- Goldman Sachs sieht weiteres Potenzial bei Energieaktien.
- Der Energiesektor profitiert von stabilen Ölpreisen.
- Goldman erwartet bei ausgewählten Titeln 19% Gesamtrendite.
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Die fulminante Rallye im US-Energiesektor sorgt bei vielen Anlegern für Zurückhaltung – doch Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) hält dagegen. Nach Einschätzung der Strategen markiert der starke Jahresauftakt keineswegs das Ende der Bewegung, sondern eher eine neue Phase der Umschichtung in zyklische Branchen.
Während der Gesamtmarkt bislang kaum vom Fleck kommt, profitieren Energieaktien von stabileren Ölpreisen, besseren Wachstumsaussichten und einem knapperen Angebotsumfeld als noch vor wenigen Quartalen erwartet. Hinzu kommen geopolitische Spannungen sowie eine spürbare Abkehr vieler Investoren vom lange dominierenden Technologiesektor.
Goldman bleibt dabei bei seinem mittelfristigen Preisrahmen für Öl und Gas und sieht in den ausgewählten Titeln im Schnitt rund 19 Prozent Gesamtrenditepotenzial. Die Liste deckt nahezu die gesamte Energiewertschöpfungskette ab – von Raffinerien über Förderunternehmen bis hin zu LNG, Infrastruktur und Stromproduktion.
Im Raffineriesegment setzt die Bank auf HF Sinclair. Ausschlaggebend sind die robuste Bilanz, stabile Erträge aus Nicht-Raffineriegeschäften sowie ein attraktives Kapitalrenditeprofil.
Bei den globalen Öl- und Upstream-Werten ragt ConocoPhillips hervor. Goldman erwartet hier einen deutlichen Schub beim freien Cashflow, sobald mehrere Großprojekte ihre volle Produktionsphase erreichen.
Im Bereich Exploration und Produktion sieht die Bank besonders gute Chancen bei EQT Corporation, Viper Energy und Diamondback Energy. Niedrige Förderkosten, solide Bilanzen und attraktive Ausschüttungen sorgen laut Analysten für ein überzeugendes Risiko-Rendite-Verhältnis.
Stabile Cashflows stehen im Mittelpunkt der Midstream- und LNG-Empfehlungen. Goldman favorisiert hier Kinder Morgan, Cheniere Energy und Golar LNG. Langfristige Lieferverträge und gut gefüllte Projektpipelines sollen für hohe Planungssicherheit sorgen – selbst bei schwankenden Energiepreisen.
Im Bereich der Ölfelddienstleistungen sieht Goldman vor allem bei Halliburton steigende Margen. Die Analysten rechnen mit einer anziehenden internationalen Nachfrage und besserer Auslastung der Dienstleistungen.
Abgerundet wird die Liste durch den Stromerzeuger Vistra. Zusätzliche Stromabnahmeverträge und verlässlich laufende Kraftwerkskapazitäten sollen für stabile Einnahmen sorgen – ein Faktor, der im zunehmend energiehungrigen KI-Zeitalter weiter an Bedeutung gewinnt.
Besonders hohe Gesamtrenditechancen sieht Goldman aktuell bei Cheniere Energy, Golar LNG und Vistra, wo die Kursziele teils deutlich zweistellig über den aktuellen Notierungen liegen.
Fazit:
Die Energiebranche erlebt 2026 eine Renaissance an der Börse – und laut Goldman Sachs ist sie noch längst nicht am Ende. Knappes Angebot, solide Cashflows und eine strategische Umschichtung der Investoren sprechen weiterhin für den Sektor.
Wer nach der Rallye bereits an einen verpassten Einstieg glaubt, könnte sich täuschen: Gerade die von Goldman favorisierten Titel kombinieren operative Stärke mit weiterem Kurspotenzial. Für Anleger bleibt Energie damit einer der spannendsten zyklischen Trends des Jahres.
Redaktion Ariva/MW
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