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Attraktive Knock-Outs auf Kraft Heinz Company
Typ Hebel Bid / Ask WKN
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Alle Knock-Outs auf Kraft Heinz Company

Kraft Heinz Aktie

Aktie
WKN:  A14TU4 ISIN:  US5007541064 US-Symbol:  KHC Branche:  Nahrungsmittel Land:  USA
20,135 €
+0,065 €
+0,32%
09.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
24,19 Mrd. €
Streubesitz
11,62%
KGV
9,65
Dividende
0,40 $
Dividendenrendite
1,71%
neu: Nachhaltigkeits-Score
23 %
Index-Zuordnung
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Kraft Heinz Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Kraft Heinz Company zählt zu den weltweit größten börsennotierten Nahrungsmittel- und Getränkeherstellern mit Fokus auf verarbeitete Lebensmittel, Convenience-Produkte und Markenartikel im Massenmarkt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Chicago und Pittsburgh bündelt ein breites Portfolio ikonischer Marken im Bereich Ketchup, Saucen, Käse, Fertiggerichte, Snacks und Getränke. Kraft Heinz agiert als globaler Markenartikelkonzern mit starkem Schwerpunkt auf Nordamerika, nutzt aber zunehmend internationale Wachstumsmärkte, um seine Abhängigkeit vom reifen US-Lebensmittelmarkt zu reduzieren. Für institutionelle und private Anleger fungiert der Konzern als defensiver Value-Wert aus dem Sektor Konsumgüter/Nahrungsmittel, dessen Ertragsprofil stark von Markenstärke, Preissetzungsmacht und Effizienzprogrammen geprägt wird.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Kraft Heinz basiert auf der Entwicklung, Produktion, Vermarktung und dem weltweiten Vertrieb verarbeiteter Lebensmittel und Getränke im Markenartikelsegment. Der Konzern adressiert vor allem den Lebensmitteleinzelhandel, den Großhandel, Gastronomie- und Foodservice-Kunden sowie E-Commerce-Kanäle. Wertschöpfung entsteht entlang einer weitgehend integrierten Lieferkette von Rohwarenbeschaffung, Rezepturentwicklung und industrieller Fertigung bis hin zu Logistik, Category Management und Markenführung. Zentrale Ertragsquellen sind hohe Volumina standardisierter Produkte, Skaleneffekte in Produktion und Beschaffung sowie die Monetarisierung etablierter Marken durch Preiserhöhungen, Produktinnovationen und Sortimentsoptimierung. Der Konzern verfolgt einen Multi-Channel-Ansatz, bei dem traditionelle Supermärkte, Discounter, Convenience-Stores, Club-Stores, Online-Plattformen und Gastronomie parallel bedient werden. Wiederkehrende Nachfrage nach Gütern des täglichen Bedarfs stabilisiert die Cashflows und verleiht dem Geschäftsmodell einen defensiven Charakter.

Mission und Unternehmensausrichtung

Kraft Heinz formuliert seine Mission in der Ausrichtung, Konsumenten weltweit mit verlässlichen, erschwinglichen und geschmacklich konsistenten Markenprodukten zu versorgen, die den Alltag vereinfachen und Genuss mit Bequemlichkeit verbinden. Die Unternehmensstrategie kombiniert Effizienzorientierung mit einem stärkeren Fokus auf Markenaufbau, Produktqualität und Innovationspipeline. Nach einer Phase rigoroser Kostenprogramme betont das Management inzwischen Wachstumsinitiativen, Renaturierung von Marken und eine an Nachhaltigkeitszielen ausgerichtete Wertschöpfung. Dazu zählen Initiativen zu verantwortungsvoller Beschaffung, Reduktion von Verpackungsmaterial, Reformulierung von Rezepturen im Hinblick auf Gesundheitstrends sowie eine stärkere Verbraucherorientierung über Datenanalytik und Marktforschung. Die Mission verknüpft damit traditionelle Massenmarkt-Strategien mit moderner Markenführung und ESG-orientierter Unternehmenspolitik.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Kraft Heinz deckt eine breite Palette verarbeiteter Lebensmittel und Getränke ab, die in zahlreichen Ländern im Trockensortiment, im Kühl- und Tiefkühlregal vertreten sind. Wichtige Produktkategorien sind unter anderem:
  • Ketchup, Saucen, Dressings, Mayonnaise und würzende Aufstriche
  • Käse- und Milchprodukte, inklusive Schmelzkäse, Frischkäse und Käse-Snacks
  • Fertiggerichte, Tiefkühlgerichte, Pasta-Saucen, Suppen und Konserven
  • Snacks, Nussprodukte, Aufstriche, Kinderprodukte und Frühstücksartikel
  • Getränke, Pulvergetränke und ausgewählte Kühlgetränke
  • Foodservice-Sortimente für Gastronomie, Systemgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung
Der Vertrieb erfolgt primär als physisches Markengeschäft, ergänzt um Dienstleistungen wie Category Management, Regaloptimierung, Co-Marketing mit Handelspartnern und maßgeschneiderte Produktlösungen für professionelle Großkunden.

Business Units und Segmentstruktur

Kraft Heinz berichtet seine Aktivitäten im Wesentlichen nach geografischen Segmenten, wobei Nordamerika das Kernsegment bildet. Die operativen Einheiten lassen sich vereinfacht wie folgt charakterisieren:
  • Nordamerika: Umfasst die USA und Kanada mit Fokus auf etablierte Markenportfolios in den Bereichen Ketchup, Saucen, Käse, Fertiggerichte und Snacks. Der Großteil des Umsatzes wird hier erzielt, häufig über großvolumige Handels- und Foodservice-Kanäle.
  • International: Beinhaltet Europa, Lateinamerika, Asien-Pazifik und weitere Regionen. In diesen Märkten baut der Konzern seine Markenpräsenz in Kernkategorien aus und passt Rezepturen, Packungsgrößen und Preisarchitektur an lokale Präferenzen und Kaufkraft an.
Innerhalb dieser geografischen Struktur Bündeln Markenkategorien wie Taste Elevation (z.B. Saucen, Würzmittel), Fast Fresh Meals und Real Food Snacking interne Steuerungslogiken. Ziel ist eine stärkere Fokussierung auf wachstums- und margenstarke Kategorien sowie eine effizientere Ressourcenzuteilung.

Alleinstellungsmerkmale und Markenstärke

Die zentralen Alleinstellungsmerkmale von Kraft Heinz resultieren aus seiner ausgeprägten Markenstärke und der hohen Wiedererkennbarkeit ikonischer Produkte, allen voran Heinz Ketchup. Weltweit bekannte Marken schaffen in gesättigten Märkten Differenzierung gegenüber Handelsmarken und ermöglichen Preissetzungsspielräume. Eine jahrzehntelang aufgebaute Markenidentität sorgt für hohe Regaltreue und Verhandlungsmacht im Handel. Zusätzlich profitiert das Unternehmen von einer breiten Produktpalette über mehrere Warengruppen, was Cross-Selling-Potenziale und eine starke Präsenz in Schlüsselkategorien des Lebensmitteleinzelhandels ermöglicht. Die Kombination aus globaler Reichweite, hoher Distributionsdichte, tiefen Beziehungen zu großen Einzelhandelsketten und Foodservice-Partnern sowie umfassendem Know-how in Prozessoptimierung und Verpackungstechnologie schafft Eintrittsbarrieren für kleinere Wettbewerber. Aus Investorensicht fungieren die bekannten Marken als immaterielle Vermögenswerte, die langfristig Nachfrage stabilisieren können.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die wesentlichen Burggräben von Kraft Heinz liegen in mehreren sich ergänzenden Wettbewerbsvorteilen:
  • Markenkapital: Jahrzehntelange Marktpräsenz hat hohe Markenloyalität und Vertrauenswerte geschaffen. Der Wiedererkennungsgrad unterstützt Premium-Preissetzung und reduziert Preissensitivität der Konsumenten.
  • Skaleneffekte: Große Produktionsvolumina ermöglichen Kostenvorteile in Beschaffung, Fertigung und Logistik. Diese Skaleneffekte erschweren es kleineren Anbietern, vergleichbare Margen zu erzielen.
  • Distributionszugang: Langfristige Beziehungen zu globalen Handelsketten und Gastronomiepartnern sichern prominente Regalplatzierungen und eine hohe Verfügbarkeit in relevanten Vertriebskanälen.
  • Prozess- und Effizienzkompetenz: Historische Fokussierung auf Kostenoptimierung hat zu ausgeprägten Fähigkeiten im Bereich Lean Manufacturing, Supply-Chain-Management und Kostenkontrolle geführt.
Diese Moats werden jedoch durch strukturelle Veränderungen im Konsumverhalten, den Vormarsch von Handelsmarken und die wachsende Bedeutung kleinerer, authentischer Marken herausgefordert. Der langfristige Erhalt der Burggräben hängt von der Fähigkeit ab, Innovation, Markenpflege und Effizienz auszugleichen.

Wettbewerbsumfeld

Kraft Heinz agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld der globalen Nahrungsmittelindustrie. Relevante Wettbewerber sind unter anderem internationale Konsumgüterkonzerne mit breiten Portfolios an Markenlebensmitteln und Getränken. In vielen Kategorien konkurriert Kraft Heinz mit Unternehmen wie Nestlé, Unilever, General Mills, Mondelez International, Kellogg und Campbell Soup. Im Käse- und Molkereisegment steht der Konzern zusätzlich im Wettbewerb mit regionalen Molkereikonzernen. Zunehmend bedeutsam sind außerdem Handelsmarken großer Einzelhändler sowie kleinere, unabhängige Marken, die mit gesundheitsorientierten, biologischen oder lokal positionierten Produkten Nischen besetzen. Der Wettbewerb erfolgt dabei nicht nur über Preis, sondern verstärkt über Produktpositionierung, Nährwertprofile, Nachhaltigkeitsversprechen und Markenimage. Die starke Konsolidierung im Einzelhandel verlagert zusätzliche Verhandlungsmacht zu wenigen Großkunden.

Management und Strategie

Kraft Heinz wird von einem erfahrenen Managementteam mit Hintergrund in der globalen Konsumgüterindustrie sowie im Finanz- und Private-Equity-Bereich geführt. Nach der Fusion von Kraft Foods Group und H. J. Heinz Company ist die Unternehmensführung schrittweise von einer stark kostengetriebenen Kultur zu einem stärker wachstums- und innovationsorientierten Ansatz übergegangen. Strategische Eckpfeiler sind:
  • Portfolio-Fokussierung auf wachstumsstärkere Kategorien wie Saucen, Snacks und Convenience-Gerichte
  • Steigerung der Markeninvestitionen in Marketing, digitale Kommunikation und Markenmodernisierung
  • Ausbau datengetriebener Analytik zur Feinsteuerung von Preisstrategie, Promotions und Sortimentsmix
  • Operational Excellence in Produktion und Supply Chain mit selektiven Investments in Automatisierung
  • Gezielte M&A-Aktivitäten und Kooperationen, um Portfoliolücken in wachstumsstarken Segmenten zu schließen
Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, dass das Management explizit auf eine Balance zwischen Effizienz, Schuldensteuerung, Dividendenfähigkeit und Markenstärkung abzielt.

Branchen- und Regionsanalyse

Kraft Heinz operiert in der globalen Nahrungsmittelbranche, einem traditionell defensiven Sektor mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage. Gleichzeitig steht der Markt für verarbeitete Lebensmittel unter strukturellem Druck durch wandelnde Konsumpräferenzen hin zu frischeren, gesünderen und weniger verarbeiteten Produkten. In Nordamerika, dem Kernmarkt, sind Wachstumsraten tendenziell moderat, während der Wettbewerbsdruck hoch ist und Handelsmarken zunehmend Marktanteile erobern. Margendruck resultiert zusätzlich aus Rohstoffpreisvolatilität, steigenden Arbeitskosten und regulatorischen Anforderungen. Wachstumsimpulse entstehen vor allem in ausgewählten internationalen Märkten, insbesondere in Schwellenländern mit wachsender Mittelschicht und zunehmender Urbanisierung. Hier profitieren Markenhersteller von steigender Nachfrage nach verpackten Lebensmitteln, praktischen Mahlzeiten und global bekannten Marken. Dennoch unterscheiden sich regionale Geschmäcker, regulatorische Rahmenbedingungen und Vertriebstrukturen deutlich, was Anpassungsfähigkeit und lokale Marktkenntnis erfordert. Insgesamt bleibt die Branche kapitalintensiv, konsolidiert und innovationsgetrieben, mit klarer Tendenz zu stärkerer Regulierung und ESG-orientierter Bewertung durch Investoren.

Unternehmensgeschichte

Die heutige Kraft Heinz Company entstand 2015 aus der Fusion der US-amerikanischen Kraft Foods Group mit der traditionsreichen H. J. Heinz Company. Heinz, gegründet im 19. Jahrhundert in Pittsburgh, baute über Jahrzehnte eine weltweite Markenpräsenz im Bereich Ketchup, Konserven, Saucen und Babynahrung auf. Kraft wiederum entwickelte sich aus einem Unternehmen für Käseprodukte zu einem bedeutenden Lebensmittelkonzern mit starken Positionen in Käse, Fertiggerichten und Snacks. Die Fusion wurde von einem Konsortium aus dem Finanzinvestor 3G Capital und Berkshire Hathaway unterstützt und zielte auf die Schaffung eines globalen Lebensmittelriesen mit erheblichen Synergien. In den Folgejahren stand das Unternehmen für eine aggressive Kostenreduktionsstrategie, die kurzfristig Margen steigerte, jedoch Investitionen in Markenpflege und Innovation zeitweise begrenzte. Nach Wertberichtigungen auf Markenwerte und wachsendem Wettbewerbsdruck leitete das Management einen Strategiewechsel ein, der Markeninvestitionen, Innovation, Portfoliooptimierung und organisches Wachstum stärker in den Vordergrund rückte. Die Unternehmensgeschichte spiegelt damit den Wandel von klassischen US-Lebensmittelmarken hin zu einem global ausgerichteten, zunehmend ESG- und wachstumsorientierten Markenartikelkonzern wider.

Besonderheiten und Strukturmerkmale

Eine Besonderheit von Kraft Heinz liegt in der Eigentümerstruktur, die maßgeblich von langfristig orientierten Großaktionären geprägt wurde. Diese Eigentümertradition hat das Unternehmen über Jahre stark auf Effizienz, Kostenkontrolle und Cashflow-Fokus ausgerichtet. Parallel dazu zeichnet sich Kraft Heinz durch eine breite, historisch gewachsene Markenlandschaft aus, in der bekannte Traditionsmarken mit moderneren, innovationsorientierten Marken koexistieren. Der Konzern verfolgt zudem eine klar strukturierte Nachhaltigkeitsagenda, die Ziele bei Klimaschutz, Verpackungsreduktion, verantwortungsvoller Beschaffung und sozialer Verantwortung umfasst. Regulatorisch agiert das Unternehmen in einem Umfeld strenger Lebensmittelvorschriften, Qualitäts- und Sicherheitsstandards, was hohe Compliance-Anforderungen mit sich bringt. Für Anleger ist zudem relevant, dass das Geschäftsmodell starke Abhängigkeiten von Rohstoffmärkten, Transportkapazitäten und Einzelhandelsstrukturen aufweist, wodurch externe Schocks wie Lieferkettenstörungen oder geopolitische Spannungen die operative Performance beeinflussen können.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaverse, einkommensorientierte Anleger bietet Kraft Heinz mehrere potenzielle Chancen:
  • Defensives Geschäftsmodell mit Fokus auf Grundnahrungsmittel und Markenartikel des täglichen Bedarfs, was typischerweise zu relativ stabilen Absatzmengen führt.
  • Starkes Markenportfolio mit hohem Wiedererkennungswert, das Preissetzungsspielräume und Resilienz gegenüber Konjunkturschwankungen begünstigen kann.
  • Potenzial für Margensteigerungen durch kontinuierliche Effizienzprogramme, Automatisierung und Optimierung der Lieferkette.
  • Wachstumsaussichten in internationalen Märkten, insbesondere in Schwellenländern, in denen die Durchdringung verpackter Lebensmittel und Convenience-Produkte zunimmt.
  • Mögliche Werthebel durch Portfolioanpassungen, Markenkonsolidierungen, Innovationen und selektive Akquisitionen in wachstumsstarken Segmenten.
  • Ein strukturell defensiver Sektor, der historisch in Marktphasen mit hoher Volatilität und Inflationsdruck als Stabilitätsanker im Depot dienen kann.
Diese Chancen sprechen vor allem Anleger an, die auf langfristige Markenwerte und risikoärmere Cashflow-Profile setzen und kurzfristige Wachstumsfantasien nachrangig gewichten.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig müssen konservative Anleger wesentliche Risikofaktoren berücksichtigen, die das Investmentprofil von Kraft Heinz beeinflussen können:
  • Struktureller Wandel im Konsumverhalten hin zu frischeren, gesünderen, weniger verarbeiteten und lokaleren Produkten, der traditionelle Massenmarktmarken relativ unattraktiver machen kann.
  • Intensiver Wettbewerb durch globale Konzerne, dynamische Nischenanbieter und kostengünstige Handelsmarken, der Preisdruck und Marketingaufwand erhöht.
  • Rohstoffpreisvolatilität bei Agrarrohstoffen, Energie und Verpackungsmaterialien, die Margen belasten kann, wenn Preiserhöhungen nur verzögert oder unvollständig durchsetzbar sind.
  • Regulatorische Risiken, insbesondere strengere Vorgaben zu Nährwertkennzeichnung, Zucker- und Salzgehalt, Werbung für Kinderprodukte sowie Umwelt- und Klimavorgaben.
  • Markenrisiko infolge von Qualitätsproblemen, Lebensmittelskandalen oder Reputationsschäden, die das über Jahrzehnte aufgebaute Markenvertrauen beeinträchtigen könnten.
  • Integrations- und Transformationsrisiken beim weiteren Umbau des Portfolios, bei Digitalisierungsprojekten und bei organisatorischen Effizienzprogrammen.
Für konservative Anleger ist daher eine sorgfältige Abwägung zwischen den stabilisierenden Eigenschaften des Geschäftsmodells und den strukturellen Herausforderungen des Sektors notwendig, ohne daraus eine konkrete Anlageempfehlung abzuleiten.
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Ausgewählte Faktor-Zertifikate

Kurs
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
23,43 $
Call
12,0 0,14/0,14 €
PJ2PA6
Put
5,0 53,97/54,10 €
PC5KHS
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8,0 0,58/0,59 €
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6,0 66,47/66,67 €
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6,0 1,85/1,86 €
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 20,07 €
Gehandelte Stücke 9.330
Tagesvolumen Vortag 794.037,5 €
Tagestief 19,994 €
Tageshoch 20,24 €
52W-Tief 19,68 €
52W-Hoch 30,70 €
Jahrestief 19,68 €
Jahreshoch 20,92 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Kraft Heinz Aktie heute gestiegen?

  • Die Kraft Heinz Company hat in einer aktuellen Pressemitteilung die Einführung einer neuen Produktlinie bekannt gegeben, die sich auf gesunde Snacks konzentriert.
  • Analysten zeigen sich optimistisch, dass die neuen Produkte zur Umsatzsteigerung beitragen werden und die Marktanteile in der Snack-Kategorie erweitern.
  • Die jüngsten Quartalszahlen deuten darauf hin, dass Kraft Heinz eine positive Wachstumsentwicklung verzeichnet, trotz starker Konkurrenz im Lebensmittelmarkt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 25.846 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 2.526 $
Jahresüberschuss in Mio. 2.746 $
Umsatz je Aktie 21,41 $
Gewinn je Aktie 2,27 $
Gewinnrendite +5,58%
Umsatzrendite +10,62%
Return on Investment +3,11%
Marktkapitalisierung in Mio. 37.067 $
KGV (Kurs/Gewinn) 13,53
KBV (Kurs/Buchwert) 0,75
KUV (Kurs/Umsatz) 1,43
Eigenkapitalrendite +5,58%
Eigenkapitalquote +55,71%
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Derivate

Anlageprodukte (2)
Express-Zertifikate 1
Bonus-Zertifikate 1
Hebelprodukte (65)
Faktor-Zertifikate 32
Optionsscheine 25
Knock-Outs 8
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Keine Senkung seit 6 Jahre
Stabilität der Dividende -0,75 (max 1,00)
Dividendenzuwachs -4,18% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 58% (auf den Gewinn/FFO)
quote 52,2% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 0,63%

Dividenden Historie

Datum Dividende
28.11.2025 0,40 $ (0,34 €)
29.08.2025 0,40 $ (0,34 €)
30.05.2025 0,40 $ (0,35 €)
07.03.2025 0,40 $ (0,37 €)
29.11.2024 0,40 $ (0,38 €)
30.08.2024 0,40 $ (0,36 €)
06.06.2024 0,40 $ (0,37 €)
07.03.2024 0,40 $ (0,37 €)
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 20,21 € +0,45%
20,12 € 09.01.26
Frankfurt 20,245 € +0,20%
20,205 € 09.01.26
Hamburg 20,07 € +0,20%
20,03 € 09.01.26
Hannover 20,20 € +0,85%
20,03 € 09.01.26
München 20,115 € +1,82%
19,756 € 09.01.26
Stuttgart 20,13 € +0,27%
20,075 € 09.01.26
Xetra 20,135 € +0,32%
20,07 € 09.01.26
L&S RT 20,15 € 0 %
20,15 € 17:11
NYSE 23,43 $ +0,02%
23,425 $ 09.01.26
Nasdaq 23,43 $ 0 %
23,43 $ 09.01.26
AMEX 23,43 $ +0,04%
23,42 $ 09.01.26
Wien 20,095 € -0,05%
20,105 € 09.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 20,14 € +0,17%
20,105 € 09.01.26
Quotrix 20,24 € +0,65%
20,11 € 09.01.26
Gettex 20,17 € +0,10%
20,15 € 09.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
09.01.26 20,135 188 T
08.01.26 20,07 0,79 M
07.01.26 19,83 0,73 M
06.01.26 20,195 0,80 M
05.01.26 20,35 365 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 20,68 € -2,64%
1 Monat 20,795 € -3,17%
6 Monate 22,325 € -9,81%
1 Jahr 28,95 € -30,45%
5 Jahre 27,47 € -26,70%

Unternehmensprofil Kraft Heinz Company

Die Kraft Heinz Company zählt zu den weltweit größten börsennotierten Nahrungsmittel- und Getränkeherstellern mit Fokus auf verarbeitete Lebensmittel, Convenience-Produkte und Markenartikel im Massenmarkt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Chicago und Pittsburgh bündelt ein breites Portfolio ikonischer Marken im Bereich Ketchup, Saucen, Käse, Fertiggerichte, Snacks und Getränke. Kraft Heinz agiert als globaler Markenartikelkonzern mit starkem Schwerpunkt auf Nordamerika, nutzt aber zunehmend internationale Wachstumsmärkte, um seine Abhängigkeit vom reifen US-Lebensmittelmarkt zu reduzieren. Für institutionelle und private Anleger fungiert der Konzern als defensiver Value-Wert aus dem Sektor Konsumgüter/Nahrungsmittel, dessen Ertragsprofil stark von Markenstärke, Preissetzungsmacht und Effizienzprogrammen geprägt wird.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Kraft Heinz basiert auf der Entwicklung, Produktion, Vermarktung und dem weltweiten Vertrieb verarbeiteter Lebensmittel und Getränke im Markenartikelsegment. Der Konzern adressiert vor allem den Lebensmitteleinzelhandel, den Großhandel, Gastronomie- und Foodservice-Kunden sowie E-Commerce-Kanäle. Wertschöpfung entsteht entlang einer weitgehend integrierten Lieferkette von Rohwarenbeschaffung, Rezepturentwicklung und industrieller Fertigung bis hin zu Logistik, Category Management und Markenführung. Zentrale Ertragsquellen sind hohe Volumina standardisierter Produkte, Skaleneffekte in Produktion und Beschaffung sowie die Monetarisierung etablierter Marken durch Preiserhöhungen, Produktinnovationen und Sortimentsoptimierung. Der Konzern verfolgt einen Multi-Channel-Ansatz, bei dem traditionelle Supermärkte, Discounter, Convenience-Stores, Club-Stores, Online-Plattformen und Gastronomie parallel bedient werden. Wiederkehrende Nachfrage nach Gütern des täglichen Bedarfs stabilisiert die Cashflows und verleiht dem Geschäftsmodell einen defensiven Charakter.

Mission und Unternehmensausrichtung

Kraft Heinz formuliert seine Mission in der Ausrichtung, Konsumenten weltweit mit verlässlichen, erschwinglichen und geschmacklich konsistenten Markenprodukten zu versorgen, die den Alltag vereinfachen und Genuss mit Bequemlichkeit verbinden. Die Unternehmensstrategie kombiniert Effizienzorientierung mit einem stärkeren Fokus auf Markenaufbau, Produktqualität und Innovationspipeline. Nach einer Phase rigoroser Kostenprogramme betont das Management inzwischen Wachstumsinitiativen, Renaturierung von Marken und eine an Nachhaltigkeitszielen ausgerichtete Wertschöpfung. Dazu zählen Initiativen zu verantwortungsvoller Beschaffung, Reduktion von Verpackungsmaterial, Reformulierung von Rezepturen im Hinblick auf Gesundheitstrends sowie eine stärkere Verbraucherorientierung über Datenanalytik und Marktforschung. Die Mission verknüpft damit traditionelle Massenmarkt-Strategien mit moderner Markenführung und ESG-orientierter Unternehmenspolitik.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Kraft Heinz deckt eine breite Palette verarbeiteter Lebensmittel und Getränke ab, die in zahlreichen Ländern im Trockensortiment, im Kühl- und Tiefkühlregal vertreten sind. Wichtige Produktkategorien sind unter anderem:
  • Ketchup, Saucen, Dressings, Mayonnaise und würzende Aufstriche
  • Käse- und Milchprodukte, inklusive Schmelzkäse, Frischkäse und Käse-Snacks
  • Fertiggerichte, Tiefkühlgerichte, Pasta-Saucen, Suppen und Konserven
  • Snacks, Nussprodukte, Aufstriche, Kinderprodukte und Frühstücksartikel
  • Getränke, Pulvergetränke und ausgewählte Kühlgetränke
  • Foodservice-Sortimente für Gastronomie, Systemgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung
Der Vertrieb erfolgt primär als physisches Markengeschäft, ergänzt um Dienstleistungen wie Category Management, Regaloptimierung, Co-Marketing mit Handelspartnern und maßgeschneiderte Produktlösungen für professionelle Großkunden.

Business Units und Segmentstruktur

Kraft Heinz berichtet seine Aktivitäten im Wesentlichen nach geografischen Segmenten, wobei Nordamerika das Kernsegment bildet. Die operativen Einheiten lassen sich vereinfacht wie folgt charakterisieren:
  • Nordamerika: Umfasst die USA und Kanada mit Fokus auf etablierte Markenportfolios in den Bereichen Ketchup, Saucen, Käse, Fertiggerichte und Snacks. Der Großteil des Umsatzes wird hier erzielt, häufig über großvolumige Handels- und Foodservice-Kanäle.
  • International: Beinhaltet Europa, Lateinamerika, Asien-Pazifik und weitere Regionen. In diesen Märkten baut der Konzern seine Markenpräsenz in Kernkategorien aus und passt Rezepturen, Packungsgrößen und Preisarchitektur an lokale Präferenzen und Kaufkraft an.
Innerhalb dieser geografischen Struktur Bündeln Markenkategorien wie Taste Elevation (z.B. Saucen, Würzmittel), Fast Fresh Meals und Real Food Snacking interne Steuerungslogiken. Ziel ist eine stärkere Fokussierung auf wachstums- und margenstarke Kategorien sowie eine effizientere Ressourcenzuteilung.

Alleinstellungsmerkmale und Markenstärke

Die zentralen Alleinstellungsmerkmale von Kraft Heinz resultieren aus seiner ausgeprägten Markenstärke und der hohen Wiedererkennbarkeit ikonischer Produkte, allen voran Heinz Ketchup. Weltweit bekannte Marken schaffen in gesättigten Märkten Differenzierung gegenüber Handelsmarken und ermöglichen Preissetzungsspielräume. Eine jahrzehntelang aufgebaute Markenidentität sorgt für hohe Regaltreue und Verhandlungsmacht im Handel. Zusätzlich profitiert das Unternehmen von einer breiten Produktpalette über mehrere Warengruppen, was Cross-Selling-Potenziale und eine starke Präsenz in Schlüsselkategorien des Lebensmitteleinzelhandels ermöglicht. Die Kombination aus globaler Reichweite, hoher Distributionsdichte, tiefen Beziehungen zu großen Einzelhandelsketten und Foodservice-Partnern sowie umfassendem Know-how in Prozessoptimierung und Verpackungstechnologie schafft Eintrittsbarrieren für kleinere Wettbewerber. Aus Investorensicht fungieren die bekannten Marken als immaterielle Vermögenswerte, die langfristig Nachfrage stabilisieren können.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die wesentlichen Burggräben von Kraft Heinz liegen in mehreren sich ergänzenden Wettbewerbsvorteilen:
  • Markenkapital: Jahrzehntelange Marktpräsenz hat hohe Markenloyalität und Vertrauenswerte geschaffen. Der Wiedererkennungsgrad unterstützt Premium-Preissetzung und reduziert Preissensitivität der Konsumenten.
  • Skaleneffekte: Große Produktionsvolumina ermöglichen Kostenvorteile in Beschaffung, Fertigung und Logistik. Diese Skaleneffekte erschweren es kleineren Anbietern, vergleichbare Margen zu erzielen.
  • Distributionszugang: Langfristige Beziehungen zu globalen Handelsketten und Gastronomiepartnern sichern prominente Regalplatzierungen und eine hohe Verfügbarkeit in relevanten Vertriebskanälen.
  • Prozess- und Effizienzkompetenz: Historische Fokussierung auf Kostenoptimierung hat zu ausgeprägten Fähigkeiten im Bereich Lean Manufacturing, Supply-Chain-Management und Kostenkontrolle geführt.
Diese Moats werden jedoch durch strukturelle Veränderungen im Konsumverhalten, den Vormarsch von Handelsmarken und die wachsende Bedeutung kleinerer, authentischer Marken herausgefordert. Der langfristige Erhalt der Burggräben hängt von der Fähigkeit ab, Innovation, Markenpflege und Effizienz auszugleichen.

Wettbewerbsumfeld

Kraft Heinz agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld der globalen Nahrungsmittelindustrie. Relevante Wettbewerber sind unter anderem internationale Konsumgüterkonzerne mit breiten Portfolios an Markenlebensmitteln und Getränken. In vielen Kategorien konkurriert Kraft Heinz mit Unternehmen wie Nestlé, Unilever, General Mills, Mondelez International, Kellogg und Campbell Soup. Im Käse- und Molkereisegment steht der Konzern zusätzlich im Wettbewerb mit regionalen Molkereikonzernen. Zunehmend bedeutsam sind außerdem Handelsmarken großer Einzelhändler sowie kleinere, unabhängige Marken, die mit gesundheitsorientierten, biologischen oder lokal positionierten Produkten Nischen besetzen. Der Wettbewerb erfolgt dabei nicht nur über Preis, sondern verstärkt über Produktpositionierung, Nährwertprofile, Nachhaltigkeitsversprechen und Markenimage. Die starke Konsolidierung im Einzelhandel verlagert zusätzliche Verhandlungsmacht zu wenigen Großkunden.

Management und Strategie

Kraft Heinz wird von einem erfahrenen Managementteam mit Hintergrund in der globalen Konsumgüterindustrie sowie im Finanz- und Private-Equity-Bereich geführt. Nach der Fusion von Kraft Foods Group und H. J. Heinz Company ist die Unternehmensführung schrittweise von einer stark kostengetriebenen Kultur zu einem stärker wachstums- und innovationsorientierten Ansatz übergegangen. Strategische Eckpfeiler sind:
  • Portfolio-Fokussierung auf wachstumsstärkere Kategorien wie Saucen, Snacks und Convenience-Gerichte
  • Steigerung der Markeninvestitionen in Marketing, digitale Kommunikation und Markenmodernisierung
  • Ausbau datengetriebener Analytik zur Feinsteuerung von Preisstrategie, Promotions und Sortimentsmix
  • Operational Excellence in Produktion und Supply Chain mit selektiven Investments in Automatisierung
  • Gezielte M&A-Aktivitäten und Kooperationen, um Portfoliolücken in wachstumsstarken Segmenten zu schließen
Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, dass das Management explizit auf eine Balance zwischen Effizienz, Schuldensteuerung, Dividendenfähigkeit und Markenstärkung abzielt.

Branchen- und Regionsanalyse

Kraft Heinz operiert in der globalen Nahrungsmittelbranche, einem traditionell defensiven Sektor mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage. Gleichzeitig steht der Markt für verarbeitete Lebensmittel unter strukturellem Druck durch wandelnde Konsumpräferenzen hin zu frischeren, gesünderen und weniger verarbeiteten Produkten. In Nordamerika, dem Kernmarkt, sind Wachstumsraten tendenziell moderat, während der Wettbewerbsdruck hoch ist und Handelsmarken zunehmend Marktanteile erobern. Margendruck resultiert zusätzlich aus Rohstoffpreisvolatilität, steigenden Arbeitskosten und regulatorischen Anforderungen. Wachstumsimpulse entstehen vor allem in ausgewählten internationalen Märkten, insbesondere in Schwellenländern mit wachsender Mittelschicht und zunehmender Urbanisierung. Hier profitieren Markenhersteller von steigender Nachfrage nach verpackten Lebensmitteln, praktischen Mahlzeiten und global bekannten Marken. Dennoch unterscheiden sich regionale Geschmäcker, regulatorische Rahmenbedingungen und Vertriebstrukturen deutlich, was Anpassungsfähigkeit und lokale Marktkenntnis erfordert. Insgesamt bleibt die Branche kapitalintensiv, konsolidiert und innovationsgetrieben, mit klarer Tendenz zu stärkerer Regulierung und ESG-orientierter Bewertung durch Investoren.

Unternehmensgeschichte

Die heutige Kraft Heinz Company entstand 2015 aus der Fusion der US-amerikanischen Kraft Foods Group mit der traditionsreichen H. J. Heinz Company. Heinz, gegründet im 19. Jahrhundert in Pittsburgh, baute über Jahrzehnte eine weltweite Markenpräsenz im Bereich Ketchup, Konserven, Saucen und Babynahrung auf. Kraft wiederum entwickelte sich aus einem Unternehmen für Käseprodukte zu einem bedeutenden Lebensmittelkonzern mit starken Positionen in Käse, Fertiggerichten und Snacks. Die Fusion wurde von einem Konsortium aus dem Finanzinvestor 3G Capital und Berkshire Hathaway unterstützt und zielte auf die Schaffung eines globalen Lebensmittelriesen mit erheblichen Synergien. In den Folgejahren stand das Unternehmen für eine aggressive Kostenreduktionsstrategie, die kurzfristig Margen steigerte, jedoch Investitionen in Markenpflege und Innovation zeitweise begrenzte. Nach Wertberichtigungen auf Markenwerte und wachsendem Wettbewerbsdruck leitete das Management einen Strategiewechsel ein, der Markeninvestitionen, Innovation, Portfoliooptimierung und organisches Wachstum stärker in den Vordergrund rückte. Die Unternehmensgeschichte spiegelt damit den Wandel von klassischen US-Lebensmittelmarken hin zu einem global ausgerichteten, zunehmend ESG- und wachstumsorientierten Markenartikelkonzern wider.

Besonderheiten und Strukturmerkmale

Eine Besonderheit von Kraft Heinz liegt in der Eigentümerstruktur, die maßgeblich von langfristig orientierten Großaktionären geprägt wurde. Diese Eigentümertradition hat das Unternehmen über Jahre stark auf Effizienz, Kostenkontrolle und Cashflow-Fokus ausgerichtet. Parallel dazu zeichnet sich Kraft Heinz durch eine breite, historisch gewachsene Markenlandschaft aus, in der bekannte Traditionsmarken mit moderneren, innovationsorientierten Marken koexistieren. Der Konzern verfolgt zudem eine klar strukturierte Nachhaltigkeitsagenda, die Ziele bei Klimaschutz, Verpackungsreduktion, verantwortungsvoller Beschaffung und sozialer Verantwortung umfasst. Regulatorisch agiert das Unternehmen in einem Umfeld strenger Lebensmittelvorschriften, Qualitäts- und Sicherheitsstandards, was hohe Compliance-Anforderungen mit sich bringt. Für Anleger ist zudem relevant, dass das Geschäftsmodell starke Abhängigkeiten von Rohstoffmärkten, Transportkapazitäten und Einzelhandelsstrukturen aufweist, wodurch externe Schocks wie Lieferkettenstörungen oder geopolitische Spannungen die operative Performance beeinflussen können.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaverse, einkommensorientierte Anleger bietet Kraft Heinz mehrere potenzielle Chancen:
  • Defensives Geschäftsmodell mit Fokus auf Grundnahrungsmittel und Markenartikel des täglichen Bedarfs, was typischerweise zu relativ stabilen Absatzmengen führt.
  • Starkes Markenportfolio mit hohem Wiedererkennungswert, das Preissetzungsspielräume und Resilienz gegenüber Konjunkturschwankungen begünstigen kann.
  • Potenzial für Margensteigerungen durch kontinuierliche Effizienzprogramme, Automatisierung und Optimierung der Lieferkette.
  • Wachstumsaussichten in internationalen Märkten, insbesondere in Schwellenländern, in denen die Durchdringung verpackter Lebensmittel und Convenience-Produkte zunimmt.
  • Mögliche Werthebel durch Portfolioanpassungen, Markenkonsolidierungen, Innovationen und selektive Akquisitionen in wachstumsstarken Segmenten.
  • Ein strukturell defensiver Sektor, der historisch in Marktphasen mit hoher Volatilität und Inflationsdruck als Stabilitätsanker im Depot dienen kann.
Diese Chancen sprechen vor allem Anleger an, die auf langfristige Markenwerte und risikoärmere Cashflow-Profile setzen und kurzfristige Wachstumsfantasien nachrangig gewichten.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig müssen konservative Anleger wesentliche Risikofaktoren berücksichtigen, die das Investmentprofil von Kraft Heinz beeinflussen können:
  • Struktureller Wandel im Konsumverhalten hin zu frischeren, gesünderen, weniger verarbeiteten und lokaleren Produkten, der traditionelle Massenmarktmarken relativ unattraktiver machen kann.
  • Intensiver Wettbewerb durch globale Konzerne, dynamische Nischenanbieter und kostengünstige Handelsmarken, der Preisdruck und Marketingaufwand erhöht.
  • Rohstoffpreisvolatilität bei Agrarrohstoffen, Energie und Verpackungsmaterialien, die Margen belasten kann, wenn Preiserhöhungen nur verzögert oder unvollständig durchsetzbar sind.
  • Regulatorische Risiken, insbesondere strengere Vorgaben zu Nährwertkennzeichnung, Zucker- und Salzgehalt, Werbung für Kinderprodukte sowie Umwelt- und Klimavorgaben.
  • Markenrisiko infolge von Qualitätsproblemen, Lebensmittelskandalen oder Reputationsschäden, die das über Jahrzehnte aufgebaute Markenvertrauen beeinträchtigen könnten.
  • Integrations- und Transformationsrisiken beim weiteren Umbau des Portfolios, bei Digitalisierungsprojekten und bei organisatorischen Effizienzprogrammen.
Für konservative Anleger ist daher eine sorgfältige Abwägung zwischen den stabilisierenden Eigenschaften des Geschäftsmodells und den strukturellen Herausforderungen des Sektors notwendig, ohne daraus eine konkrete Anlageempfehlung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 24,19 Mrd. €
Aktienanzahl 1,18 Mrd.
Streubesitz 11,62%
Währung EUR
Land USA
Sektor Nichtzyklischer Konsum
Branche Nahrungsmittel
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+27,51% Berkshire Hathaway Inc
+8,65% Vanguard Group Inc
+8,22% BlackRock Inc
+3,92% State Street Corp
+2,23% Geode Capital Management, LLC
+1,49% Amvescap Plc.
+1,34% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,30% Hotchkis & Wiley Capital Management LLC
+1,00% UBS Group AG
+0,91% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,90% NORGES BANK
+0,71% LSV Asset Management
+0,70% Northern Trust Corp
+0,70% Pacer Advisors, INC.
+0,66% Nordea Investment Mgmt Bank Demark A/s
+0,66% Bank of New York Mellon Corp
+0,65% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+0,64% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+0,62% Arrowstreet Capital Limited Partnership
+0,58% JPMorgan Chase & Co
+24,98% Weitere
+11,62% Streubesitz

Community-Beiträge zu Kraft Heinz Company

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge drehen sich vor allem um die angekündigte Aufspaltung von Kraft Heinz in zwei börsennotierte Einheiten, den Wechsel zu CEO Steve Cahillane sowie die anhaltenden historischen Wertverluste seit der Fusion, wobei Kosten, Schuldenverteilung und die Frage, ob die Aufspaltung echten Mehrwert hebt, von Nutzern und Analysten kritisch diskutiert werden.
  • Parallel dazu wird die Dividende als stabilisierender Faktor betont — mit Hinweisen auf aktuelle Ausschüttungen, eine Ausschüttungsquote von rund 50–55% des Free‑Cash‑Flows und Berechnungen, die viele Teilnehmer als Grundlage für ein langfristiges Buy‑and‑Hold‑Argument sehen.
  • Der jüngste Kursrückgang wird uneinheitlich bewertet: einige sehen eine Kaufgelegenheit und erwarten durch den Spin‑off und mögliche Bewertungsaufschläge einen Turnaround, andere warnen vor weiterhin bestehenden Risiken, so dass die Stimmung zwischen spekulativem Optimismus und vorsichtigem Abwarten schwankt.
Hinweis
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Heute Dividende
eingetrudelt.
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Fu
Das Problem ist das die Leute lieber überteuerte Gewinneraktien kaufen als billige Qualitätsaktien. Solche Aktien wie KHC muss man über Jahre haben und auch halten , dann bringen sie was . Charts sagen nicht immer alles aus . Mein Broker rechnet die Dividende mit ein und so habe ich ein schönes plus im Kurs. Genau so verfahre ich jetzt mit der Ups und Verizon. Aber das muss man alles auch aushalten können . Am besten fährt man wohl mit einer Mischung. Habe jetzt auch eine Jahrelange Talanxanlage die hat mir mein Depot schön nach oben Katapultiert. Kurzum KHC ist eine Aktie für Geduldige . Am besten vergessen das man sie hat
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Fu Hu
Zu ATH Zeiten waren wir
fast 100 Mrd. USD schwer. Davon sind wir doch ein gutes Stück weit weg... (Damals über 95$) Seit bestehen von KHC, ab Merger also, wurden pro Aktie ca. 18-19€ an Brutto Dividenden ausgeschüttet. Also selbst diese hat den Kursverlust nicht abgefedert. Immerhin ein kleines Trostpflaster, angesichts des heutigen Kurses der sich fast auf gleichem Niveau wie die gesamte Dividende bewegt. Ich bin guter Dinge, dass beide Unternehmen nach dem Split, die Dividendenpolitik der letzten beiden Jahre fortsetzen. Diese aktuell relativ gesund, Ausschüttung deutlich unter Nettoergebnis und im Bereich von 50% FCF. Heißt da wär def. Wachstumspotential da die kommenden Jahre :) Ich rechne schon damit, dass wir ein gutes Plus sehen könnten, immerhin haben wir immer noch einen viel höheren Buchwert als Kurswert aktuell. Sollten die Unternehmen fair bewertet werden beim Split könnten wir gut da stehen zu Beginn. Wird halt auch interessant wer zu welchen Teilen die Schulden mitnimmt.
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Spaetschicht
zum Spin-off
Kraft Heinz kündigte im September die Aufspaltung in zwei unabhängige, börsennotierte Unternehmen an: eines mit Fokus auf Lebensmittel und eines auf Saucen und Brotaufstriche. Damit wird der vor zehn Jahren gegründete Konsumgüterriese zerschlagen. Die Abspaltung, deren Abschluss für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet wird, folgt auf eine Phase schwachen Wachstums, sinkender Unternehmensbewertung und hoher Zölle, die das Mischkonzernmodell im Konsumgütersektor (CPG) vor große Herausforderungen gestellt haben. https://mexicobusiness.news/ecommerce/news/kraft-heinz-plans-2026-spin-after-slow-growth-decade Die Fusion von 2015, unterstützt von Warren Buffetts Berkshire Hathaway und der brasilianischen Private-Equity-Gesellschaft 3G Capital, schuf ein Unternehmen mit einem anfänglichen Wert von 45 Milliarden US-Dollar. Heute ist das Unternehmen nur noch 33 Milliarden US-Dollar wert, und seine Aktien haben seit der Fusion 60 % ihres Wertes verloren. Im vergangenen Monat musste Berkshire Hathaway seinen Anteil von 27,4 % an dem Unternehmen um 3,76 Milliarden US-Dollar abschreiben. Nach der Ankündigung am Dienstag fielen die Aktien um 7,2 %, obwohl die Wall Street die Aufspaltung weitgehend erwartet hatte. Buffett äußerte sich gegenüber CNBC enttäuscht und sagte, die Fusion habe sich „nicht als brillante Idee erwiesen“ und die Zerschlagung des Unternehmens werde „seine Probleme nicht lösen“. Die Aufspaltung soll die Organisationsstruktur vereinfachen und die Kapitalallokation verbessern. Die Trennung wird bis zu 300 Millionen US-Dollar kosten, Ausgaben, die das Unternehmen voraussichtlich schnell wieder einspielen wird. Miguel Patricio, Vorstandsvorsitzender von Kraft Heinz, erklärte: „Die Komplexität unserer aktuellen Struktur erschwert es uns, Kapital effektiv zu allokieren, Initiativen zu priorisieren und in unseren vielversprechendsten Bereichen Wachstum zu erzielen.“ Die Aufspaltung führt zur Entstehung zweier eigenständiger Geschäftsbereiche: Saucen- und Brotaufstrich-Sparte („Taste Elevation“): Diese Sparte, die sich auf Marken wie Heinz, Philadelphia und Kraft Mac & Cheese konzentriert, erzielte 2024 einen Umsatz von rund 15,4 Milliarden US-Dollar. Steve Cahillane, ehemaliger Kellogg-Manager, wird sie voraussichtlich nach der Trennung leiten. Lebensmittelsparte: Diese Sparte umfasst verarbeitete Lebensmittel und Fertiggerichte, darunter Marken wie Oscar Mayer und Lunchables, mit einem Jahresumsatz von rund 10,4 Milliarden US-Dollar. Die Suche nach einem CEO läuft bereits, während der derzeitige CEO Carlos Abrams-Rivera den Übergang bis zum 6. März begleiten wird. Cahillane, der am 1. Januar ins Unternehmen eintritt, hat die strategische Entscheidung öffentlich befürwortet, aber auch die bevorstehenden Herausforderungen eingeräumt. Analysten bleiben vorsichtig. Max Gumport von BNP Paribas merkt an, dass die Probleme des Unternehmens „viele Jahre an Investitionen und Verbesserungen erfordern könnten, um überwunden zu werden“.
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Pendulum
Top Turnaround Spekulation für 2026
Die geplante Aufspaltung dürfte analog Kellogg Co. erhebliche versteckte Werte heben. Auch charttechnisch sieht es zunehmend nach Ausbildung einer Wendeformation aus. Insgesamt eine der interessantesten Wendespekulationen für das Jahr 2026.
Deutschland schafft sich selbst ab. Traurig aber wahr.
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Spaetschicht
künstlichen Farbstoffe
Kraft Heinz wird bis Ende 2027 alle verbleibenden künstlichen Farbstoffe von FD&C aus seinen US-Produkten entfernen und keine neuen Produkte mit diesen Farbstoffen mehr auf den Markt bringen. https://www.marketbeat.com/articles/kraft-heinz-pulling-certain-artificial-dyes-from-its-us-products-in-2027-2025-06-17/ Dieser Schritt folgt den Plänen der FDA, künstliche Farbstoffe auf Erdölbasis bis 2026 auslaufen zu lassen, und ist eine Reaktion auf gesundheitliche Bedenken hinsichtlich möglicher neurologischer Auswirkungen synthetischer Farbstoffe. Fast 90 % des US-Portfolios von Kraft Heinz sind bereits frei von FD&C-Farbstoffen, und das Unternehmen plant, die verbleibenden Farbstoffe durch natürliche Alternativen zu ersetzen. Dies baut auf früheren Reformulierungen auf – wie beispielsweise der Entfernung künstlicher Farbstoffe aus Makkaroni und Käse im Jahr 2016 – und Kraft Heinz wird mit Markenlizenznehmern zusammenarbeiten, um die Farbstoffe schrittweise zu entfernen. MarketBeat präsentiert die fünf besten Aktien im Juli. Kraft Heinz wird ab 2027 bestimmte künstliche Farbstoffe aus seinen US-Produkten entfernen und keine neuen Produkte mehr mit diesen Farbstoffen auf den Markt bringen. Dieser Schritt erfolgt knapp zwei Monate, nachdem US-Gesundheitsbehörden angekündigt hatten, Lebensmittelhersteller zu einem schrittweisen Verzicht auf künstliche Farbstoffe auf Erdölbasis in der Lebensmittelversorgung des Landes zu drängen. Kraft Heinz gab am Dienstag bekannt, dass fast 90 % seiner US-Produkte bereits keine Farbstoffe mehr für Lebensmittel, Arzneimittel und Kosmetika enthalten. In den Produkten, die diese Farbstoffe noch verwenden, sollen diese bis Ende 2027 entfernt werden. FD&C-Farbstoffe sind synthetische Zusatzstoffe, die von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) für die Verwendung in Lebensmitteln, Arzneimitteln und Kosmetika zugelassen sind.
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künstliche Farbstoffe
The Health Secretary is reported to have said he wants artificial dyes out of the food supply before he leaves office in 2028.
Robert F. Kennedy Jr. "fordert Big Food an, künstliche Farbstoffe zu entfernen" US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat sich Berichten zufolge mit "großen Lebensmittelunternehmen" getroffen und ihnen gesagt, dass sie künstliche Farbstoffe aus ihren Produkten entfernen sollen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg war eine der ersten, die über die privaten Gespräche zwischen Kennedy und den Lebensmittelunternehmen berichtete, darunter PepsiCo und Kraft Heinz. Die Nachrichtenagentur Reuters sagte, sie habe eine E-Mail von der Industrieorganisation Consumer Brands Association (CBA) gesehen, die sagte, Kennedy wolle künstliche Farbstoffe aus der Lebensmittelversorgung, bevor er 2028 aus dem Amt scheidet. Kennedy machte deutlich, dass er "Maßnahmen ergreifen wird, wenn die Branche nicht bereit ist, proaktiv mit Lösungen umzugehen", heißt es in der E-Mail. Im Januar beschuldigte Präsident Trumps Wahl zum Gesundheitsminister die US-amerikanische Lebensmittel- und Getränkeindustrie, das amerikanische Volk „vergiftet“ zu haben. In einer Anhörung des US-Senats, um seine Nominierung für die Rolle zu prüfen, sagte er, wenn er gewählt würde, würde er „die chemischen Zusätze in unserer Lebensmittelversorgung vernichten“. Anfang dieser Woche ordnete Kennedy, der versprochen hat, die Epidemie chronischer Krankheiten des Landes, die er mit einer schlechten Ernährung und ungesunden Inhaltsstoffen in Verbindung bringt, zu bekämpfen, die Regulierungsbehörde der Lebensmittelbehörde (FDA) an, die Regulierungsbehörde für Lebensmittel zu übernehmen.
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Kraft Heinz Likely To Sell Baby Food Brand Plasmon
Quellen zufolge wird Kraft Heinz wahrscheinlich die Babynahrungsmarke Plasmon verkaufen 19. Februar 2025 06:35 Uhr Von Reuters https://www.esmmagazine.com/a-brands/kraft-heinz-likely-to-sell-baby-food-brand-plasmon-sources-say-282930 Der weltweit tätige Nahrungsmittelkonzern Kraft Heinz arbeitet mit der Investmentbank Houlihan Lokey zusammen, um seine in Italien ansässige Säuglingsnahrungsmarke Plasmon zu verkaufen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Kraft Heinz versuchte 2019, das italienische Geschäft zu verkaufen, entschied sich jedoch schließlich, es zu behalten. Verbindliche Angebote würden bis März erwartet, fügte eine der Quellen hinzu. Ein Sprecher von Kraft Heinz wurde um einen Kommentar gebeten und sagte, dass der Konzern keine Marktspekulationen oder Gerüchte kommentiere. Houlihan Lokey lehnte einen Kommentar ab. Plasmon Das 123 Jahre alte Unternehmen Plasmon vertreibt eine Reihe von Produkten, darunter Anfangsmilch, homogenisierte Babynahrung, Nudeln und Fruchtkompott für Babys. Plasmon ist eine bekannte Marke für Babynahrung in Italien, wo sie den Großteil ihres Umsatzes erzielt. Allerdings hat das Land in den vergangenen Jahren die Auswirkungen der niedrigen Geburtenraten in Italien zu spüren bekommen. Kürzlich hatte Kraft Heinz einen Jahresgewinn prognostiziert, der unter den Schätzungen lag, und auch die Quartalsumsatzerwartungen verfehlte, da der Hersteller abgepackter Lebensmittel infolge von Preiserhöhungen mit einer schleppenden Nachfrage nach seinen Produkten wie Lunchables und abgepacktem Fleisch zu kämpfen hat. Der vierte Umsatzrückgang in Folge drückte den Aktienkurs des Unternehmens im vorbörslichen Handel um etwa 5 %. Das Gesamtvolumen von Kraft Heinz fiel im Quartal zum 28. Dezember um 4,1 Prozentpunkte, während die Preise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1 Prozentpunkt stiegen. Im Vergleich zum Vorquartal gingen die Mengen um 3,4 Prozentpunkte zurück, die Preise stiegen um 1,2 Prozentpunkte.
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dome89
hierbei muss man nicht auf cash sondern
auf Kapitalrücklagen schauen. Diese zählen soweit ich weiß auch zum eigenkapital das dürften bei KHC ca. 50 Milliarde sein. Allerdings hat KHC Verbindlichkeiten von 53,985,000. Kapitalrücklagen 58,711,000 (von 2017) https://finance.yahoo.com/quote/KHC/balance-sheet?p=KHC Schau euch einfach mal die monatlichen oprativen Cashflow und dazu die Dividenden an. und hierzu noch die Net Borrowing (nettokreditaufnahmen). Dort sieht man deutlich das aus den Cashflow die DIvidende nicht gezahlt wird sondern teils durch Aufnahmen von Kredit. Nur um diese steigern zu können ? Herzlichen Glückwunsch...
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MyDAX
@Aktiengierschlund
" So weit ich das verstanden habe... ... ist ungefähr die Hälfte der Bilanz mehr oder weniger cash für mögliche Übernahmen. Sobald das investiert ist, dann sollte es ganz anders aussehen. " Ende Q3 betrug der Cashbestand 1, 366 Mrd. USD. Deckt sich also nicht mit Deinem Verständnis.
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Aktiengierschlund
So weit ich das verstanden habe...
... ist ungefähr die Hälfte der Bilanz mehr oder weniger cash für mögliche Übernahmen. Sobald das investiert ist, dann sollte es ganz anders aussehen.
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dome89
ein weiteres großes Problem
ist der geringe Cashflow. Man schafft es nicht die Dividende zu zahlen aus diesem... und das ist halt echt bitter. Mit höhren Rohstoffpreisen darf man denke ich weiterhin rechnen.
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Häufig gestellte Fragen zur Kraft Heinz Aktie und zum Kraft Heinz Kurs

Der aktuelle Kurs der Kraft Heinz Aktie liegt bei 20,135 €.

Für 1.000€ kann man sich 49,66 Kraft Heinz Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Kraft Heinz Aktie lautet KHC.

Die 1 Monats-Performance der Kraft Heinz Aktie beträgt aktuell -3,17%.

Die 1 Jahres-Performance der Kraft Heinz Aktie beträgt aktuell -30,45%.

Der Aktienkurs der Kraft Heinz Aktie liegt aktuell bei 20,135 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -3,17% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Kraft Heinz eine Wertentwicklung von -7,00% aus und über 6 Monate sind es -9,81%.

Das 52-Wochen-Hoch der Kraft Heinz Aktie liegt bei 30,70 €.

Das 52-Wochen-Tief der Kraft Heinz Aktie liegt bei 19,68 €.

Das Allzeithoch von Kraft Heinz liegt bei 91,00 €.

Das Allzeittief von Kraft Heinz liegt bei 18,00 €.

Die Volatilität der Kraft Heinz Aktie liegt derzeit bei 28,05%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Kraft Heinz in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 24,19 Mrd. €

Insgesamt sind 1.207,2 Mio Kraft Heinz Aktien im Umlauf.

Berkshire Hathaway Inc hält +27,51% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Kraft Heinz bei 23%. Erfahre hier mehr

Kraft Heinz hat seinen Hauptsitz in USA.

Kraft Heinz gehört zum Sektor Nahrungsmittel.

Das KGV der Kraft Heinz Aktie beträgt 9,65.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Kraft Heinz betrug 25,85 Mrd $.

Ja, Kraft Heinz zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 28.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,40 $ (0,34 €) gezahlt.

Zuletzt hat Kraft Heinz am 28.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,40 $ (0,34 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,71%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Kraft Heinz wurde am 28.11.2025 in Höhe von 0,40 $ (0,34 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,71%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 28.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,40 $ (0,34 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.