- LEG Immobilien verzeichnete 3,3% Mietwachstum im Q1.
- Die Mieten sollen 2023 um 3,8 bis 4,0% steigen.
- Das Unternehmen plant den Verkauf von 5.000 Wohnungen.
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Im ersten Quartal wuchs die Nettokaltmiete im Jahresvergleich um 3,3 Prozent auf 237,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Düsseldorf mitteilte. Die Miete pro Quadratmeter auf vergleichbarer Fläche stieg von 6,90 auf 7,15 Euro. Im laufenden Jahr sollen die Mieten weiterhin um 3,8 bis 4,0 Prozent zulegen und damit stärker als 2025. Das hängt vor allem damit zusammen, dass LEG in diesem Jahr auch die Mieten im geförderten Bestand erhöhen kann. Mit rund 28.000 geförderten Einheiten - gut 15 Prozent der Bestände - gehört LEG zu den größten Anbietern von Sozialwohnungen in Deutschland.
2028 läuft für rund 16.000 Wohnungen die Bindungsfrist aus. Die bisher geförderten Mieten von im Schnitt 5,41 Euro je Quadratmeter sollen dann früheren Angaben zufolge an die Marktmieten im frei-finanzierten Bereich herangeführt werden. So könnten die Mieten in diesen Wohnungen 2028 um etwa 12 Prozent erhöht werden. Dies entspreche einem zusätzlichen Mietwachstum von etwa einem Prozentpunkt auf Ebene des Gesamtportfolios. LEG bleibt auch nach 2028 in ihren Kernregionen mit 11.400 Sozialwohnungen einer der größten Anbieter von gefördertem Wohnraum.
Die für das Unternehmen wesentliche Ergebniskennziffer AFFO (Mittelzufluss aus der operativen Tätigkeit bereinigt um aktivierte Investitionen) ging in den ersten drei Monaten bis Ende März jedoch um 5,9 Prozent auf 58,6 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen begründete dies mit Investitionen. Im laufenden Jahr peilt der Konzern weiterhin hier ein Ergebnis von 220 bis 240 Millionen Euro an - das wäre ein neuer Rekord.
Unter dem Strich ging das Periodenergebnis von 243,2 auf 79,2 Millionen Euro zurück. So hatte LEG im Vorjahr unter anderem noch deutlich mehr mit dem Verkauf von Immobilien erlöst.
Derweil kommt das Unternehmen beim Schuldenabbau gut voran. Bereits im laufenden Jahr soll das Verhältnis zwischen Nettofinanzverbindlichkeiten und dem Wert der Immobilien auf 45 Prozent sinken. Ende März 2026 ging der sogenannte LTV um 0,60 Prozentpunkte auf 46,2 Prozent zurück. Zum Schuldenabbau trägt auch der Verkauf von Wohnungen bei.
In den ersten drei Monaten hat das Unternehmen den Verkauf von rund 1.000 Wohnungen für rund 74 Millionen Euro abgewickelt oder vereinbart. Der Immobilienkonzern will noch 5.000 Wohneinheiten veräußern, darunter rund 1.400 Wohneinheiten in Ostdeutschland der ehemaligen Adler-Tochter. Ende 2025 gehörten dem Unternehmen gut 171.100 Wohnungen und damit 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr./mne/nas/jha/
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