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Ethereum fällt nach Burrys Crash Prognose

Ethereum rutscht ab, nachdem Crash-Prophet Michael Burry vor der überhitzten KI-Rallye warnt und Anleger nervös auf Inflationsdaten blicken.
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Ethereum-Münze
Quelle: - picture alliance / photothek.de | Thomas Trutschel
ETH/USD 2.284,400 ETH/USD (Ethereum / US-Dollar) Chart -2,37%
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Während Bitcoin am Dienstag vergleichsweise stabil bei 80.800 US-Dollar notierte, geriet insbesondere Ethereum deutlich unter Druck. Die zweitgrößte Kryptowährung verlor am Dienstagvormittag 2,1 Prozent auf 2.284 US-Dollar und entwickelte sich damit zum schwächsten Wert unter den zehn größten Krpyotwährungen nach Marktkapitalisierung.

Auslöser für die Risikoaversion ist eine Warnung des Investors Michael Burry. Der durch "The Big Short" bekannt gewordene Hedgefondsmanager sieht massive Überbewertungen im Technologiesektor und zieht Parallelen zu historischen Marktcrashs.

Michael Burry schlägt Alarm

In einem neuen Beitrag warnte Burry davor, dass sich die US-Technologiebörse gefährlich weit von fundamentalen Bewertungsmaßstäben entfernt habe. Besonders kritisch sieht er das Verhältnis zwischen Kursen und Gewinnen im Nasdaq-100-Index.

Nach Burrys Berechnungen wird der Nasdaq 100 derzeit mit dem 43-Fachen der Unternehmensgewinne gehandelt – deutlich über dem von ihm als fair bezeichneten Niveau von rund 30.

Im Zentrum seiner Kritik steht die Rallye im Halbleitersektor. Der Philadelphia Semiconductor Index ist seit Ende März um rund 70 Prozent gestiegen. Für Burry ist genau diese Entwicklung das Kernstück einer "parabolischen Übertreibung" im Technologiesektor.

Der Investor riet Marktteilnehmern dazu, Gewinne mitzunehmen und ihr Engagement im KI-Sektor zu reduzieren. Besonders alarmierend sei aus seiner Sicht, dass die Wall Street die Gewinnperspektiven vieler hoch bewerteter Technologieunternehmen massiv überschätze.

"Die Wall Street überschätzt die Gewinne unserer am schnellsten wachsenden und höchstbewerteten Unternehmen möglicherweise um mehr als 50 Prozent", schrieb Burry.

Inflationsdaten werden zum Härtetest für Krypto

Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf die anstehenden US-Inflationsdaten, die noch am Dienstag veröffentlicht werden sollen. Marktteilnehmer erhoffen sich Hinweise darauf, wie stark die jüngsten geopolitischen Spannungen bereits auf die Verbraucherpreise durchschlagen.

Die Zahlen könnten entscheidend für die weitere Zinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve werden. Ein höher als erwarteter Inflationswert würde die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen dämpfen und könnte vor allem Kryptowährungen belasten, die traditionell sensibler auf steigende Renditen und eine restriktivere Geldpolitik reagieren.

Autor: Ariva-Redaktion/pg 


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