Analyst Chetan Udeshi von JPMorgan wies in einer ersten Einschätzung darauf hin, dass die Aussagen von Lanxess zum ersten Quartal ein weitgehend unverändertes bereinigtes operatives Ergebnis implizierten im Vergleich zum Vorquartal. "Das bedeutet, es gibt keine sonst übliche Erholung", lautete sein Fazit. Die Nachfrage sei unverändert schwach und diese Quintessenz passe ins Bild, das schon andere Unternehmen der Branche gezeichnet hätten.
"Es gibt aktuell keine Anzeichen einer Nachfragebelebung", schrieb auch die DZ Bank in einer ersten Einschätzung des Ausblicks. Auf die Konsensschätzungen dürfte sich dies leicht negativ auswirken wie auch auf die Stimmung am Markt für die Aktien.
Der Kurs der Lanxess-Aktie war vom Jahrestief Mitte Januar in nur gut sieben Wochen um mehr als die Hälfte auf ein Jahreshoch Anfang März geklettert. Er hatte in dieser Phase sowohl den MDax der mittelgroßen Börsentitel als auch den europäischen Chemiesektor weit hinter sich gelassen. Diese überdurchschnittliche Entwicklung dürfte immer noch mitverantwortlich sein für die verschärfte Talfahrt am Donnerstag./bek/tih/jha/
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