GoPro sieht Fortbestand durch Speicherpreis-Schock gefährdet

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 108
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

SAN MATEO (dpa-AFX) - Der Actionkamera-Pionier GoPro sieht sich durch die stark gestiegenen Preise für Speicherchips in Existenznöten. Die Firma aus dem US-Bundesstaat Kalifornien warnte Anleger, dass es Zweifel am Fortbestand des Unternehmens gebe. Eine solche vorsorgliche Mitteilung ist eine verpflichtende Warnung an Investoren im Fall finanzieller Schwierigkeiten. GoPro könne zusätzliche Finanzierung oder Vereinbarungen mit Geldgebern anstreben, um eine Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden, hieß es.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

GoPro hatte bereits nach dem ersten Quartal darauf hingewiesen, dass sich die Speicherpreise für die Firma zum Teil mehr als verdoppelt hätten. Der beschleunigte Aufbau riesiger Rechenzentren für Künstliche Intelligenz treibt gerade die Preise für Halbleiter-Produkte wie Speicherchips drastisch in die Höhe. Das bekommen auch andere Elektronikkonzerne zu spüren. Bei GoPro geht die zusätzliche Belastung aber mit einem schwächelnden Geschäft einher. Im vergangenen Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich um gut ein Viertel - und unterm Strich sammelte sich ein Verlust von knapp 81 Millionen Dollar (Dollarkurs) an.

GoPro ist ein Pionier im Geschäft mit Action-Kameras für Sportler und Abenteurer, die oft von Snowboardern, Surfern oder Radfahrern genutzt werden. Die Firma traf in den vergangenen Jahren aber auf zunehmende Konkurrenz am Markt./so/DP/zb

Werte aus dem Artikel:
GoPro Aktie 0,928 € -2,32%

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend