11.12.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,00 NZD (0,50 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.