Vor allem in der Produktion sollen Kosten eingespart werden. So sollen die Herstellungskosten bei Fertiggerichten (Ready To Eat, RTE) bis 2026 um ein Fünftel sinken, bei den Kochboxen sollen die Ausgaben um ein Zehntel zurückgehen. Zugleich will der Vorstand auch die Kapazität der mit Abstand größten Produktkategorie Kochboxen bis zum vierten Quartal 2026 im Vergleich zu zwei Jahren davor um ein Viertel verringern. Hellofresh kämpft seit einer Weile mit einer Nachfrageflaute - vor allem in Nordamerika waren die Kochboxen zuletzt weniger gefragt.
Um dennoch den Umsatz zu stabilisieren, setzt Konzernchef Dominik Richter Zusatzprodukte wie Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel oder Tiernahrung - beide Kategorien sind aber verglichen mit verzehrfertigen Mahlzeiten und dem Sorgenkind Kochboxen aber noch bedeutsam kleiner. Künftig sollen zudem explizit Nutzer von appetithemmenden GLP-1-Medikamenten angesprochen werden./ngu/mis/jha/
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